Städel Museum Frankfurt – Ausstellungen Herbst/Winter 2020/21

1815 als bürgerliche Stiftung von dem Bankier und Kaufmann Johann Friedrich Städel begründet, gilt das Städel Museum als älteste und renommierteste Museumsstiftung in Deutschland.
Unter einem Dach bietet die Sammlung des Städel einen nahezu lückenlosen Überblick über 700 Jahre europäische Kunstgeschichte – vom frühen 14. Jahrhundert über die Renaissance, den Barock und die klassische Moderne bis in die unmittelbare Gegenwart. Insgesamt umfasst die Sammlung rund 3.100 Gemälde, 660 Skulpturen, über 4.600 Fotografien und über 100.000 Zeichnungen und Grafiken.

Höhepunkte der Sammlung bilden Werke von Künstlern wie Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Sandro Botticelli, Rembrandt van Rijn, Jan Vermeer, Claude Monet, Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann, Alberto Giacometti, Francis Bacon, Gerhard Richter, Wolfgang Tillmans und Isa Genzken.


AUSSTELLUNGSPROGRAMM 2020 / 2021

Edgar Degas Kleine vierzehnj hrige T nzerin 1881 800 700x480 St del Museum Frankfurt 8211 Ausstellungen Herbst Winter 2020 21
Edgar Degas, Kleine vierzehnjährige Tänzerin, 1881

EN PASSANT.
Impressionismus in der Skulptur

Verlängert bis 25.10.2020

Das Städel Museum geht in einer großen Ausstellung erstmals der Frage nach, wie sich Eigenschaften der impressionistischen Malerei wie Licht, Farbe, Bewegung – sogar Flüchtigkeit – in der Bildhauerei manifestiert haben.


Herman Henstenburgh Blumengebinde 1700 700x483 St del Museum Frankfurt 8211 Ausstellungen Herbst Winter 2020 21
Herman Henstenburgh (1667–1726) - Blumengebinde, 1700
Wasser- und Deckfarben auf Pergament, 340 × 286 mm
Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto: Städel Museum – U. Edelmann

SCHAULUST.
Niederländische Zeichenkunst des 18. Jahrhunderts

1.10.2020–10.1.2021

Das Städel Museum verfügt mit annähernd 600 Blättern über eine der umfangreichsten und künstlerisch bedeutendsten Sammlungen niederländischer Zeichnungen des 18. Jahrhunderts außerhalb der Niederlande. Präsentiert werden 80 repräsentative Zeichnungen von heute kaum mehr bekannten, in ihrer Zeit aber oft sehr erfolgreichen Künstlern und auf hohem Niveau zeichnenden, kunstliebenden Amateuren.

Schaulust Niederl ndische Zeichenkunst des 18 Jahrhunderts Katalog St del Museum Frankfurt 8211 Ausstellungen Herbst Winter 2020 21

KATALOG | SCHAULUST

LESEPROBE

264 Seiten,
208 meist farbige Abb.
28 x 23 cm, Klappenbroschur
Verlag: Sandstein
Sprache: Deutsch
23,2 x 3,2 x 27,9 cm

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Die Betrachter der Zeit suchten in der Zeichnung weniger die unmittel­bare Wider­spiegelung des künstle­rischen Einfalls, es ging vielmehr oft um eine »Bildung durch Bilder«, verbunden mit einer sinnlichen Freude am visuellen Erlebnis. Die vielfach bildmäßig ausgeführten, oft auch farbigen Blätter bedienten die »Schaulust« der Zeit, indem sie etwa bemerkens­werte Orte schildern oder auf die Kunst­geschichte des nieder­ländischen 17. Jahr­hunderts zurück­verweisen. Über das Dokumen­tierende und Anschau­liche hinaus aber zeigen sie in der meister­lichen Beherr­schung der zeichne­rischen Mittel, etwa beim Umgang mit Licht, ein kenntnis­reiches und reflek­tiertes Vorgehen, das das Dargestellte künstle­risch durchdringt.


Rembrandt selbtbildnis 1634 700x547 St del Museum Frankfurt 8211 Ausstellungen Herbst Winter 2020 21
Rembrandt Harmensz van Rijn (1606–1669)
Selbstbildnis mit Samtbarett und einem Mantel mit Pelzkragen, 1634, Detail
Eichenholz, 58,4 × 47,7 cm
Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie – Christoph Schmidt

NENNT MICH REMBRANDT!
Durchbruch in Amsterdam

8.12.2020–5.4.2021

In einer großen Ausstellung thematisiert das Städel Museum gemeinsam mit der National Gallery of Canada erstmals Rembrandts Aufstieg zu internationalem Ruhm in seinen Jahren in Amsterdam. Die Schau vereint den Städel-Bestand an Werken Rembrandts, darunter die Blendung Simsons (1636), mit herausragenden Leihgaben internationaler Sammlungen u. a. aus dem Amsterdamer Rijksmuseum, der Gemäldegalerie Berlin, der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, der National Gallery in London, dem Museo del Prado in Madrid oder der National Gallery of Art in Washington. Darüber hinaus tritt Rembrandts Kunst in einen unmittelbaren Dialog mit den Meisterwerken der älteren und jüngeren Künstler seiner Zeit, darunter Nicolas Eliasz. Pickenoy und Bartholomeus van der Helst oder die Rembrandt-Schüler Govaert Flinck und Ferdinand Bol.
Im Zentrum der Ausstellung werden Gruppierungen eng verwandter Gemälde stehen, die Rembrandts Rolle und die seiner Zeitgenossen in diesem kreativen Netzwerk verdeutlichen.


STÄDEL MUSEUM FRANKFURT

BESUCHERADRESSE
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Schaumainkai 63
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POSTANSCHRIFT
Städel Museum
Dürerstr. 2
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