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Prost Propaganda!
Januar 31, 2007 | Comments Off
SUEDDEUTSCHE.DE - Franziska Augstein
Kriegsverherrlichung in der Kunst
Propeller rotieren für den Sieg: Das Deutsche Historische Museum zeigt Kunst und Agitprop von 1930 bis 1945 aus Italien, Deutschland, der Sowjetunion und den USA.
“Ergaben sich die Formen der staatlichen Propaganda aus den jeweils herrschenden Systemen? Oder entsprachen sie der zu Beginn des 20. Jahrhunderts von Moskau bis Washington vorherrschenden Mentalität, dem Geschmack? Auf diese Fragen gibt die Schau leider allenfalls ansatzweise Antworten.”
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Die Phantasie braucht keine Stütze
Januar 31, 2007 | Comments Off
FAZ - Henning Ritter
Ein weit bekannter Künstler des neunzehnten Jahrhunderts lässt sich in einer großen Ausstellung neu entdecken: Die Frankfurter Kunsthalle Schirn zeigt
„Wie im Traum: Odilon Redon“.
“Mit mehr als zweihundert Werken, graphischen Arbeiten und Gemälden, bietet die Frankfurter Ausstellung nicht nur einen Querschnitt durch Redons OEuvre. Sie legt vielmehr die Struktur seines Werkes frei, seine Engpässe und Brüche. Das betrifft nicht nur den unvermittelten Übergang von den nahezu ganz „schwarzen“ Arbeiten der frühen zum entfesselten Kolorismus der späten Jahre. Es betrifft auch die feineren Schnittstellen zwischen literarisch-philosophischer und biologischer Inspiration.”
Odilon Redon. Wie im Traum | Katalog zur Ausstellung
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Das magische Auge
Januar 31, 2007 | Comments Off
ARTNET.DE -
Interview von Hortense Pisano mit Gast-Kuratorin und Redon-Expertin Margret Stuffmann
„Wie im Traum. Odilon Redon“, Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main
Vom 27. Januar bis 29. April 2007
“Redon setzte damals künstlerisch um, was die Wissenschaft zunächst nur als Möglichkeit eröffnete – den Körper aus einzelnen Elementen neu zu erfinden. Dass der Künstler damit seiner Zeit voraus war, führt nun eine Retrospektive der Schirn Kunsthalle Frankfurt deutlich vor Augen. Der Künstler als Visionär, Forscher und Anhänger des Modernen verband Kenntnisse aus Biologie, Technik, Poesie und Kunst und brachte sie mit einer melancholisch empfundenen Weltsicht aufs Papier.”
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Darf ich Bilder passend zu den Möbeln kaufen?
Januar 31, 2007 | Comments Off
DIE WELT - Annemarie Ballschmiter
Chips zur Videokunst sind erlaubt, pseudoschlaue Sätze verboten: Obwohl Kunst derzeit eher ein Lifestyle- als ein Kulturthema ist, erfordert das Leben mit ihr ein paar Vorkenntnisse.
“Auch wenn Sie sich womöglich wesentlich besser mit edlen Handtaschen oder schnellen Autos als mit Kunst auskennen und eher einen Day-Spa als eine Galerie betreten: Kunst hat sich inzwischen zum unverzichtbaren Lifestyle-Accessoire entwickelt. Doch wie funktioniert Kunst im alltäglichen Leben?”
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Ewiger Trash
Januar 31, 2007 | Comments Off
FR-OLINE - Elke Buhr
Das Deutsche Historische Museum Berlin arbeitet “Kunst und Propaganda” der dreißiger Jahre auf.
Kunst und Propaganda
“Die Schau bedient sich . des Vergleichs mit Stalins Sowjetunion und dem faschistischen Italien Mussolinis, und als Exempel einer innenpolitischen Eigenwerbung auf demokratischer Grundlage kommen die USA unter Präsident Roosevelt hinzu.!”
“Man muss den didaktisch vergleichenden Aufbau der Ausstellung nicht spektakulär finden und ihre Thesen nicht bahnbrechend. Aber für diesen visuellen Absturz, den Ivo Saligers Urteil des Paris von 1939 darstellt, lohnt sich Kunst und Propaganda bereits: Für den Blick auf ein Bild, in dem die Inszenierung ewiger Schönheit sich als reiner Trash entpuppt. Jonathan Meese, übernehmen Sie.”
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Die gefährlichen Anderen
Januar 31, 2007 | Comments Off
TAGESSPIEGEL - Nadine Lange
BRIT POP
Ein Schritt vor: Bloc Party,
Stars des neuen Brit-Pop, werden mit ihrem zweiten Album politisch
”Kele Okereke bringt seine Außenseiterperspektive nun erstmals explizit ein. Und nicht nur in den Texten. Auch musikalisch hat er seiner Band eine Kurskorrektur auferlegt – weg von der typischen Gitarrenrock-Songstruktur. „Die Idee, ein geradliniges, authentisches Rockalbum zu machen, bei dem wir alle im gleichen Raum gleichzeitig spielen, scheint mir nun total langweilig. In einem Song von Timbaland oder Neptunes oder Li’l John stecken viel mehr avantgardistische Ideen, als man je bei den Kooks oder Razorlight hört,“ sagt er.
Nach den Londoner Anschlägen im Juli 2005 war er angewidert von den Reaktionen der Presse: „Sie schienen mir anti-muslimisch und fremdenfeindlich. Und so fing ich an nachzudenken,“ erzählte er dem Musikmagazin „Rolling Stone“. Plötzlich spürte der dunkelhäutige junge Mann, dass auch er als einer der „gefährlichen Anderen“ gesehen wurde.”"

