Das fliegende Auge

Januar 10, 2007 | Comments Off

SPIEGEL ONLINE - Jenny Hoch

Kunstsammler Rik Reinking

Rik Reinking ist ein Jungstar im millionenschweren Kunstgeschäft. Gerade mal 30 Jahre alt und ohne Vermögen hat er eine bedeutende Sammlung aufgebaut. Doch seine Hingabe schafft ihm viele Feinde.

Sein siebter Sinn für die Künstler-Stars von morgen provoziert die Konkurrenz. Dazu kommt sein respektloser Umgang mit Kunst - ein Affront für jeden standesbewussten Kunstmillionär. “Für mich ist Kunstsammeln wie Essen und Trinken, ich muss mich dadurch nicht selbst sockeln”, sagt Reinking. Und: “Es geht nicht um mich”. Die Tatsache, dass der studierte Jurist und Kunsthistoriker nicht wie viele andere Jungsammler auf ein Millionenerbe zurückgreifen kann und trotzdem oft richtig liegt mit seinen Entdeckungen unbekannter Künstler, macht es nicht einfacher.”

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  • Kunst | Presseschau

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  • Ausstellungen | Hamburg

    Kunstverein Harburger Bahnhof
    Hamburg-Harburg
    SONJA VORDERMAIER
    GEELKE GAYCKEN

    Reihe Ordnung sagt | MACHT
    04.09. - 02. November 2008

    Die Installation vereint exzessiven Gestaltungswillen mit wortwörtlich zur Schau gestellter Gestaltungsmacht. Formen, Strukturen und Materialien werden nach ihren Möglichkeiten befragt und in ein sinnliches Erlebnis für die Ausstellungsbesucher überführt.

    Mit dieser Ausstellung setzt der Harburger Kunstverein den im Jahr 2007 begonnenen und bis 2009 geplanten Ausstellungszyklus Reihe:Ordnung sagt fort, der unter verschiedenen Schlagworten (Arbeit, Liebe, Geld, Sex, Macht, Freiheit, Zukunft) zeitgenössische KünstlerInnen, -gruppen und Ausstellungsmodelle vorstellt und ihren ästhetischen Zugriff auf das jeweilige Thema verhandelt. MACHT ist der fünfte Teil der Reihe und wird von Vordermaier und Gaycken mit einer für das Publikum begehbaren Installation realisiert. Macht wird hierbei definiert als das Vermögen, das Mögliche wirklich werden zu lassen.

    Die Hamburger Künstlerinnen Sonja Vordermaier und Geelke Gaycken verfolgen das Konzept, neue Dimensionen von Wahrnehmungen zu schaffen. Dabei berücksichtigen sie gleichermaßen die vorgegebenen formalen Kriterien wie Größe und Aufbaustruktur des über 100 Jahre alten, ehemaligen Wartesaals der 1. Klasse des Fernbahnhofs Harburg, als auch die besondere Beschaffenheit des Arbeitsmaterials selbst. Symmetrien der prunkvollen Architektur werden in der Installation aufgenommen, durch „Antiraster“ konterkariert und teilweise aufgelöst.

    Kunstverein Harburger Bahnhof
    ( Archiv )