Lee Bul – Crash

Gropius Bau, Berlin | bis 13. Januar 2019

Die koreanische Performance- und Installationskünstlerin zeigt ihre erste Einzelausstellung in Berlin. Lee Bul verwandelt den Gropius Bau in eine spektakuläre Traumlandschaft mit monströsen Körpern, futuristischen Cyborgs, glitzernden Spiegelwelten und einem surrealen Monumental-Zeppelin. Die Ausstellung, die mehr als 100 Werke von den späten 1980er Jahren bis heute zusammenführt, zeigt die ganze Bandbreite von Lee Buls Werk, von provokativen frühen Performances bis hin zu den jüngsten großen Installationen, die versuchen, unseren Körper und unser Gehirn gleichzeitig zum Arbeiten zu bringen.

Pieter BRUEGEL – Der Ältere

Kunsthistorisches Museum Wien | bis 13. Januar 2019

2019 jährt sich der Todestag von Pieter Bruegel dem Älteren (um 1525/30 – 1569) zum 450. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums widmet das Kunsthistorische Museum Wien diesem bedeutendsten niederländischen Maler des 16. Jahrhunderts die weltweit erste große monographische Ausstellung. Es ist ein einzigartiges Zusammentreffen, das in der Ausstellung „Bruegel“ in Wien stattfindet. Denn rund die Hälfte aller Werke von Pieter Bruegel d. Ä. sind zu sehen. Weltweit werden dem Künstler ca. 40 Gemälde, 60 Zeichnungen und 80 Grafiken zugeschrieben. Ein kleines Wunder ist dieses Gipfeltreffen der Meisterwerke. Denn viele der internationalen Leihgaben reisen aufgrund ihres hohen Alters und ihrer Fragilität nur sehr selten. Zahlreiche Werke verlassen für die Ausstellung „Bruegel“ zum allerersten Mal ihre Heimatorte.

BALTHUS – Meister der Stille

Fondation Beyeler, Riehen b. Basel | bis 01. Januar 2019

Balthus, mit vollem Namen Balthasar Klossowski de Rola (1908–2001), zählt zu den letzten grossen Meistern der Kunst des 20. Jahrhunderts und zu den meist diskutierten Künstlern der Moderne. Die Fondation Beyeler widmet ihm eine retrospektiv angelegte Ausstellung, die rund 40 bedeutende Gemälde aus sämtlichen Schaffensphasen vereint und Balthus‘ vieldeutige Bildwelt reflektiert. In seinen ebenso ruhevollen wie spannungsreichen Werken treffen Gegensätze zusammen, die Wirklichkeit und Traum, Erotik und Unbefangenheit, Sachlichkeit und Rätselhaftigkeit sowie Vertrautes und Unheimliches auf einzigartige Weise verbinden.

Florentina PAKOSTA

Sprengel Museum, Hannover | bis 13. Januar 2019

In Kooperation mit der Albertina, Wien, stellt das Sprengel Museum Hannover das Werk der österreichischen Künstlerin Florentina Pakosta anlässlich ihres 85. Geburtstages in einer umfangreichen Retrospektive vor. Von Beginn an ist ihr Werk politisch und gesellschaftlich engagiert und reagiert vor allem auf die Diskriminierung von Frauen. Anders als bei den meisten Vertreterinnen der feministischen Avantgarde ist aber nicht der weibliche Körper ihr Thema, sondern der weibliche Blick auf den männlichen Körper in seinem sozialen Kontext.

LOTTE LASERSTEIN. Von Angesicht zu Angesicht

Städel Museum, Frankfurt am Main | bis 17. März 2019

Lasersteins Œuvre gehört zu den großen Wiederentdeckungen der letzten Jahre. Anhand von rund 40 Gemälden und Zeichnungen nimmt die Ausstellung Lasersteins künstlerische Entwicklung in den Blick. Der Fokus liegt auf ihren Arbeiten der 1920er- und 1930er-Jahre, die den Glanzpunkt ihres Schaffens markieren. Durch Porträts ihrer Zeitgenossen machte sich die Malerin Lotte Laserstein im pulsierenden Berlin der Weimarer Republik einen Namen. In ihren Gemälden zeigte die Künstlerin das sie umgebende Berliner Leben, richtete dabei den Fokus auf Darstellungen der sogenannten „Neuen Frau“ und fing ihre Bildmotive mit einem dezidiert weiblichen Blick ein.

Bewegte Zeiten – Archäologie in Deutschland

Martin-Gropius-Bau, Berlin | bis 06. Januar 2019

In Kooperation mit dem Verband der Landesarchäologen zeigt das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin die große Sonderausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“. Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 präsentieren alle 16 Bundesländer hier ihre spektakulärsten Funde und aktuelle Forschungsergebnisse der letzten 20 Jahre.