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Dezernat für Kulturordnung und Sicherheit Festivalleitung |
Redaktion Sturmbraut

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser, liebe Besucher der documenta-Stadt Kassel.

 

Dies ist die erste Ausgabe der Sturmbraut, der offiziellen Publikation zum spartenübergreifenden Festival Bürgerstolz & Stadtfrieden. Das Festival läuft parallel zur documenta und beschäftigt sich explizit mit den kulturellen und sozialen Verhältnissen in der Stadt bzw. den Bedürfnissen ihrer Bewohner.

Gastgeber sind das Kulturzentrum A.R.M. und die Lolita Bar mit deren Organisatoren Bob Wachholder und Ralph Raabe. A.R.M. und Lolita Bar nehmen seit vielen Jahren eine wichtige Rolle als freie Spielstätten in Kassel wahr. Eine Tatsache, die von offizieller Seite bislang stets verkannt wurde.

In einem Akt kultureller Notwehr setzt sich Bürgerstolz & Stadtfrieden nun für reale und mentale Freiräume in der Stadtlandschaft ein. Denn außerhalb der documenta ist es hier vor allem für junge, engagierte Menschen schwierig, sich anspruchsvoll einzubringen bzw. etwas Adäquates zu erleben.

Und vor allem Plattformen der guten Unterhaltung’ werden in provinziellen Politkreisen gerne stumpfen Discos gleichgesetzt. Hier gilt es auch, außerhalb von Abendveranstaltungen eine ausgewogene und vor allem aktuelle Kulturdefinition zu formulieren.

STURMBRAUT Nr. 1  |  Magazin lesen ( pdf-Format ]

Bürgerstolz & Stadtfrieden Kassel
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  • Kunst | Presseschau

    Auswahl aktueller Veröffentlichungen zum Themenschwerpunkt Kunst in der deutschsprachigen Internet - Medienlandschaft. Die Artikel werden hier kurz angerissen, teilweise thematisch gebündelt - mit Video/Audio, Katalog- & Medien - Informationen ergänzt - und sind direkt mit den Online-Medien verlinkt.

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  • Ausstellungen | Hamburg

    Kunstverein Harburger Bahnhof
    Hamburg-Harburg
    SONJA VORDERMAIER
    GEELKE GAYCKEN

    Reihe Ordnung sagt | MACHT
    04.09. - 02. November 2008

    Die Installation vereint exzessiven Gestaltungswillen mit wortwörtlich zur Schau gestellter Gestaltungsmacht. Formen, Strukturen und Materialien werden nach ihren Möglichkeiten befragt und in ein sinnliches Erlebnis für die Ausstellungsbesucher überführt.

    Mit dieser Ausstellung setzt der Harburger Kunstverein den im Jahr 2007 begonnenen und bis 2009 geplanten Ausstellungszyklus Reihe:Ordnung sagt fort, der unter verschiedenen Schlagworten (Arbeit, Liebe, Geld, Sex, Macht, Freiheit, Zukunft) zeitgenössische KünstlerInnen, -gruppen und Ausstellungsmodelle vorstellt und ihren ästhetischen Zugriff auf das jeweilige Thema verhandelt. MACHT ist der fünfte Teil der Reihe und wird von Vordermaier und Gaycken mit einer für das Publikum begehbaren Installation realisiert. Macht wird hierbei definiert als das Vermögen, das Mögliche wirklich werden zu lassen.

    Die Hamburger Künstlerinnen Sonja Vordermaier und Geelke Gaycken verfolgen das Konzept, neue Dimensionen von Wahrnehmungen zu schaffen. Dabei berücksichtigen sie gleichermaßen die vorgegebenen formalen Kriterien wie Größe und Aufbaustruktur des über 100 Jahre alten, ehemaligen Wartesaals der 1. Klasse des Fernbahnhofs Harburg, als auch die besondere Beschaffenheit des Arbeitsmaterials selbst. Symmetrien der prunkvollen Architektur werden in der Installation aufgenommen, durch „Antiraster“ konterkariert und teilweise aufgelöst.

    Kunstverein Harburger Bahnhof
    ( Archiv )