Theo Jansen | Strandbiester in Zürich

KUNSTSCHAU Hamburg – Jens Ullheimer | PT Kunstraum Walcheturm, Zürich
Das Migros Kulturprozent präsentiert Theo Jansen
Seit 19 Jahren baut Theo Jansen seine Strandbeests. Die riesigen, insektenähnlichen, fragilen und vielfüssigen Kreaturen werden mit Windkraft angetrieben. Das Migros Kulturprozent präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Kunstraum Walcheturm in Zürich vom 27. August bis zum 6. September 2009 die erste Einzelausstellung des holländischen Künstlers in der Schweiz.
Die riesigen Kreaturen von Theo Jansen werden mittels Windkraft angetrieben, können diese aber auch speichern und später zur Fortbewegung nutzen. Im Laufe der Jahre haben sich diese Strandbiester zu immer komplexeren Tieren entwickelt: Sie schlagen mit den Flügeln, erkennen und meiden mit ihren Fühlern Wasser und graben sich bei einem heranziehenden Gewitter im Sand ein. Dabei sind sie lediglich aus Plastikrohren, Kabelbindern, Nylonfaden und Klebebändern konstruiert. Jansens Ziel ist es, dass seine Kreaturen eines Tages ohne seine Hilfe an der Küste Hollands überleben konnen.
Theo Jansen ist ein niederländischer Kunstler mit der Begabung, Kunst und Ingenieurwissenschaften zu kombinieren. Die Veranstaltungsreihe “á:digital brainstorming”â des Migros Kulturprozent zeigt zusammen mit dem Kunstraum Walcheturm in Zürich die erste Einzelausstellung des Künstlers in der Schweiz. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine riesige, zwölf Meter lange Ausseninstallation mit dem Strandbiest Animaris Umerus und einer zweiten, kleineren Kreatur. In den Innenraumen des Walcheturms geben Fossilien der Animaris, Videoprojektionen und Bilder einen umfassenden Überblick über das Schaffen Jansens.
Weitere Informationen zum Künstler und zur Veranstaltung, Bildmaterial in hoher Auflösung und weiterführende Links zum Thema finden sich unter www.digitalbrainstorming.ch. Bilder und Interviews sind auch als MP3 erhältlich.
Strandbiester belagern Zürich
Vernissage: Mittwoch, 26. August 2009, 18 Uhr
Ausstellung: 27. 8. bis 6. 9. 2009 im Kunstraum Walcheturm, Kanonengasse 20, Zürich
Öffnungszeiten: jeweils von 11 bis 20 Uhr; Vernissage: Mi., 26. August 2009, 18 UhrDie Veranstaltungsreihe «:digital brainstorming» des Migros-Kulturprozents zeigt zusammen mit dem Kunstraum Walcheturm in Zürich die erste Einzelausstellung des holländischen Künstlers in der Schweiz. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine riesige, zwölf Meter lange Ausseninstallation mit dem Strandbiest «Animaris Umerus und eine kleinere Kreatur. In den Innenräumen des Walcheturms geben Fossilien der Animaris, Videoprojektionen und Bilder einen umfassenden Überblick über das Schaffen Jansens.
Donnerstag, 27. August 2009, 20 Uhr (Eintritt: CHF 10.–)
Vortrag | Theo Jansen gibt mittels Videos und Demonstrationen spannende Einblicke in seine Projekte und seine Arbeitsweise.
————————————
VIDEO | 3Sat Beitrag über Theo Jansen
————————————
Biographie Theo Jansen | www.strandbeest.com
Theo Jansen (*1948) ist ein niederländischer Künstler mit der Begabung, Kunst und Ingenieurwissenschaften zu kombinieren. Für seine innovative kinetische Kunst erhielt Theo Jansen den Sonderpreis der Jury an der Ars Electronica 2005. Für BMW kreierte er 2007 einen viel beachteten Fernsehspot. Letztes Jahr stellte er seine Installationen im renommierten Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid aus. Weitere Strandbeest von Jansen touren momentan durch Japan, Süd-Korea und Neuseeland.







Hamburg | Call for Participation: Das Hamburger Kunst- und Musikfestival Dockville sucht Künstler: "Kunstcamp + 10 Tage Open Air Ausstellung + 3 Tage Festival: Im Vorfeld des 3-tägigen Festes wird in diesem Jahr unter dem Motto RECREATION ein in der Festivallandschaft einzigartiger Raum für Kunst geschaffen. Ab sofort läuft die Ausschreibung für künstlerische Beiträge aus allen Disziplinen.
MI 11 NOV 09 um 18 Uhr | WIR BLEIBEN ALLE | Kundgebung am Ex Burgerking Starbucks Elbphilharmonie Kulturcafé [ wo Stadtkultur erlebbar wird ] Am Mönckebergbrunnen | Zahlreiche Künstler warnen in einem Manifest vor einer Totalkommerzialisierung der Stadt und ihrer kulturellen und quartiersbezogenen Vielfalt. Der Vorwurf lautet: Der Senat missbrauche die Künstler als Standortfaktoren. Er vermarkte die Kreativität der Szene in der Stadt und verringere zugleich den Raum für die Arbeit von Künstlern und Initiativen | Video-Statements von Rocko Schamoni & Richard Florida via ZDF Aspekte








































