Bewegte Zeiten – Archäologie in Deutschland

Martin-Gropius-Bau, Berlin | bis 06. Januar 2019

In Kooperation mit dem Verband der Landesarchäologen zeigt das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin die große Sonderausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“. Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 präsentieren alle 16 Bundesländer hier ihre spektakulärsten Funde und aktuelle Forschungsergebnisse der letzten 20 Jahre.

Jörg IMMENDORFF: Für alle Lieben in der Welt

Haus der Kunst, München | bis 27. Januar 2019

Die Ausstellung schlägt den vollständigen Bogen von Immendorffs Anfängen an der Akademie über die gesellschaftspolitisch-agitatorische Werkphase der 1960er bis frühen 1980er-Jahre hin zu den allegorisch verschlüsselten Gemälden der letzten Schaffensperiode. Statt streng der Chronologie zu folgen, sind die nahezu 200 Werke und Skulpturen in dieser Retrospektive in Kapitel gegliedert und zeigen so die entscheidenden Schwerpunkte der Werkentwicklung.

Robert DELAUNAY und Paris

Kunsthaus Zürich | bis 18. November 2018

Die bislang umfangreichste Ausstellung zu Robert Delaunay (1885–1941) in der Schweiz ist eine Hommage an seine Geburtsstadt Paris. Sie zeigt, wie der leidenschaftliche Verfechter und Vertreter der abstrakten Kunst zu einer zentralen Figur der Pariser Avantgarde in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wurde. Anhand von rund 80 Gemälden, Arbeiten auf Papier, Filmen und Fotografien, die seine Lieblingsthemen – Luftfahrt, Sport und den Einsatz von Farbe in der Kunst – beleuchten, führt die Schau Sie in Delaunays Kunst und sein künstlerisches Milieu ein.

Im JAPANFIEBER. Von Monet bis Manga

Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen | bis 20. Januar 2019

Mit dem diesjährigen Ausstellungshöhepunkt zeigt das Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen den gewaltigen Einfluss Japans auf die westliche Kunst vom Impressionismus bis hin zur aktuellen Popkultur. Zum 150-jährigen Jubiläum der Meiji-Zeit (1868 – 1912) schlägt die Ausstellung über die Zeiten hinweg eine völkerverbindende Brücke von Japan über Frankreich bis nach Deutschland. Das Fundament der Ausstellung bilden die japanischen Farbholzschnitte aus der Sammlung Claude Monets – einem der frühesten und wichtigsten Sammler japanischer Grafik im 19. Jahrhundert. Die Werke, die in seinem Wohnhaus in Giverny dauerhaft gezeigt werden, sind nun erstmals in einem größeren Konvolut außerhalb Frankreichs zu sehen.

WANDERLUST | Von Caspar David Friedrich bis Auguste Renoir

Alte Nationalgalerie, Berlin | bis 16. September 2018

Der Ausstellung in der Alten Nationalgalerie Berlin liegt die Idee vom Wandern als authentische Erfahrung, als identitätsstiftende Praktik zugrunde, mit der sich die Landschaftsmalerei grundlegend erneuerte. Es sind Kunstwerke vorwiegend des 19., aber auch des frühen 20. Jahrhunderts zu sehen. Mit Rousseaus Parole „Zurück zur Natur!“ und Goethes Sturm-und-Drang-Dichtung wird das Wandern um 1800 zum Ausdruck eines modernen Lebensgefühls. Angesichts der rasanten gesellschaftlichen Umbrüche seit der Französischen Revolution entwickelt sich in einer Gegenbewegung eine neue Form der entschleunigten Selbst- und Welterkenntnis, die bis heute nachwirkt.

ARNO RINK. Ich Male!

Museum der bildenden Künste Leipzig | bis 19. August 2018

Mit rund 65 Gemälden, zahlreichen großformatigen Zeichnungen sowie biographischen Fotografien und Dokumenten veranschaulicht die als Retrospektive angelegte Ausstellung den künstlerischen Kosmos von Arno Rink (1940- 2017). Die Ausstellung, an deren Vorbereitung Arno Rink selbst noch mitgearbeitet hat, versucht einen tieferen und persönlicheren Einblick in sein künstlerisches Schaffen zu ermöglichen als es bisher möglich war.