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Max Klinger und Europa

Max Klinger (1857–1920) werden anläßlich des 100. Todestages umfassende Ausstellungen gewidmet, die das Schaffen und Werk des sächsischen Künstlers in einen internationalen, europäischen Kontext stellen. Er zählt zu den eigenwilligsten Künstlerpersönlichkeiten des Symbolismus. In seinen Gemälden und Skulpturen wendet er sich hin zu einer damals schockierenden Natürlichkeit. Mit diesem künstlerischen Ansatz trug er wesentlich zur Formulierung eines modernen Menschenbildes bei.

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Norbert Schwontkowski. Some of My Secrets

Die Kunsthalle Bremen würdigt in einer großen Ausstellung das Werk des 2013 verstorbenen Bremer Malers Norbert Schwontkowski. Die umfassende Werkschau versammelt rund 80 Gemälde und mehr als 40 Skizzenbücher Schwontkowskis aus seinem Nachlass sowie deutschen und internationalen Sammlungen. Meisterhaft beherrschte er das Spiel mit Andeutungen und dem Surrealen. Seine poetischen wie humorvollen Bilder scheinen dabei stets am Rand des Abgrunds zu balancieren.

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Umbo. Fotograf | Werke 1926–1956

Mit Ideenreichtum und Experimentierfreude prägte Umbo maßgeblich die Fotografie des Neuen Sehens. Er gilt als Erfinder des Bildes der Neuen Frau, des neuen Bildes der Straße und der fotografischen Reportage schlechthin. Sein Name steht auch für den jugendbewegten Aufbruch der Wandervögel aus der Wilhelminischen Ära ins frühe Bauhaus und für die beflügelnde Medienmetropole Berlin. Umbo ist zugleich der an sich zweifelnde junge Künstler, der Dank der Impulse durch den Bauhauslehrer Johannes Itten und seinen Künstlerfreund Paul Citroen quasi über Nacht berühmt wurde, und doch ein immer Bohemien, ein ewig Suchender blieb.

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MONET. Orte

WIEDERERÖFFNUNG am Mittwoch, den 6. Mai 2020 | Eine der umfangreichsten Retrospektiven, die dem Künstler jemals an einem deutschen Museum gewidmet wurde. Anhand von über 100 Gemälden spürt sie den Orten nach, die seine Malerei beeinflusst haben – von der Großstadt Paris und den Seine-Dörfern Argenteuil, Vétheuil und Giverny bis zu Reisezielen wie London oder Venedig. Die Schau versammelt zahlreiche Schlüsselwerke aus sämtlichen Schaffensphasen und ist die erste Ausstellung, die Monets künstlerischen Werdegang im Hinblick auf seine Ortswahl und sein Ortsbewusstsein in den Blick nimmt.

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FANTASTISCHE FRAUEN. Surreale Welten

WIEDERERÖFFNUNG am Mittwoch, den 6. Mai 2020 | Die Schirn beleuchtet erstmals in einer großen Überblicksausstellung den weiblichen Beitrag zum Surrealismus. Was die Künstlerinnen von ihren männlichen Kollegen vor allem unterscheidet, ist die Umkehr der Perspektive: Durch Befragung des eigenen Spiegelbilds oder das Einnehmen verschiedener Rollen sind sie auf der Suche nach einem (neuen) weiblichen Identitätsmodell. Auch das politische Zeitgeschehen, die Literatur sowie außereuropäische Mythen und Religionen sind Themen, mit denen sich die Surrealistinnen in ihren Werken auseinandersetzen. Die Ausstellung konzentriert sich auf Künstlerinnen, die direkt mit der 1924 in Paris gegründeten surrealistischen Bewegung verbunden waren.

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Pablo PICASSO. Kriegsjahre 1939 bis 1945

WIEDERERÖFFNUNG am Dienstag, den 5. Mai 2020 | Die Ausstellung zeigt einen Einblick in das Schaffen des Künstlers während des Zweiten Weltkriegs. Mit Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Zeitdokumenten aus den Jahren 1939 bis 1945 wird von dem Menschen Picasso und den Widersprüchen des Alltags in diesen Zeiten erzählt. Unmittelbar vor Kriegsbeginn am 3. September 1939 war Picasso zunächst von Paris aus nach Südfrankreich geflohen, kehrte im August 1940 aber in die von den Deutschen besetzte Hauptstadt zurück. Nach der Befreiung der Stadt Paris durch die Alliierten im August 1944 wurde er als Überlebender gefeiert.

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DAVID HOCKNEY

WIEDERERÖFFNUNG am Donnerstag, den 7. Mai 2020 | David Hockney zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Ihm widmet das Bucerius Kunst Forum nun mit David Hockney. Die Tate zu Gast eine umfassende Schau. Die retrospektiv angelegte Ausstellung entstand in Kooperation mit der Tate und versammelt rund 100 Werke, die größtenteils aus der Sammlung des britischen Museums stammen. Im Fokus steht Hockneys vielseitiges Schaffen als Maler, Zeichner und Grafiker. Mit Gemälden wie The First Marriage (A Marriage of Styles I), Mr and Mrs Clark and Percy oder My Parents sind einige der Hauptwerke des Künstlers zum ersten Mal in einer Ausstellung in Deutschland versammelt.

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EDWARD HOPPER – Amerikanische Landschaften

WIEDERERÖFFNUNG am Montag, den 11. Mai 2020 | In ihrer Frühjahrsausstellung 2020 zeigt die Fondation Beyeler Werke von Edward Hopper (1882–1967), einem der bedeutendsten amerikanischen Maler des 20. Jahrhunderts. Den Schwerpunkt der Ausstellung in der Fondation Beyeler bilden Hoppers ikonische Darstellungen der unendlichen Weite amerikanischer Landschaft und Stadtlandschaft. Es handelt sich dabei um ein Thema, das bisher kaum in den Fokus von Ausstellungen zu Edward Hopper gerückt wurde, aber von zentraler Bedeutung für das Verständnis und die Rezeption seines Werks ist.

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DORA MAAR – Retrospektive

Die Tate Modern präsentiert die erste britische Retrospektive über das Werk von Dora Maar (1907-97), deren provokante Fotografien und Fotomontagen zu gefeierten Ikonen des Surrealismus wurden. Mit über 200 Werken aus einer Karriere, die mehr als sechs Jahrzehnte umfasst, zeigt diese Ausstellung, wie Maars Blick für das Ungewöhnliche auch auf ihre kommerziellen Aufträge, sozialdokumentarischen Fotografien und Gemälde übertragen wurde - Schlüsselaspekte ihrer Praxis, die bisher wenig bekannt sind.