Olaf Metzel | Turkish Delight

November 20, 2007 |

olaf-metzel-turkish-delight.jpgKUNSTSCHAU Hamburg - Jens Ullheimer
| PT von der Heydt-Museum |

Neben Zeichnungen und Installationen umfasst die bis zum 25. November 2007 laufende Ausstellung “no problem” im Von der Heydt-Museum auch Plastiken. Einer der Höhepunkte der Wuppertaler Schau ist die Bronzeplastik “Turkish Delight” (Türkischer Honig).

Es handelt sich um das Abbild einer schönen, jungen Frau. Sie ist nackt, nur mit einem Kopftuch bekleidet. Die alltägliche Kontroverse zwischen dem islamischen und dem abendländischen Kulturkreis bricht in dieser Arbeit auf. Der Akt, als europäische künstlerische Darstellung des Körpers, und das Kopftuch, das auf das Verbot der Entblößung rechtgläubiger Muslima hinweist, provoziert. Der Künstler fordert zur Stellungnahme heraus.

Olaf Metzel zu seiner Arbeit: “Wir haben in Deutschland das Gut der Meinungsfreiheit. Man darf sich nicht selbst beschränken.”

Olaf Metzel - noproblem
| Von der Heydt-Museum, Wuppertal
| bis 25. November 2007

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Skulptur: Olaf Metzel “Turkish Delight”
| KUNSTHALLE Wien public space Karlsplatz
| Pressetext (pdf)
| bis 30. April 2008


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  • Ausstellungen | Hamburg

    Kunstverein Harburger Bahnhof
    Hamburg-Harburg
    SONJA VORDERMAIER
    GEELKE GAYCKEN

    Reihe Ordnung sagt | MACHT
    04.09. - 02. November 2008

    Die Installation vereint exzessiven Gestaltungswillen mit wortwörtlich zur Schau gestellter Gestaltungsmacht. Formen, Strukturen und Materialien werden nach ihren Möglichkeiten befragt und in ein sinnliches Erlebnis für die Ausstellungsbesucher überführt.

    Mit dieser Ausstellung setzt der Harburger Kunstverein den im Jahr 2007 begonnenen und bis 2009 geplanten Ausstellungszyklus Reihe:Ordnung sagt fort, der unter verschiedenen Schlagworten (Arbeit, Liebe, Geld, Sex, Macht, Freiheit, Zukunft) zeitgenössische KünstlerInnen, -gruppen und Ausstellungsmodelle vorstellt und ihren ästhetischen Zugriff auf das jeweilige Thema verhandelt. MACHT ist der fünfte Teil der Reihe und wird von Vordermaier und Gaycken mit einer für das Publikum begehbaren Installation realisiert. Macht wird hierbei definiert als das Vermögen, das Mögliche wirklich werden zu lassen.

    Die Hamburger Künstlerinnen Sonja Vordermaier und Geelke Gaycken verfolgen das Konzept, neue Dimensionen von Wahrnehmungen zu schaffen. Dabei berücksichtigen sie gleichermaßen die vorgegebenen formalen Kriterien wie Größe und Aufbaustruktur des über 100 Jahre alten, ehemaligen Wartesaals der 1. Klasse des Fernbahnhofs Harburg, als auch die besondere Beschaffenheit des Arbeitsmaterials selbst. Symmetrien der prunkvollen Architektur werden in der Installation aufgenommen, durch „Antiraster“ konterkariert und teilweise aufgelöst.

    Kunstverein Harburger Bahnhof
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