Das Paradies muss erst erfunden werden

Dezember 25, 2006 | Comments Off

DIE WELT - Belinda Grace Gardner 2006

Die Sammlung Falckenberg in Harburg zeigt 56 Künstlerpositionen zum Thema “Idyllen”.

Seit einigen Jahren befassen sich auffallend viele junge Künstler mit Paradiesen und utopischen Gegenentwürfen zur Realität von heute, die bekanntlich vom Idyll der Sorglosigkeit weit entfernt liegt. Entsprechende Arbeiten waren etwa in der Ausstellung “Wunschwelten” 2005 in Frankfurt und schon zwei Jahre zuvor auf der Biennale in Venedig zu sehen. Jetzt dokumentiert eine neue Schau in den Räumen der Sammlung Falckenberg/Phoenix Kulturstiftung in Harburg diese Entwicklung.”

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Männer sammeln anders, Frauen auch

Dezember 25, 2006 | Comments Off

ARTNET - Belinda Grace Gardner 2005

Goetz Meets Falckenberg

“Anzeichen einer andauernden „Apotheose der Hoffnung“ entdeckt Zdenek Felix in der Münchner Sammlung Ingvild Goetz, die „Gewissheit des Scheiterns“ sieht er hingegen in der Sammlung des Hamburger Juristen und Unternehmers Harald Falckenberg aufglimmen. Die zwei divergierenden Ansätze kommen jedoch immer wieder zusammen – spätestens dort, wo sich die beiden Sammlungen in künstlerischer Hinsicht überschneiden. Das zeigt die Gegenüberstellung von Arbeiten aus beiden Kollektionen, zu erleben jetzt in den Harburger Phoenix-Hallen, Sitz der Sammlung Falckenberg und Schauplatz wechselnder Gruppen- und Einzelausstellungen unter anderem von Hanne Darboven, Klaus Staeck und zuletzt vom Wiener Aktionisten Otto Mühl. Felix, langjähriger Direktor der Hamburger Deichtorhallen und jetzt als freier Ausstellungsmacher und Autor in Berlin ansässig, ist Kurator der Schau Goetz Meets Falckenberg. Die beiden Sammlungen, aus denen er knapp zweihundert Arbeiten ausgewählt hat, sind ihm bestens vertraut.”

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  • Kunst | Presseschau

    Auswahl aktueller Veröffentlichungen zum Themenschwerpunkt Kunst in der deutschsprachigen Internet - Medienlandschaft. Die Artikel werden hier kurz angerissen, teilweise thematisch gebündelt - mit Video/Audio, Katalog- & Medien - Informationen ergänzt - und sind direkt mit den Online-Medien verlinkt.

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  • Ausstellungen | Hamburg

    Kunstverein Harburger Bahnhof
    Hamburg-Harburg
    SONJA VORDERMAIER
    GEELKE GAYCKEN

    Reihe Ordnung sagt | MACHT
    04.09. - 02. November 2008

    Die Installation vereint exzessiven Gestaltungswillen mit wortwörtlich zur Schau gestellter Gestaltungsmacht. Formen, Strukturen und Materialien werden nach ihren Möglichkeiten befragt und in ein sinnliches Erlebnis für die Ausstellungsbesucher überführt.

    Mit dieser Ausstellung setzt der Harburger Kunstverein den im Jahr 2007 begonnenen und bis 2009 geplanten Ausstellungszyklus Reihe:Ordnung sagt fort, der unter verschiedenen Schlagworten (Arbeit, Liebe, Geld, Sex, Macht, Freiheit, Zukunft) zeitgenössische KünstlerInnen, -gruppen und Ausstellungsmodelle vorstellt und ihren ästhetischen Zugriff auf das jeweilige Thema verhandelt. MACHT ist der fünfte Teil der Reihe und wird von Vordermaier und Gaycken mit einer für das Publikum begehbaren Installation realisiert. Macht wird hierbei definiert als das Vermögen, das Mögliche wirklich werden zu lassen.

    Die Hamburger Künstlerinnen Sonja Vordermaier und Geelke Gaycken verfolgen das Konzept, neue Dimensionen von Wahrnehmungen zu schaffen. Dabei berücksichtigen sie gleichermaßen die vorgegebenen formalen Kriterien wie Größe und Aufbaustruktur des über 100 Jahre alten, ehemaligen Wartesaals der 1. Klasse des Fernbahnhofs Harburg, als auch die besondere Beschaffenheit des Arbeitsmaterials selbst. Symmetrien der prunkvollen Architektur werden in der Installation aufgenommen, durch „Antiraster“ konterkariert und teilweise aufgelöst.

    Kunstverein Harburger Bahnhof
    ( Archiv )