joy-division.jpgKUNSTSCHAU Hamburg - Jens Ullheimer | wikipedia |

Ab Januar 2008 wird Anton Corbijns Film “Control” in den deutschen Kinos zu sehen sein, der sich mit dem End-1970ger Phänomen Joy Division beschäftigt. Grund genug für die Wiederveröffentlichung von digital aufbereitetem Audiomaterial, als Sammler-Edition in Vinyl und auf 3000 Exemplare begrenzt.

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joy-division-vinyl-box-set-2007.jpgVinyl Box Set:
| Unknown Pleasures | Closer | Still | Remastered Set
[VINYL] [Limited Edition]
| kaufen bei amazon

| Veröffentlicht am 17. September 2007
| 180gm vinyl
| 4LP box set
| Weltweit limitiert auf 3000 Exemplare.
| Peter Saville Hard-Cover-Box-Design.

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Der Name Joy Division leitet sich von einer angeblichen Prostituierten-Riege der deutschen Wehrmacht ab, die im Roman The House of Dolls des ehemaligen KZ-Häftlings Yehiel Feiner beschrieben wird. Joy Division waren bereits ab 1979 eine Dark Soul New Wave Band bevor der Begriff “New Wave” im Zuge von Post-Punk erfunden wurde. Nach dem Suizid des Sängers Ian Curtis gründeten die drei verbliebenen Mitglieder (zusammen mit der Musikerin Gillian Gilbert) 1980 die Band New Order, die englische Bezeichnung für Hitlers Neue Weltordnung. Der Name kann aber auch schlicht als “Neue Ordnung” oder “Neue Richtung” interpretiert werden.

bluemonday-floppydisc-cover-peter-saville-und-erett-wickens-1983.jpg

Der größte Erfolg von New Order war die Veröffentlichung der Maxi-Single Blue Monday im Jahr 1983. Diese Platte, die auf dem Independent-Label Factory Records erschien, ist bis heute die weltweit meistverkaufte Vinyl-Maxisingle. Allerdings blieb, laut Factory Chef Tony Wilson, der finanzielle Erfolg wegen des aufwändig gestalteten Covers in Form einer Floppy-Disk aus. Cover-Design von Peter Saville (* 1955), Grafikdesigner aus Manchester.

Joy Division
| info auf wikipedia

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Schöner Sterben mit Joy Division

WELT online - Harald Peters

Für den kurzen Zeitraum von zwei Jahren war das Quartett aus Manchester die beste Band der Welt.

Im Januar 1978 trat sie erstmals unter dem Namen Joy Division auf, im Juni 1979 veröffentlichte sie ihr wegweisendes Debüt “Unknown Pleasures”, am frühen Morgen des 18. Mai 1980 nahm sich dann ihr Sänger Ian Curtis das Leben. Nachdem er sich den Werner-Herzog-Film “Stroszek” angeschaut und die Iggy-Pop-Platte “The Idiot” angehört hatte, hängte er sich in der Küche seines Hauses in Manchester-Macclesfield auf.

“Wir hassten die Platte”, sagte Gitarrist Bernard Sumner einmal, “aber unser Manager liebte sie, die Plattenfirma liebte sie, die Kritiker liebten sie, und die Hörer liebten sie auch. Wir waren nur die kleinen, dummen Musiker, die sie geschrieben hatten.”

Hauptgrund für die anfängliche Abneigung war der Umstand, dass der geniale und 1991 verstorbene Produzent Martin Hannett den eigentlich kraftvoll und hart gemeinten Songs im Studio die Energie entzog und ihnen eine schwere und eisige Grundstimmung verpasste.

WELT - Artikel lesen

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VIDEO | Transmission | Live 1978 - BBC Sessions

So wollten Joy Division klingen - von der BBC dokumentiert

Audio CD | The Complete BBC Recordings 1978
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  • Kunst | Presseschau

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  • Ausstellungen | Hamburg

    Kunstverein Harburger Bahnhof
    Hamburg-Harburg
    SONJA VORDERMAIER
    GEELKE GAYCKEN

    Reihe Ordnung sagt | MACHT
    04.09. - 02. November 2008

    Die Installation vereint exzessiven Gestaltungswillen mit wortwörtlich zur Schau gestellter Gestaltungsmacht. Formen, Strukturen und Materialien werden nach ihren Möglichkeiten befragt und in ein sinnliches Erlebnis für die Ausstellungsbesucher überführt.

    Mit dieser Ausstellung setzt der Harburger Kunstverein den im Jahr 2007 begonnenen und bis 2009 geplanten Ausstellungszyklus Reihe:Ordnung sagt fort, der unter verschiedenen Schlagworten (Arbeit, Liebe, Geld, Sex, Macht, Freiheit, Zukunft) zeitgenössische KünstlerInnen, -gruppen und Ausstellungsmodelle vorstellt und ihren ästhetischen Zugriff auf das jeweilige Thema verhandelt. MACHT ist der fünfte Teil der Reihe und wird von Vordermaier und Gaycken mit einer für das Publikum begehbaren Installation realisiert. Macht wird hierbei definiert als das Vermögen, das Mögliche wirklich werden zu lassen.

    Die Hamburger Künstlerinnen Sonja Vordermaier und Geelke Gaycken verfolgen das Konzept, neue Dimensionen von Wahrnehmungen zu schaffen. Dabei berücksichtigen sie gleichermaßen die vorgegebenen formalen Kriterien wie Größe und Aufbaustruktur des über 100 Jahre alten, ehemaligen Wartesaals der 1. Klasse des Fernbahnhofs Harburg, als auch die besondere Beschaffenheit des Arbeitsmaterials selbst. Symmetrien der prunkvollen Architektur werden in der Installation aufgenommen, durch „Antiraster“ konterkariert und teilweise aufgelöst.

    Kunstverein Harburger Bahnhof
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