The complete METROPOLIS

KUNSTSCHAU Hamburg – Jens Ullheimer | PT Arte / Murnau Stiftung / Dt. Kinemathek Berlin
The complete Metropolis | Eine Ausstellung im Museum für Film und Fernsehen (Berlin) in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung | bis 25. April 2010
Einer der einflussreichsten Filme der Filmgeschichte wird am 12. Februar 2010 in Berlin in seiner Originalfassung mit bisher verschollen geglaubten Szenen als Welturaufführung wieder zu sehen sein. Aus diesem Anlass erzählt die Ausstellung die Geschichte der künstlerischen Vision und der gigantischen Produktionsgeschichte von METROPOLIS (D 1927, Regie: Fritz Lang). Die spektakulären Massenszenen, die futuristische Filmarchitektur und das Bild vom Maschinenmenschen beeinflussen bis heute Science-Fiction-Filme und Musikvideos.
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Metropolis – die Anti-Utopie einer Großstadt
In der streng getrennten Klassengesellschaft leben die Arbeiter versklavt in unterirdischen Fabriken, die Reichen dagegen genießen ein luxuriöses Dasein in der Oberstadt. Persönliche Leidenschaften und Intrigen, ein weiblicher Maschinenmensch als Instrument eines dämonischen Wissenschaftlers und ein Arbeiteraufstand beschwören einen zerstörerischen Machtkampf herauf, der die gesamte Stadt und ihre Bewohner zu vernichten droht …
ARTE überträgt die Welturaufführung der rekonstruierten Fassung am FR 12 FEB 20.40 Uhr live und in HD-Qualität – direkt von der Berlinale 2010 aus dem Friedrichstadtpalast.
Die nahezu vollständig restaurierte Fassung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung wird im Friedrichstadtpalast anlässlich der 60. Internationalen Filmfestspiele Berlin ihre Premiere feiern. Mit der nach der Originalpartitur von 1927 neu adaptierten Musik werden die Vorstellungen in Berlin vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Dirigent Frank Strobel begleitet.
Entdeckt wurde diese weltweit einzigartige “Metropolis”-Fassung in Argentinien, von Fernando Martín Peña und der Direktorin des Museo del Cine, Paula Félix-Didier. Im Museo del Cine in Buenos Aires lagerte ein 16-mm-Negativ des Films, das 30 Minuten Filmmaterial enthält, welches in keiner anderen überlieferten Kopie inbegriffen ist. Dank dieser Zusätze vermittelt die aktuelle Restaurierung einen authentischen Eindruck von der ursprünglichen Fassung des Films, auch wenn noch etwa 300 Meter Film fehlen.
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VIDEO | METROPOLIS – Trailer
„Nimm zehn Tonnen Grausen, gieße ein Zehntel Sentimentalität darüber, koche es mit sozialem Empfinden auf und würze es mit Mystik nach Bedarf; verrühre das Ganze mit Mark (sieben Millionen) und du erhältst einen prima Kolossalfilm.” ( Zitat | Filmkritik aus dem Simplicissimus Nr. 44 / 1927)
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Die Verstümmelung des Monumentalfilmes
begann kurz nach seiner Premiere am 10. Januar 1927 im Berliner Ufa-Palast am Zoo. Die Uraufführungsfassung von 4.189 Metern lief vier Monate ohne Erfolg, weshalb die Ufa den Film zurückzog und um circa 30 Minuten auf 3.241 Meter kürzen ließ. Dabei orientierte sie sich an der bereits 1926 hergestellten amerikanischen Verleihfassung; der von der Paramount beauftragte Theaterautor Channing Pollock hatte den Film um etwa ein Viertel auf eine gängige Kinolänge von 3.100 Meter gekürzt und alle “kommunistischen Tendenzen” eliminiert.
Für die Rekonstruktion der Musikfassung zeichnet Frank Strobel verantwortlich, der als Dirigent und Musikhistoriker zusammen mit Anke Wilkening (Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung) und Martin Koerber die aktuelle Restaurierung betreut hat, mit der die verlorene Originalfassung von “Metropolis” fast wieder vollkommen hergestellt ist. Dabei entstand ein komplett neuer Notensatz auf der Grundlage der überlieferten handschriftlichen Musikmaterialien, der von der Filmphilharmonie sowohl als Urtextausgabe wie auch als kritisch-editorische Aufführungsausgabe veröffentlicht wird.
„Der Film METROPOLIS ist einer der Klassiker der Filmgeschichte, der Maßstäbe für die gesamte Filmkunst weltweit gesetzt hat. Die UNESCO hat auch aus diesem Grund METROPOLIS als ersten Film überhaupt in das Register „Memory of the World” aufgenommen. Er steht symbolisch für die Tradition und die hohe Qualität des deutschen Filmerbes, dessen Bewahrung für uns einen hohen Stellenwert besitzt. Deshalb war es mir sehr wichtig, die Vervollständigung von METROPOLIS zu ermöglichen und damit eine große Lücke im Filmerbe Deutschlands zu schließen. Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung wird vom BKM deswegen bei der Restaurierung des Stummfilmklassikers METROPOLIS mit einer Förderung unterstützt”, sagt Kulturstaatsminister Bernd Neumann.
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Ausstellung und Buch | The Complete METROPOLIS
Museum für Film und Fernsehen (Berlin) in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung | Austellung bis 25. April 2010
Einer der einflussreichsten Filme der Filmgeschichte wird 2010 in Berlin in seiner Originalfassung mit bisher verschollen geglaubten Szenen wieder zu sehen sein. Aus diesem Anlass erzählt die Ausstellung die Geschichte der künstlerischen Vision und der gigantischen Produktionsgeschichte von METROPOLIS (D 1927, Regie: Fritz Lang). Die spektakulären Massenszenen, die futuristische Filmarchitektur und das Bild vom Maschinenmenschen beeinflussen bis heute Science-Fiction-Filme und Musikvideos.
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VIDEO | METROPOLIS – Die Legende vom Turmbau zu Babel
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„The Complete METROPOLIS” erzählt die Geschichte der künstlerischen Vision und der gigantischen Produktion des Films. Die Ausstellung rückt die Schauplätze des Films ins Zentrum und entfaltet entlang eines Parcours durch die Stadt Metropolis vielfältige Quellen und Originalobjekte: Romanvorlage und Drehbuch, mehrere Hundert Werkfotos, Requisiten, Arbeitsmaterialien, filmtechnische Geräte, Kostüm- und Szenenbildentwürfe, Trickgemälde und die Noten der Filmmusik. Die Originalkostüme aus dem Film sind nicht erhalten, jedoch wurden zwei der Kostüme eigens für die Ausstellung von dem Kostümhaus Theaterkunst nachgeschneidert, das den Film in den 1920er Jahren ausstattete. Darüber hinaus wird der aktuelle Restaurierungsprozess der verschollenen Szenen veranschaulicht – von dem beschädigten 16mm-Filmmaterial bis hin zu den überarbeiteten digitalen Bildern. Ein Audio-Guide liefert ergänzend Ausschnitte der Filmmusik und Berichte von den Dreharbeiten.
Die Zusammenfassung der Exponate aus den umfangreichen Sammlungen der Deutschen Kinemathek und der Cinémathèque française in Verbindung mit den Filmausschnitten der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung ermöglicht ein neues und tieferes Verständnis des Films.
The Complete METROPOLIS
| Deutsche Kinemathek / Museum für Film und Fernsehen Berlin
| Austellung bis 25. April 2010
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BUCH | FRITZ LANGS METROPOLIS
Herausgegeben von der Stiftung Deutschen Kinemathek
belleville Verlag Michael Farin München
| Gebundene Ausgabe
| Sprache: Deutsch
| 400 Seiten
| ca. 600 Abb.
| 250 x 290 mm
Das Buch “Fritz Langs Metropolis” enthält einen Textteil und einen Bildteil, letzterer wird von Kommentaren begleitet.
Der Textteil versammelt Beiträge zur Geschichte und Bedeutung des Films, stellt die komplizierte und verwirrende Geschichte seiner vielen Fassungen und Kürzungen vor, erläutert die Bedeutung der originalen Filmmusik für die neue Rekonstruktion und analysiert, wie die neuen Szenen die Erzählstruktur des Films entscheidend verändert haben. Wie kam es überhaupt dazu, dass die längste Fassung so lange unbekannt geblieben ist und erst jetzt wieder auftauchte, wie verlief die erste Vorführung dieser Fassung in Berlin? Auch dazu bietet das Buch Antworten. Mit Beiträgen von Werner Sudendorf, Franziska Latell (Editorisches Vorwort), Bernard Eisenschitz (Wege und Umwege zu Metropolis), Rainer Rother (Metropolis entdeckt), Martin Koerber (Erneute Notizen zur Überlieferung des Films Metropolis), Anke Wilkening (Das Ende eines Mythos) und Frank Strobel (Rekonstruktion und Originalmusik von Metropolis). Mit einem Grußwort von Helmut Poßmann.
Für den Bildteil wählten die Herausgeber aus rund 1000 Fotos die schönsten, aussagekräftigsten und gelegentlich auch skurrilsten Aufnahmen aus. Original Szenen- und Kostümentwürfe, das Original-Drehbuch, Requisiten und Zeugnisse von Mitarbeitern blättern in opulenter Ausstattung das ganze Spektrum dieser spektakulären Produktion aus. Unter anderem konnten die Herausgeber auf über 800 Fotos aus der persönlichen Sammlung von Fritz Lang aus der Cinémathèque Francaise zurückgreifen.
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VIDEO | METROPOLIS – Titelsequenz und Marsch der Arbeiter
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Metropolis ( Kurzinhalt )
In einer Person vereinen sich die politische und wirtschaftliche Macht in Metropolis: Im „Neuen Turm Babel” regiert Joh Fredersen absolutistisch über Ober- und Unterstadt. Für den Herrscher als das „Hirn” sind Menschen lediglich ausführende „Hände” in der Arbeitsmaschinerie. Doch das Menschliche – Liebe und Freundschaft, Revolte und Rache – vermag auch die technisierte Welt der Zukunftsstadt zu erschüttern.
Die Reichen und Mächtigen residieren in der Oberstadt. Ihre Söhne ertüchtigen sich in einem gigantischen Stadion und vergnügen sich umschwärmt von reizvollen Gesellschafterinnen in den „Ewigen Gärten”. Dort lebt auch Freder, einziger Sohn des Herrschers. Als Maria mit Kindern aus der Arbeiterstadt unverhofft in diese paradiesische Welt kommt, verliebt sich Freder in die sanftmütige Schöne.
Er möchte ihre Welt kennenlernen und erlebt die unterirdische Maschinerie als „Moloch”. Bestürzt wirkt Freder vergeblich auf seinen Vater ein, der ihn fortan von einem skrupellosen Handlanger, dem Schmalen, beschatten lässt.
Angesichts einer sich anbahnenden Arbeiterrevolte konsultiert Herrscher Fredersen den Erfinder Rotwang, seinen einstigen Rivalen. Dieser zeigt ihm seine geheime Schöpfung: einen Roboter, der ihm die an Fredersen verlorene Hel, die Mutter Freders, wiedergeben soll.
Fredersen schmiedet einen Plan: Die Maschinenfrau soll an die Stelle Marias treten, um die Arbeiter zu manipulieren. Zum Schein willigt Rotwang ein, um sich zu rächen: Die „falsche” Maria soll die Stadt und Fredersens Sohn vernichten.
Rotwang entführt Maria und überträgt ihre Gestalt auf den Maschinenmenschen, eine rücksichtslose Agitatorin und laszive Verführerin zugleich. Die „falsche Maria” erschüttert Freders Liebe und setzt die zerstörerische Arbeiterrevolte in Gang. Die Herzmaschine wird zerstört, und die Unterstadt droht in einbrechenden Wasserfluten zu ertrinken.
Freder und die „echte” Maria finden im furiosen Finale wieder zueinander. Gemeinsam rettet das Paar die Kinder aus den Wasserfluten, der Zorn des Mobs richtet sich nun gegen die Maschinenfrau, die auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird. Auch der intrigante Erfinder stirbt im Kampf.
Herrscher Fredersen und Werkmeister Groth besiegeln die Versöhnung mit einem Händedruck: „Mittler zwischen Hirn und Händen muss das Herz sein.”
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The Complete METROPOLIS
| Deutsche Kinemathek
| Museum für Film und Fernsehen Berlin
| Austellung bis 25. April 2010







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MI 11 NOV 09 um 18 Uhr | WIR BLEIBEN ALLE | Kundgebung am Ex Burgerking Starbucks Elbphilharmonie Kulturcafé [ wo Stadtkultur erlebbar wird ] Am Mönckebergbrunnen | Zahlreiche Künstler warnen in einem Manifest vor einer Totalkommerzialisierung der Stadt und ihrer kulturellen und quartiersbezogenen Vielfalt. Der Vorwurf lautet: Der Senat missbrauche die Künstler als Standortfaktoren. Er vermarkte die Kreativität der Szene in der Stadt und verringere zugleich den Raum für die Arbeit von Künstlern und Initiativen | Video-Statements von Rocko Schamoni & Richard Florida via ZDF Aspekte









































