KUNSTSCHAU Hamburg - Jens Ullheimer |

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BODI BILL

Alex Amoon und Fabian Fenk sind das Berliner Duo Bodi Bill, die ihre Version von  Elektronika zwischen Clubkultur und Folkästhetik positionieren.

 

 

“Sample-Spaziergänge durch Beats, Geräusche und Platinen-Verlötungen erhalten ihre höchst eigenwillige, authentische Griffigkeit durch den eindringlichen Einsatz schöner, meist anrührend trauriger Gesangslinien, träumerisch gezupften Gitarren und live gespielten Streichinstrumenten.”
(Sascha Krüger, Visions Magazin, 03/2007)

“Impressionistische Folk-Elektronik”
(Christian Steinbrink, Intro, 04/2007)

CD-MEDIA | No More Wars | Bodi Bill | Sinnbus Records 2007

AUDIO | Kristen I Miss Them | Bodi Bill | Sinnbus Records 2007

VIDEO - Promo | Very Small | Regie: Andrea Huyoff

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KUNSTSCHAU Hamburg 
| Jens Ullheimer |
| PT Kunsthalle |

Künstler zeigen sich seit jeher fasziniert von der Weite des Meeres, von seinen Geheimnissen und seinen Geschichten, von Schiffen, Häfen, Küsten, Stränden und schönen Frauen. Eine maritime Sommerausstellung in der Hamburger Kunsthalle.

 

„Wenn ich der Kaiser der Erde wäre, würde ich als mein höchstes Recht mir ausbitten, einen Monat im Jahr allein zu sein am Strand“, schreibt Max Beckmann 1915 an seine Frau Minna und drückt damit aus, was unzählige Künstler seit jeher vereint: Ihre Liebe zum Meer. Der außergewöhnlichen Bereitschaft von über 60 Privatleihgebern aus Europa und Übersee, sich für diese Ausstellung von ihren Bildern zu trennen, ist es zu verdanken, dass zahlreiche sorgfältig gehütete Kunstschätze der Öffentlichkeit zugänglich werden. So kann neben Paul Klees „Flusslandschaft mit Dampfboot“ auch sein zuletzt 1950 ausgestellter „Seegarten“ nun in der Hamburger Kunsthalle bewundert werden. Zu den weiteren Kostbarkeiten der Ausstellung zählen auch 15 Gemälde von Max Beckmann und weitere Werke von Paul Klee, Lyonel Feininger und Max Ernst.

Anselm Kiefer, in dessen Oeuvre das Meer seit den späten 60er Jahren als zentrales Motiv fest verankert ist, zeigte sich so begeistert von dem Konzept der Ausstellung, dass er der Kunsthalle mehrere Arbeiten aus seinem Atelier in Südfrankreich anbot und darüber hinaus drei neue Werke exklusiv für die Ausstellung anfertigte. Das wohl herausragendste der insgesamt zehn Exponate ist die eigens für die Ausstellung geschaffene 2,5 Tonnen schwere Skulptur „Verunglückte Hoffnung“, mit der Kiefer auf Caspar David Friedrichs „Eismeer“ Bezug nimmt, das in der Literatur auch den Titel „Die verunglückte Hoffnung“ trägt.

Zu den Highlights der zeitgenössischen Beiträge zählt auch der Gerhard Richter-Raum, in dem zum ersten Mal eine umfangreiche Auswahl seiner faszinierenden Seestücke vereint ist. „Ich wollte es nur ein bisschen schöner machen, weil ich merkte, wie schwer es war, beides auf einmal zu erhalten, eine günstige Wasseroberfläche und einen schönen Himmel dazu“, äußerte sich Gerhard Richter 2002 über seine seit Ende der 60er Jahre entstandenen Gemälde, in denen er Himmel und Meer zu suggestiven Seelandschaften zusammenfügt.

Mit der großen maritimen Sommerausstellung Seestücke. Von Max Beckmann bis Gerhard Richter knüpft die Hamburger Kunsthalle in diesem Jahr an die erfolgreiche erste Seestücke-Ausstellung an, die 2005 erstmals in der jüngeren Kunstgeschichte die lang missachtete „Maritime Malerei“ wieder in den Fokus der Öffentlichkeit rückte. Nun versammelt der zweite Teil ein Spektrum an 170 Werken von 55 internationalen Künstlern mit den Schwerpunkten Klassische Moderne, Pop Art und zeitgenössische Kunst. Zu sehen sind neben berühmten Schlüsselwerken von Andy Warhol und Roy Lichtenstein noch nie oder selten gezeigte Werke wie Paul Klees „Flusslandschaft mit Dampfboot“ und Otto Dix’ „Abschied von Hamburg“.

| KATALOG | Seestücke 2007

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Vielfältige Bilder vom Meer

DEUTSCHLANDRADIO Kultur - Volkhard App

Alle Kraft voraus, auf zu neuen Ufern: Reichte das Spektrum der ersten “Seestücke” von Caspar David Friedrich, dem deutschen Pionier dieses Sujets, bis zu Emil Noldes expressiven Farbaufschwüngen, so wird nun vollends Kurs auf die Moderne des 20. Jahrhunderts genommen.

Die apokalyptisch aufgeladenen Küstenlandschaften Franz Radziwills gehören ebenso zum Spektrum dieser Schau wie der von Otto Dix auf die Leinwand gebrachte Matrose im Milieu, der gerade einer Liebesdame an die Wäsche geht. Joachim Ringelnatz wiederum warf als Maler 1933 im Angesicht des Faschismus und belastet durch Krankheit einen Abschiedsblick auf die geliebte Hafenkneipe, die er auch mit lebhaften Versen bedachte:

“Doch in jener selben Schenke
Schäumt um einfache Getränke
Schwer erkämpftes Seemannsglück.
Die Matrosen kommen, gehen.
Alles lebt vom Wiedersehen.
Ein gegangener Gast sehnt sich zurück.”

Der Begriff “Seestück” wird in Hamburg weit aufgefächert - und manchmal ist auf den Werken auch gar kein natürliches Meer zu erkennen. So malte der Brite Paul Nash 1941 in staatlichem Auftrag Trümmer abgestürzter deutscher Flugzeuge und nannte diesen Kriegsfriedhof “Totes Meer”.

DEUTSCHLANDRADIO - Beitrag lesen

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Felsen, Schiffe, Killerwellen

TAZ - Petra Schellen

Marineverherrlichung ist ihr fremd: Die Ausstellung “Seestücke - Von Max Beckmann bis Gerhard Richter” in der Hamburger Kunsthalle entpuppt sich als wohltuend politische Schau. Tapfer haben die Kuratoren der Versuchung widerstanden, eine gefällige Touristenattraktion zu präsentieren

Explizit kulturpessimistisch sind diese Künstler nicht. Ihnen ist nur der Blick auf das “betörend schöne Meer” abhanden gekommen. … Fazit der diesjährigen “Seestücke”-Schau: Meer ist schön. Bringt aber Unheil. … Denn unter dem geschmeidigen Titel “Seestücke” hat sie sich als sehr politische Schau entpuppt. Erfreulich außerdem: Sie ist nicht einmal anstrengend. Sondern entspannt und spannend anzugucken. Das Entsetzen kommt danach. Eine gelungene Dramaturgie.

TAZ - Kommentar lesen

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Seestücke | Von Max Beckmann bis Gerhard Richter

| Hubertus-Wald-Forum | Kunsthalle Hamburg
| bis 16. September 2007

KATALOG | Seestücke 2007

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  • Ausstellungen | Hamburg

    Kunstverein Harburger Bahnhof
    Hamburg-Harburg
    SONJA VORDERMAIER
    GEELKE GAYCKEN

    Reihe Ordnung sagt | MACHT
    04.09. - 02. November 2008

    Die Installation vereint exzessiven Gestaltungswillen mit wortwörtlich zur Schau gestellter Gestaltungsmacht. Formen, Strukturen und Materialien werden nach ihren Möglichkeiten befragt und in ein sinnliches Erlebnis für die Ausstellungsbesucher überführt.

    Mit dieser Ausstellung setzt der Harburger Kunstverein den im Jahr 2007 begonnenen und bis 2009 geplanten Ausstellungszyklus Reihe:Ordnung sagt fort, der unter verschiedenen Schlagworten (Arbeit, Liebe, Geld, Sex, Macht, Freiheit, Zukunft) zeitgenössische KünstlerInnen, -gruppen und Ausstellungsmodelle vorstellt und ihren ästhetischen Zugriff auf das jeweilige Thema verhandelt. MACHT ist der fünfte Teil der Reihe und wird von Vordermaier und Gaycken mit einer für das Publikum begehbaren Installation realisiert. Macht wird hierbei definiert als das Vermögen, das Mögliche wirklich werden zu lassen.

    Die Hamburger Künstlerinnen Sonja Vordermaier und Geelke Gaycken verfolgen das Konzept, neue Dimensionen von Wahrnehmungen zu schaffen. Dabei berücksichtigen sie gleichermaßen die vorgegebenen formalen Kriterien wie Größe und Aufbaustruktur des über 100 Jahre alten, ehemaligen Wartesaals der 1. Klasse des Fernbahnhofs Harburg, als auch die besondere Beschaffenheit des Arbeitsmaterials selbst. Symmetrien der prunkvollen Architektur werden in der Installation aufgenommen, durch „Antiraster“ konterkariert und teilweise aufgelöst.

    Kunstverein Harburger Bahnhof
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