Ruhe und Frieder

Januar 19, 2007 | Comments Off

ARTNET - Interview von Henrike Schulte mit Frieder Burda

Der Kunstsammler und Mäzen Frieder Burda im Interview

Der Kunstmäzen und Sammler Frieder Burda wünscht sich einen weniger hektischen Kunstmarkt.

“Meine Sammlung, mein Museum ist nicht mehr und nicht weniger als meine persönliche Auswahl an Bildern. Ich entscheide jeden einzelnen Kauf selbst. Ich muss nicht retrospektiv oder nach anderen Kriterien sammeln, wie dies der Auftrag für öffentliche Museen ist. Durch meine Sammlung zieht sich die Farbe wie ein roter Faden, die meisten meiner Bilder sind expressiv. Selbst Gerhard Richter, mit dem mich seit vielen Jahren eine Freundschaft verbindet, hat in meinen Augen vielfach Züge der Expressionisten. Inzwischen widme ich mich stark der jungen Kunst. In den vergangenen vier Jahren konnte ich über hundert Arbeiten junger Künstler erwerben. Dabei geht es längst nicht nur um die meiner Meinung nach vielfach überschätzte Leipziger Schule. Denken Sie nur an Künstler wie Karin Kneffel oder Corinne Wasmuth, die mit Leipzig überhaupt nichts zu tun haben.”

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  • Kunst | Presseschau

    Auswahl aktueller Veröffentlichungen zum Themenschwerpunkt Kunst in der deutschsprachigen Internet - Medienlandschaft. Die Artikel werden hier kurz angerissen, teilweise thematisch gebündelt - mit Video/Audio, Katalog- & Medien - Informationen ergänzt - und sind direkt mit den Online-Medien verlinkt.

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  • Ausstellungen | Hamburg

    Kunstverein Harburger Bahnhof
    Hamburg-Harburg
    SONJA VORDERMAIER
    GEELKE GAYCKEN

    Reihe Ordnung sagt | MACHT
    04.09. - 02. November 2008

    Die Installation vereint exzessiven Gestaltungswillen mit wortwörtlich zur Schau gestellter Gestaltungsmacht. Formen, Strukturen und Materialien werden nach ihren Möglichkeiten befragt und in ein sinnliches Erlebnis für die Ausstellungsbesucher überführt.

    Mit dieser Ausstellung setzt der Harburger Kunstverein den im Jahr 2007 begonnenen und bis 2009 geplanten Ausstellungszyklus Reihe:Ordnung sagt fort, der unter verschiedenen Schlagworten (Arbeit, Liebe, Geld, Sex, Macht, Freiheit, Zukunft) zeitgenössische KünstlerInnen, -gruppen und Ausstellungsmodelle vorstellt und ihren ästhetischen Zugriff auf das jeweilige Thema verhandelt. MACHT ist der fünfte Teil der Reihe und wird von Vordermaier und Gaycken mit einer für das Publikum begehbaren Installation realisiert. Macht wird hierbei definiert als das Vermögen, das Mögliche wirklich werden zu lassen.

    Die Hamburger Künstlerinnen Sonja Vordermaier und Geelke Gaycken verfolgen das Konzept, neue Dimensionen von Wahrnehmungen zu schaffen. Dabei berücksichtigen sie gleichermaßen die vorgegebenen formalen Kriterien wie Größe und Aufbaustruktur des über 100 Jahre alten, ehemaligen Wartesaals der 1. Klasse des Fernbahnhofs Harburg, als auch die besondere Beschaffenheit des Arbeitsmaterials selbst. Symmetrien der prunkvollen Architektur werden in der Installation aufgenommen, durch „Antiraster“ konterkariert und teilweise aufgelöst.

    Kunstverein Harburger Bahnhof
    ( Archiv )