Städel Museum Frankfurt – Ausstellungen 2021

1815 als bürgerliche Stiftung von dem Bankier und Kaufmann Johann Friedrich Städel begründet, gilt das Städel Museum als älteste und renommierteste Museumsstiftung in Deutschland.
Unter einem Dach bietet die Sammlung des Städel einen nahezu lückenlosen Überblick über 700 Jahre europäische Kunstgeschichte – vom frühen 14. Jahrhundert über die Renaissance, den Barock und die klassische Moderne bis in die unmittelbare Gegenwart. Insgesamt umfasst die Sammlung rund 3.100 Gemälde, 660 Skulpturen, über 4.600 Fotografien und über 100.000 Zeichnungen und Grafiken.

Höhepunkte der Sammlung bilden Werke von Künstlern wie Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Sandro Botticelli, Rembrandt van Rijn, Jan Vermeer, Claude Monet, Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann, Alberto Giacometti, Francis Bacon, Gerhard Richter, Wolfgang Tillmans und Isa Genzken.


AUSSTELLUNGSPROGRAMM ( Auswahl )

Ottilie roederstein selbstbildnis mit hut 1904 St del Museum Frankfurt 8211 Ausstellungen 2021
Ottilie W. Roederstein - Selbstbildnis mit weißem Hut, 1904, 
Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: Städel Museum

FREI
SCHAFFEND
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Die Malerin Ottilie W. Roederstein

19.5.–5.9.2021

Das Städel Museum widmet Ottilie W. Roederstein eine Sonderausstellung. Es ist nach mehr als 20 Jahren ihre erste Werkschau in Deutschland. Mit etwa 75 Gemälden und Zeichnungen gibt sie einen konzentrierten Überblick über die künstlerische Entwicklung der stilistisch äußerst wandelbaren Malerin. 


St presse robertson der taenzer harald kreutzberg 1925 web St del Museum Frankfurt 8211 Ausstellungen 2021
Hans Robertson - Der Tänzer Harald Kreutzberg, 1925, 
Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: Städel Museum

NEU SEHEN.
Die Fotografie der 20er und 30er Jahre

30.6.–24.10.2021

Die Schau präsentiert eine Auswahl von rund 120 wegweisenden Fotografien aus dem mehr als 5.000 Arbeiten umfassenden Bestand der Fotografie-Sammlung des Städel sowie Leihgaben von prominenten Vertreterinnen und Vertretern wie Alfred Ehrhardt, Hans Finsler, Lotte Jacobi, Felix H. Man, Albert Renger-Patzsch, Erich Salomon, August Sander, Umbo, Paul Wolff oder Yva sowie eine Reihe wenig bekannter, von Carl Albiker, Karl Theodor Gremmler und Paul W. John.

Die Fotografie hat – wie in kaum einer anderen Zeit – zwischen den Jahren 1918 und 1939 die Kunstwelt und den Alltag geprägt. In sieben thematischen Kapiteln werden wesentliche Aspekte der künstlerischen Beschäftigung mit der Fotografie und deren Einsatz in verschiedenen Gebrauchskontexten in ihrer gesamten motivischen Bandbreite vorgestellt. Historische Zeitschriften, Bücher und Plakate ergänzen die fotografischen Arbeiten und veranschaulichen ihre Verwendung in unterschiedlichen Medien. 


Rembrandt selbtbildnis 1634 St del Museum Frankfurt 8211 Ausstellungen 2021
Rembrandt Harmensz van Rijn (1606–1669)
Selbstbildnis mit Samtbarett und einem Mantel mit Pelzkragen, 1634, Detail
Eichenholz, 58,4 × 47,7 cm
Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie – Christoph Schmidt

NENNT MICH REMBRANDT!
Durchbruch in Amsterdam

6.10.2021–30.1.2022

In einer großen Ausstellung thematisiert das Städel Museum gemeinsam mit der National Gallery of Canada erstmals Rembrandts Aufstieg zu internationalem Ruhm in seinen Jahren in Amsterdam. Die Schau vereint den Städel-Bestand an Werken Rembrandts, darunter die Blendung Simsons (1636), mit herausragenden Leihgaben internationaler Sammlungen u. a. aus dem Amsterdamer Rijksmuseum, der Gemäldegalerie Berlin, der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, der National Gallery in London, dem Museo del Prado in Madrid oder der National Gallery of Art in Washington. Darüber hinaus tritt Rembrandts Kunst in einen unmittelbaren Dialog mit den Meisterwerken der älteren und jüngeren Künstler seiner Zeit, darunter Nicolas Eliasz. Pickenoy und Bartholomeus van der Helst oder die Rembrandt-Schüler Govaert Flinck und Ferdinand Bol.
Im Zentrum der Ausstellung werden Gruppierungen eng verwandter Gemälde stehen, die Rembrandts Rolle und die seiner Zeitgenossen in diesem kreativen Netzwerk verdeutlichen.


STÄDEL MUSEUM FRANKFURT

BESUCHERADRESSE
Städel Museum
Schaumainkai 63
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POSTANSCHRIFT
Städel Museum
Dürerstr. 2
60596 Frankfurt am Main


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