Konstruktion der Welt | Kunst und Ökonomie

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Von der Weimarer Republik über die USA bis hin zur Sowjetunion: Zwischen 1919 und 1939 entwickelten sich die visuellen Künste dieser drei Großmächte plötzlich analog. Die Kunstschau zeigt die Facetten des kritischen Realismus und der Neuen Sachlichkeit erstmals im internationalen Vergleich. Dabei werden sowohl die künstlerischen Spuren der vorübergehenden Stabilisierung zwischen den Weltkriegen anschaulich gemacht, als auch das erneute Chaos, das 1929 durch die Weltwirtschaftskrise ausgelöst wurde. Der zweite Teil der Ausstellung ist dem 21. Jahrhundert gewidmet und reflektiert den Wandel des Arbeitsbegriffs.

HANNAH HÖCH – Revolutionärin der Kunst

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Die Kunsthalle Mannheim zeigt eine Ausstellung über das Werk von Hannah Höch nach 1945. Es ist die erste umfassende Retrospektive ihres nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffenen Werks. Zu sehen sind rund 150 Exponate, gegliedert in acht Themenkomplexen. Darunter finden sich auch Werke, die bisher noch nie ausgestellt waren. Zu entdecken gibt es im Werk von Hannah Höch viel, umfasst es doch von 1916 bis 1979 über 60 Schaffensjahre. Gleichwohl wurde die Künstlerin nach dem Zweiten Weltkrieg fast ausschließlich als Grande Dame des Dadaismus rezipiert. Diese einseitige Konzentration auf das dadaistische Werk der 1920er Jahre prägt bis heute das Bild von der Künstlerin – und verstellt den Blick auf das nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffene Werk.