KUNSTSCHAU Hamburg - Jens Ullheimer | PT Kunsthalle Bremen |

Yoko Ono in einer Ausstellung mit konzeptuellen “Instructions for Paintings” in der Kunsthalle und einer Plakat-Aktion im Stadtraum Bremen.

Komponistin, Filmemacherin, Fluxus-Künstlerin: Yoko Ono machte sich schon vor der Heirat mit John Lennon in Künstlerkreisen einen Namen. Ihr New Yorker Loft wird Anfang der 1960er Jahre zum Treffpunkt der avantgardistischen Kunstszene mit zahlreichen Happenings und Performances. Doch Ono arbeitete auch konzeptionell: 1962 werden in Tokyo erstmals ihre “Instructions for Paintings” ausgestellt.

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BUCH | Grapefruit: A Book of Instructions and Drawings by Yoko Ono

yoko-ono-grapefruit-buch-1964.jpgTunafish
Sandwich
Piece

Imagine one thousand suns in the
sky at the same time.
Let them shine for one hour.
Then,
let them gradually melt
into the sky.
Make one tunafish sandwich and eat.

 

[ Yoko Ono - aus “Grapefruit: A Book of Instructions and Drawings - 1964 ]

Burn this book after you´ve read it.” - Yoko Ono

This is the greatest book i´ve ever burned.” - John Lennon

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Die Kunsthalle Bremen zeigt im Kupferstichkabinett rund 90 dieser Blätter, auf denen die Künstlerin Sätze über die mögliche Vorstellung von Malerei fixiert hat. Erstmals sind dabei 32 handschriftliche “Instructions” in deutscher Sprache zu sehen, die Yoko Ono eigens für die Ausstellung in Bremen geschaffen hat. Hinzu kommen rund 35 Anweisungen in japanischer und etwa 30 in englischer Sprache sowie Video- und Audioarbeiten.

| Kunsthalle Bremen

| bis 5. August 2007

| Yoko Ono auf wikipedia

| Yoko Ono | Special auf Radio Bremen | mit Videos

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VIDEO | “Cut Piece” 1966 | Performance Carnegie Hall Lonndon | Das Publikum kann nach eigenem Ermessen mit Scheren Onos Kleidung, Haare, Fingernägel usw. abschneiden

 

VIDEO | “Eye Blink” 1966 | Fluxus Film

 

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Instructions for Paintings

DEUTSCHLANDRADIO Kultur - Rainer B. Schossi

1962 wurden in Tokio erstmals Yoko Ono´s “Instructions for Paintings” ausgestellt, kleine kalligrafierte Blätter, auf denen sie über die spirituelle Verwandlung von Malerei durch technische Reproduzierbarkeit meditiert.

Direktor Wulf Herzogenrath spricht im Katalog von einem “epochalen Gesamtwerk” der Künstlerin, damit meint er weniger die physisch messbare Größe dieses Oeuvres, sondern dessen vielfältigen Facetten: Bilder und Texte, Poesie und Musik, Performance, Installation und Videokunst. yoko-ono-gemaelde-das-nur-existiert-wenn-es-kopiert-wird-1964.jpg

Besonders spannend ist Yoko Onos Beitrag zur Frage von Kopie und Original. Eine ihrer “Instructions” bezieht sich auf ein “Gemälde das nur existiert wenn es kopiert oder fotografiert wird”. Hier sind wir wohl am programmatischen Kern ihrer Kunst: ” Lass Leute deine Gemälde kopieren oder fotografieren. Zerstöre die Originale.”

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  • Ausstellungen | Hamburg

    Kunstverein Harburger Bahnhof
    Hamburg-Harburg
    SONJA VORDERMAIER
    GEELKE GAYCKEN

    Reihe Ordnung sagt | MACHT
    04.09. - 02. November 2008

    Die Installation vereint exzessiven Gestaltungswillen mit wortwörtlich zur Schau gestellter Gestaltungsmacht. Formen, Strukturen und Materialien werden nach ihren Möglichkeiten befragt und in ein sinnliches Erlebnis für die Ausstellungsbesucher überführt.

    Mit dieser Ausstellung setzt der Harburger Kunstverein den im Jahr 2007 begonnenen und bis 2009 geplanten Ausstellungszyklus Reihe:Ordnung sagt fort, der unter verschiedenen Schlagworten (Arbeit, Liebe, Geld, Sex, Macht, Freiheit, Zukunft) zeitgenössische KünstlerInnen, -gruppen und Ausstellungsmodelle vorstellt und ihren ästhetischen Zugriff auf das jeweilige Thema verhandelt. MACHT ist der fünfte Teil der Reihe und wird von Vordermaier und Gaycken mit einer für das Publikum begehbaren Installation realisiert. Macht wird hierbei definiert als das Vermögen, das Mögliche wirklich werden zu lassen.

    Die Hamburger Künstlerinnen Sonja Vordermaier und Geelke Gaycken verfolgen das Konzept, neue Dimensionen von Wahrnehmungen zu schaffen. Dabei berücksichtigen sie gleichermaßen die vorgegebenen formalen Kriterien wie Größe und Aufbaustruktur des über 100 Jahre alten, ehemaligen Wartesaals der 1. Klasse des Fernbahnhofs Harburg, als auch die besondere Beschaffenheit des Arbeitsmaterials selbst. Symmetrien der prunkvollen Architektur werden in der Installation aufgenommen, durch „Antiraster“ konterkariert und teilweise aufgelöst.

    Kunstverein Harburger Bahnhof
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