LOTTE LASERSTEIN. Von Angesicht zu Angesicht

Berlinische Galerie | bis 12. August 2019

Lasersteins Œuvre gehört zu den großen Wiederentdeckungen der letzten Jahre. Anhand von rund 58 Werken, darunter 48 Gemälde und 9 Zeichnungen aus ihrer Berliner Erfolgsperiode und ihren schwedischen Exiljahren, nimmt die Ausstellung Lasersteins künstlerische Entwicklung in den Blick. Der Fokus liegt auf ihren Arbeiten der 1920er- und 1930er-Jahre, die den Glanzpunkt ihres Schaffens markieren. Durch Porträts ihrer Zeitgenossen machte sich die Malerin Lotte Laserstein im pulsierenden Berlin der Weimarer Republik einen Namen. In ihren Gemälden zeigte die Künstlerin das sie umgebende Berliner Leben, richtete dabei den Fokus auf Darstellungen der sogenannten „Neuen Frau“ und fing ihre Bildmotive mit einem dezidiert weiblichen Blick ein.

OSKAR KOKOSCHKA Retrospektive

Leopold Museum Wien | bis 08. Juli 2019

Die rund 250 Exponate umfassende Retrospektive trägt sämtlichen Schaffensphasen Kokoschkas mit hochkarätigen Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen Rechnung und präsentiert den vielseitigen Künstler mit Gemälden, Zeichnungen, Aquarellen, Druckgrafiken sowie seiner Arbeit für Kunstzeitschriften wie Der Sturm oder für das Theater. Anhand von politischen Allegorien, agitatorischen Plakaten und historischen Dokumenten wird Kokoschka als großer, durchaus ambivalenter „Homo politicus“ beleuchtet. Vom nationalsozialistischen Regime als „entarteter Künstler“ diffamiert, setzte er sich sein Leben lang für Humanismus und Pazifismus ein.

PICASSO. Das späte Werk

Museum Barberini, Potsdam | bis 16. Juni 2019

Die Ausstellung zeigt, wie Picasso auch in seinen letzten Schaffensjahren innovativ blieb. Mit Gemälden Zeichnungen, Skulpturen, Keramik und Druckgraphik wird das Gestaltungsspektrum im späten Werk Picassos präsentiert. Gezeigt werden zahlreiche Werke, die erstmalig in Deutschland zu sehen sind sowie einige, die zum ersten Mal in einem Museum präsentiert werden. Die Kunstschau rückt die Auseinandersetzung mit dem Künstler von den 1950er bis zu den frühen 1970er Jahren in den Fokus – jene Zeit, in der in Paris die existentialistische Kunst des Informel, in New York der Abstrakte Expressionismus und schließlich in Reaktion darauf die Pop Art entstanden.

Stadt der FRAUEN

Unteres Belvedere, Wien | bis 19. Mai 2019

Die Wiener Frauen der Moderne werden durch die Schau mit ca. 260 Exponaten wieder ins Blickfeld gerückt. Gezeigt werden zum Teil wiederentdeckte oder gar erstmals präsentierte Werke von jenen Künstlerinnen, die zu ihrer Zeit angesehen waren und heute so gut wie unbekannt sind. Sie haben jedoch einen wesentlichen Beitrag zu Kunstrichtungen wie dem Stimmungsimpressionismus, Secessionismus, Expressionismus, Kinetismus oder der Neuen Sachlichkeit geleistet.

JOAQUÍN SOROLLA – Meister des Lichts

National Gallery, London | bis 07. Juli 2019

Die erste britische Retrospektive des Künstlers seit 1908, als Sorolla selbst eine Ausstellung in den Londoner Grafton Galleries veranstaltete, wo er als The World’s Greatest Living Painter beworben wurde. Der in Valencia geborene Künstler hat es wie kein anderer seiner Zeit verstanden, das Licht des Südens in Farbe zu fassen; seine sonnendurchfluteten Bilder haben selbst Zeitgenossen wie Claude Monet tief beeindruckt.

TIZIAN und die RENAISSANCE in Venedig

Städel Museum, Frankfurt am Mai | bis 26. Mai 2019

Das Städel Museum widmet sich im Frühjahr 2019 in der groß angelegten Sonderausstellung „Tizian und die Renaissance in Venedig“ mit über 100 Meisterwerken einem der folgenreichsten Kapitel der europäischen Kunstgeschichte: der venezianischen Malerei der Renaissance. Mit mehr als 20 Arbeiten allein von Tizian versammelt die großangelegte Ausstellung die umfangreichste Werkauswahl des Künstlers, die in Deutschland je zu sehen war.