Absage an die Wirklichkeit

Juni 16, 2007 | Comments Off

KUNSTSCHAU Hamburg - Jens Ullheimer |

Street_Art | mal anders
Zeitgenössische Fotografie an einer S-Bahn-Trasse
im Hamburger Münzviertel

Im Rahmen der Ausstellungsreihe “Absage an die Wirklichkeit – Subjektive Positionen zeitgenössischer Fotografie” wird eine Fotoinstallation vom 14.06.-31.07.2007 im Hamburger Münzviertel zu sehen sein. Die Ausstellungspräsentation zieht sich entlang des Bahndammes an Münz- und Norderstraße, verbunden durch die Unterführung Repsoldstraße. Insgesamt werden 750 laufenden Metern S-Bahn-Trasse eine schwarz-weiße Fototapete verpasst. Vom Hühnerposten bis zum Nagelsweg wird die Betonwand mit den Bildern der Künstler beklebt.

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| Der Hamburger Fotograf Jens Ullheimer dokumentierte diese Aktion am Tage der Eröffnung. Die Fotos zeigen das Wechselspiel von Platzierung der Fotokunst mit schon vorhandenen gewesener Streetart, Tags, Graffiti und Texten an der S-Bahn-Trasse.

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Bei dieser Ausstellungsreihe handelt es sich um ein dreijähriges Langzeitprojekt einer jungen Gruppe von Fotografie-Künstlern, die zusammen mit ihren Mentoren Prof. Knut Wolfgang Maron und Michael Strauss für eine neue Sicht in der Fotografie eintreten.

Die Gruppe bezieht Gegenposition zu einer dokumentarisch und realitätsvermittelnden Fotografie und wendet sich hin zu einer metaphorischen, lyrischen, narrativen und experimentellen Auffassung.

Teilnehmende Künstler:
Katrin Amft, Marc Grümmert, Tim Kellner, Thanh Long, Knut Wolfgang Maron, Janet Riedel, Heidi Schneekloth, Michael Strauss, Janet Zeugner

Absage an die Wirklichkeit
– Subjektive Positionen zeitgenössischer Fotografie

| Hamburg - Münzviertel | S-Bahn-Trasse an Münz- und Norderstraße
| bis 31. Juli 2007

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KATALOG | Absage an die Wirklichkeit.
Subjektive Positionen zeitgenössischer Fotografie
:
Subjective Positions of Contemporary Photography

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  • Ausstellungen | Hamburg

    Kunstverein Harburger Bahnhof
    Hamburg-Harburg
    SONJA VORDERMAIER
    GEELKE GAYCKEN

    Reihe Ordnung sagt | MACHT
    04.09. - 02. November 2008

    Die Installation vereint exzessiven Gestaltungswillen mit wortwörtlich zur Schau gestellter Gestaltungsmacht. Formen, Strukturen und Materialien werden nach ihren Möglichkeiten befragt und in ein sinnliches Erlebnis für die Ausstellungsbesucher überführt.

    Mit dieser Ausstellung setzt der Harburger Kunstverein den im Jahr 2007 begonnenen und bis 2009 geplanten Ausstellungszyklus Reihe:Ordnung sagt fort, der unter verschiedenen Schlagworten (Arbeit, Liebe, Geld, Sex, Macht, Freiheit, Zukunft) zeitgenössische KünstlerInnen, -gruppen und Ausstellungsmodelle vorstellt und ihren ästhetischen Zugriff auf das jeweilige Thema verhandelt. MACHT ist der fünfte Teil der Reihe und wird von Vordermaier und Gaycken mit einer für das Publikum begehbaren Installation realisiert. Macht wird hierbei definiert als das Vermögen, das Mögliche wirklich werden zu lassen.

    Die Hamburger Künstlerinnen Sonja Vordermaier und Geelke Gaycken verfolgen das Konzept, neue Dimensionen von Wahrnehmungen zu schaffen. Dabei berücksichtigen sie gleichermaßen die vorgegebenen formalen Kriterien wie Größe und Aufbaustruktur des über 100 Jahre alten, ehemaligen Wartesaals der 1. Klasse des Fernbahnhofs Harburg, als auch die besondere Beschaffenheit des Arbeitsmaterials selbst. Symmetrien der prunkvollen Architektur werden in der Installation aufgenommen, durch „Antiraster“ konterkariert und teilweise aufgelöst.

    Kunstverein Harburger Bahnhof
    ( Archiv )