Und das ist Kunst ?! Eine Qualitätsprüfung

Sonntag, August 26, 2007
By Peter Panter

rauterberg-buch-cover-2007.jpg»Skepsis gehört zur Grundausstattung

Die Kunst der Gegenwart feiert erstaunliche Triumphe: Die Museen sind besser besucht als die Kinos, vielerorts werden neue Galerien, Kunsthallen, Biennalen gegründet, auf den Auktionen jagt ein Millionenrekord den nächsten. Doch auch die Ratlosigkeit wächst: Sind die enormen Preise nicht überzogen? Was ist heute noch Qualität? Wie lässt sich gute von schlechter Kunst unterscheiden? Was unterscheidet die Kunst überhaupt noch von Design, Mode, Werbung?

Hanno Rauterberg bietet Orientierung: Er zeigt, nach welchen Kriterien sich Gegenwartskunst beurteilen lässt. Er durchleuchtet das Machtgeflecht des Kunstmarkts. Er benennt die zehn populärsten Irrtümer der Gegenwartskunst. Und er weist Wege aus der Qualitätskrise der Kunst. Ein fulminantes Plädoyer für eine neue ästhetische Wertedebatte.

BUCH
| Hanno Rauterberg | Und das ist Kunst?!Eine Qualitätsprüfung
256 Seiten, Broschur mit Abb.

Hanno Rauterberg, geboren 1967, ist seit 1998 Kunst- und Architekturkritiker im Feuilleton der ZEIT. Seine Doktorarbeit schrieb er über den legendärsten Geschmacksstreit der Kunstgeschichte, die Konkurrenzreliefs in Florenz von 1402. Nach der Promotion absolvierte er die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und arbeitete zunächst für den SPIEGEL-Verlag. Er ist Mitglied in der Freien Akademie der Künste in Hamburg.

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Einsamkeit, Freiheit, tiefes Glück

ZEIT – Hanno Rauterberg

Wanderungen im Nebelmeer: Was die zeitgenössische Kunst von Werbung, Mode und Design unterscheidet.

Was kennzeichnet noch die ästhetische Erfahrung, wenn das Primat der Zwecklosigkeit so allgegenwärtig ist, dass sich damit ganze Geschenkeläden füllen? Wie kann sich die Kunst noch abheben vom Selbstverständlichen?

Viele Künstler stellen sich diese Fragen. Weil ihnen die eigenen Qualitätsbegriffe abhandengekommen sind, wissen sie nicht länger, was ihre Kunst eigentlich von Werbung, Mode, Design unterscheiden könnte. Und manche nehmen die vermeintliche Ununterscheidbarkeit hin, als sei sie schicksalhaft über sie gekommen ? die Grenzen seien nun mal gefallen, die Zeiten unübersichtlich: Was solle man machen? Allerdings verkennen sie damit, dass die wachsende Nähe von Alltag und Ästhetik nicht ohne Folgen bleibt. Die Konkurrenz setzt vielen Künstlern zu ? und verändert ihre Kunst.

ZEIT – Vorabdruck lesen

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ZEIT Forum Kultur

Lichthof Universitätsbibliothek Hamburg
Grindelallee, Ecke Edmund-Siemers-Allee

„Und das ist Kunst?!“
Wie lässt sich gute von schlechter Kunst unterscheiden?

Dienstag, 28. August 2007
| 19.30 Uhr

Hanno Rauterberg (Feuilletonredakteur DIE ZEIT) diskutiert im ZEIT FORUM KULTUR mit dem Hamburger Kunstsammler Harald Falckenberg und dem Leiter der Documenta Roger M. Buergel über die Thesen seines neuen Buches: Und das ist Kunst. Eine Qualitätsprüfung. Moderation: Ulrich Wickert.

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KunstPresseschau

Auswahl aktueller Veröffentlichungen zum Themenschwerpunkt Kunst in der deutschsprachigen InternetMedienlandschaft. Die Artikel werden hier kurz angerissen, teilweise thematisch gebündelt - mit Video/Audio, Katalog- & Medieninfos ergänzt - und sind direkt mit den Online-Medien verlinkt.

Termine

  • DOCKVILLE 2010 sucht Künstler
    9. Februar 2010 | 00:41

    Hamburg | Call for Participation: Das Hamburger Kunst- und Musikfestival Dockville sucht Künstler: "Kunstcamp + 10 Tage Open Air Ausstellung + 3 Tage Festival: Im Vorfeld des 3-tägigen Festes wird in diesem Jahr unter dem Motto RECREATION ein in der Festivallandschaft einzigartiger Raum für Kunst geschaffen. Ab sofort läuft die Ausschreibung für künstlerische Beiträge aus allen Disziplinen.

  • Not In Our Name, Marke Hamburg
    9. November 2009 | 14:30

    MI 11 NOV 09 um 18 Uhr | WIR BLEIBEN ALLE | Kundgebung am Ex Burgerking Starbucks Elbphilharmonie Kulturcafé [ wo Stadtkultur erlebbar wird ] Am Mönckebergbrunnen | Zahlreiche Künstler warnen in einem Manifest vor einer Totalkommerzialisierung der Stadt und ihrer kulturellen und quartiersbezogenen Vielfalt. Der Vorwurf lautet: Der Senat missbrauche die Künstler als Standortfaktoren. Er vermarkte die Kreativität der Szene in der Stadt und verringere zugleich den Raum für die Arbeit von Künstlern und Initiativen | Video-Statements von Rocko Schamoni & Richard Florida via ZDF Aspekte

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