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Dez
15
Bugs Bunny über dem Abgrund
Dezember 15, 2006 | Comments Off
ARTNET - Jens Hinrichsen 2005
“In der Tat darf der 62-jährige Industrielle, Jurist und Sammler Falckenberg, der sich (und damit auch den Hamburgern) in nur zehn Jahren eine bedeutende Sammlung von über 1600 Kunstwerken beschert hat, als Vordenker und leuchtendes Beispiel unter den Kunstförderern gelten. Vom zwanghaften Zusammenhalten einer Sammlung postum hält Falckenberg nichts, das sei „unverdaulich“ für ein einzelnes Museum. Der Hanseat spricht sich für ein Stiftungsmodell aus und ist sich mit Roth einig, dass man Museen mit finanziellen Mitteln besser helfen kann als sie mit aufgedrängten Konvoluten zu überschwemmen.”
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Kunst | Presseschau
Auswahl aktueller Veröffentlichungen zum Themenschwerpunkt Kunst in der deutschsprachigen Internet - Medienlandschaft. Die Artikel werden hier kurz angerissen, teilweise thematisch gebündelt - mit Video/Audio, Katalog- & Medien - Informationen ergänzt - und sind direkt mit den Online-Medien verlinkt.
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Ausstellungen | Hamburg
Kunstverein Harburger Bahnhof
Hamburg-Harburg
SONJA VORDERMAIER
GEELKE GAYCKENReihe Ordnung sagt | MACHT
04.09. - 02. November 2008Die Installation vereint exzessiven Gestaltungswillen mit wortwörtlich zur Schau gestellter Gestaltungsmacht. Formen, Strukturen und Materialien werden nach ihren Möglichkeiten befragt und in ein sinnliches Erlebnis für die Ausstellungsbesucher überführt.
Mit dieser Ausstellung setzt der Harburger Kunstverein den im Jahr 2007 begonnenen und bis 2009 geplanten Ausstellungszyklus Reihe:Ordnung sagt fort, der unter verschiedenen Schlagworten (Arbeit, Liebe, Geld, Sex, Macht, Freiheit, Zukunft) zeitgenössische KünstlerInnen, -gruppen und Ausstellungsmodelle vorstellt und ihren ästhetischen Zugriff auf das jeweilige Thema verhandelt. MACHT ist der fünfte Teil der Reihe und wird von Vordermaier und Gaycken mit einer für das Publikum begehbaren Installation realisiert. Macht wird hierbei definiert als das Vermögen, das Mögliche wirklich werden zu lassen.
Die Hamburger Künstlerinnen Sonja Vordermaier und Geelke Gaycken verfolgen das Konzept, neue Dimensionen von Wahrnehmungen zu schaffen. Dabei berücksichtigen sie gleichermaßen die vorgegebenen formalen Kriterien wie Größe und Aufbaustruktur des über 100 Jahre alten, ehemaligen Wartesaals der 1. Klasse des Fernbahnhofs Harburg, als auch die besondere Beschaffenheit des Arbeitsmaterials selbst. Symmetrien der prunkvollen Architektur werden in der Installation aufgenommen, durch „Antiraster“ konterkariert und teilweise aufgelöst.
Kunstverein Harburger Bahnhof
( Archiv )
