Kategorie: Ausstellungen

MAX BECKMANN. Welt-Theater

Kunsthalle Bremen | bis 04. Februar 2018

Motive aus dem Varieté, Zirkus und Jahrmarkt, von Akrobaten, Clowns und Schauspielern prägten das Werk Max Beckmanns von den frühen 1920er Jahren bis zu seinem Lebensende 1950. „Max Beckmann. Welttheater“ ist die erste Ausstellung, die sich diesem Aspekt im Werk Beckmanns umfassend widmet. Der Künstler wird in diesem Rahmen anhand bedeutender Gemälde, Skulpturen, Papierarbeiten und von ihm verfassten Theatertexten als „Theaterdirektor, Regisseur und Kulissenschieber“ vorgestellt. Ausgangspunkt sind die reichen Bestände der Kunsthalle Bremen, die mit ihren Gemälden und dem fast vollständigen druckgraphischen Œuvre des Künstlers eine der größten Beckmann-Sammlungen Deutschlands besitzt. Diese wird ergänzt durch Leihgaben aus bedeutenden deutschen und internationalen Museen und Privatsammlungen.

PETER PAUL RUBENS – Kraft der Verwandlung

Kunsthistorisches Museum Wien | bis 21. Januar 2018

Das Kunsthistorische Museum widmet bis 21. Januar 2018 Peter Paul Rubens (1577 Siegen – 1640 Antwerpen) eine prachtvolle Ausstellung. Der Wiener Bestand wird dabei mit zahlreichen internationalen Leihgaben zu einem spektakulären Ensemble vereint. Die Ausstellung thematisiert einen bisher wenig beachteten Aspekt in Rubens’ Schaffensprozess: Sie zeigt, wie tief er in den Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen eintrat und wie dies sein etwa fünfzigjähriges Schaffen prägte. Seine Bezugnahme auf Werke von Künstlern unterschiedlicher Epochen ist häufig erst auf den zweiten Blick erkennbar – in der Ausstellung kann der Besucher die zuweilen überraschenden Korrelationen durch den direkten Vergleich nun im Detail nachvollziehen.

PAUL KLEE – Die abstrakte Dimension

Fondation Beyeler, Riehen b. Basel | bis 21. Januar 2018

Die Ausstellung mit retrospektivem Charakter umfasst 110 Werke des Künstlers aus allen Schaffensphasen – beginnend mit dem Jahr 1912 – und versammelt wertvolle Leihgaben aus zahlreichen renommierten Institutionen und Privatsammlungen in Europa und Übersee. Die präsentierten Werke gewähren Einblick in die entscheidenden Etappen von Paul Klees biographischer und künstlerischer Entwicklung: vom produktiven Dialog der 1910er-Jahre mit Künstlerkollegen in Paris und München über die berühmte Tunisreise von 1914, den Dienst als Soldat im Ersten Weltkrieg und das Bauhaus-Jahrzehnt von 1921 bis 1931, bis hin zu den Reisen nach Ägypten und Italien in den späten 1920er-Jahren und schliesslich dem opulenten Spätwerk der 1930er-Jahre. Neben den Hauptwerken werden bis jetzt nur selten ausgestellte und wenig bekannte Arbeiten gezeigt, die den Künstler in einem überraschend neuen Licht erscheinen lassen.

PETER BIALOBRZESKI – Die zweite Heimat

Deichtorhallen Hamburg / Haus der Photographie | bis 07. Januar 2018

Zwischen 2011 und 2016 reiste Peter Bialobrzeski durch Deutschland und kam mit 30.000 Belichtungen von Orten und von Unorten zurück. „Er war unterwegs in Andernach, Berlin, Bottrop, Eisenhüttenstadt, Hamburg, Hagen, Haßloch, Meißen, Frankfurt, Offenbach, Wolfsburg, vor allem aber im weiten Dazwischen, im Fremdvertrauten eben, wo sich Garagentore, Laternen und Tankstellen aneinanderreihen“ (Henning Sußebach). Bialobrzeski unternimmt mit der Serie mehr als 30 Jahre nach Steven Shores berühmter Publikation „Uncommon Places“ den Versuch einer fotografischen Bestandsaufnahme deutscher Befindlichkeit. Er selber spricht von der „Erforschung der sozialen Oberfläche Deutschlands“.

CHAGALL | Jahre des Durchbruchs 1911-1919

Kunstmuseum Basel | bis 21. Januar 2018

Die Ausstellung widmet sich dem Frühwerk Marc Chagalls. Gezeigt werden ca. 120 Gemälde aus den Sammlungen des Kunstmuseums Basel und der Stiftung Im Obersteg sowie hochkarätige Leihgaben aus Schweizer und internationalen privaten und öffentlichen Sammlungen, ergänzt durch dokumentarische ethnografische Fotografien des russischen Künstlers Solomon Judowin.

DANNY LYON – Message to the Future

C/O-Berlin | bis 03. Dezember 2017

Das C/O Berlin zeigt eine umfassende Retrospektive des amerikanischen Fotografen und Dokumentarfilmers Danny Lyon (*1942). Als engagierter und scharfer Beobachter dokumentiert Lyon seit über 50 Jahren gesellschaftspolitische Themen, Randgruppen und Subkulturen, wobei er sich tief in das Geschehen hineinbegibt und stets eine besondere Nähe zu den Menschen aufbaut, die vor seiner Kamera stehen. Die Werkschau versammelt mit rund 175 Fotografien sowohl die wichtigsten Serien der späten 1960er- und 70er-Jahre als auch die weniger bekannten Filme, Collagearbeiten und Materialien aus Danny Lyons privatem Archiv.

PETER SAUL – Pop, Funk und Anti-Helden

Sammlung Falckenberg, Hamburg-Harburg | bis 28. Januar 2018

Die Sammlung Falckenberg präsentiert in den Phoenix-Hallen einen umfassenden Überblick über das bislang wenig beachtete surreale PopArt-Werk des US-Malers Peter Saul. Präsentiert werden rund 60 Arbeiten, darunter wegweisende Werkgruppen. Die Ausstellung wird durch eine umfängliche Präsentation mit Werken aus der Sammlung Falckenberg ergänzt. unter anderem von John Baldessari, Werner Büttner, André Butzer, Erró, Philip Guston, Mike Kelley, Martin Kippenberger, Paul McCarthy, John Miller, Manuel Ocampo, Albert Oehlen, Joyce Pensato, Raymond Pettibon, Richard Prince, Daniel Richter und Philippe Vandenberg.

GENIALE DILLETANTEN – Subkultur der 1980er

Albertinum, Dresden | bis 19. November 2017

Sub-Kultur der 1980er Jahre in West- und Ostdeutschland: Im Albertinum Dresden trifft die westdeutsche Subkultur der 1980er Jahre auf die alternative Musik- und Kunstszene in der DDR jener Zeit. „Geniale Dilletanten“ lautete 1981 der absichtlich falsch buchstabierte Titel eines Musikfestivals in Berlin. Er wurde zum Synonym für die kurze Epoche des Aufbruchs der künstlerischen Alternativszene in Deutschland. Den Akteuren ging es um das unabhängige Produzieren von Platten, Konzerten und Ausstellungen, die Neugründung von Magazinen, Galerien und Clubs, aber auch um lautstarken Protest gegen den kulturellen Mainstream. Die Ausstellung präsentiert die große Bandbreite dieser Subkultur ausgehend von sieben Musikbands sowie Künstlern, Filmemachern und Designern.

MAX PECHSTEIN – Künstler der Moderne

Bucerius Kunst Forum, Hamburg | bis 03. September 2017

Mit der Ausstellung „Max Pechstein. Künstler der Moderne“ präsentiert das Bucerius Kunst Forum erstmals das Schaffen des deutschen Expressionisten in einer Einzelschau in Hamburg. Sie würdigt den Künstler Max Pechstein (1881-1955) als wegweisenden Vertreter der Moderne und lässt sein vielschichtiges Werk vor dem Hintergrund verschiedener biografischer und geografischer Schwerpunkte neu aufleben.

HANS OP DE BEECK – Out Of The Ordinary

Kunstmuseum Wolfsburg | bis 03. September 2017

Die Retrospektive als Gesamtkunstwerk: Auf mehr als 2200 Quadratmetern in und um die große Ausstellungshalle können die Besucher des Kunstmuseums Wolfsburg eintauchen in die faszinierende Kunst-Welt von Hans Op de Beeck. „Out of the Ordinary“ im Doppelsinn: Aus dem unmittelbaren Lebensalltag heraus entstehen bei dem belgischen Multimedia-Künstler (*1969) seltsam verfremdete Orte und Situationen, die, oft modellhaft, im präzisen Einsatz von fließendem Wasser, magischen Musikeinspielungen oder eindringlichen Filmbildern im Wortsinn außerordentlich werden.

EGON SCHIELE – Selbsthingabe und Selbstbehauptung

Albertina, Wien | bis 18. Juni 2017

Als Auftakt zum Schiele-Gedenkjahr 2018 zeigt die Albertina eine umfassende Ausstellung von Egon Schieles Werk. Sie positioniert sein radikales Œuvre in einer zwischen Moderne und Tradition gespaltenen Epoche. 160 seiner schönsten Gouachen und Zeichnungen führen in ein künstlerisches Werk ein, das sein großes Thema in der existenziellen Einsamkeit des Menschen findet und in drastischem Gegensatz zu den Wertvorstellungen der Gesellschaft des Fin de Siècle steht.

KIRCHNER – Die Berliner Jahre

Kunsthaus Zürich | bis 21. Mai 2017

Die erstmals in der Schweiz gezeigte große Ausstellung zu den Berliner Jahren von Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938) präsentiert Kirchners Schaffen von 1912 bis 1914 in der pulsierenden Großstadt Berlin und auf der idyllischen Ostseeinsel Fehmarn anhand von rund 160 Gemälden, Pastellen, Zeichnungen, Druckgrafiken, Skizzenbüchern und einer Auswahl von Stoffarbeiten, Skulpturen und Fotografien. Die zwei gegensätzlichen Inspirationsorte markieren den Höhepunkt in Kirchners expressionistischem Werk.

LUCAS CRANACH DER ÄLTERE | Meister – Marke – Moderne

Museum Kunstpalast, Düsseldorf | bis 30. Juli 2017

Als einer der Höhepunkte im Reformationsjahr 2017 widmet das Museum Kunstpalast in Düsseldorf dem berühmten Wittenberger Maler eine groß angelegte Werkschau. Zu sehen sind hochkarätige Exponate wie die lebensgroße „Venus“ aus St. Petersburg, Christus und die Ehebrecherin aus Budapest und der sogenannte Prager Altar, dessen weitverstreute Teile für die Laufzeit der großen Schau in Düsseldorf vereint werden. Weitere bedeutende Tafelbilder, Zeichnungen und Drucke dokumentieren die maßgebliche Rolle Cranachs bei der Verbreitung der Reformation und sein geschicktes Agieren im Dienste der bedeutendsten fürstlichen Auftraggeber des 16. Jahrhunderts.

Aufbruch FLORA – Postimpressionistische Meisterwerke

Staatsgalerie Stuttgart | bis 18. Juni 2017

Die Ausstellung präsentiert rund 100 Gemälde und Skulpturen von 15 Künstlern aus der historischen Sammlung Hahnloser. In der Überzeugung, dass man am Puls der Zeit leben müsse, trug das Schweizer Ehepaar Arthur und Hedy Hahnloser-Bühler zwischen 1906 und 1936 eine umfangreiche Sammlung postimpressionistischer Kunst zusammen. Durch ihre Werke und den freundschaftlichen Austausch, der Künstler und Sammler verband, wurde die Villa Flora, das Wohnhaus der Hahnlosers in Winterthur, zu einem Ort der Einheit von Kunst und Leben und des Aufbruchs in die Moderne. Ihre Strahlkraft wirkte sich über die Grenzen des privaten Mäzenatentums hinaus befruchtend auf das öffentliche Sammeln aus.

PIETER HUGO – Between the Devil and the Deep Blue Sea

Kunstmuseum Wolfsburg | bis 23. Juli 2017

Erstmals in Deutschland zeigt das Kunstmuseum Wolfsburg mit 254 Fotografien eine institutionelle Einzelausstellung des südafrikanischen Künstlers Pieter Hugo. Was trennt uns und was verbindet uns? Wie leben Menschen jeglicher Couleur mit den Schatten kultureller Unterdrückung oder politischer Dominanz? Hugo, geboren 1976 in Johannesburg, geht diesen Fragen in seinen Porträts, Stillleben und Landschaftsbildern mit besonderer Prägnanz nach. Hugo´s besonderes Interesse gilt dabei den Subkulturen einer Gesellschaft, der Kluft zwischen Ideal und Realität. Obdachlose, Albinos, Aidskranke, Männer, die Hyänen, Schlangen und Affen zähmen, Menschen, die in endzeitlichen Szenarien Elektroschrott sammeln, oder Nollywood-Schauspieler in Kostüm und Pose finden sich in seinen Bildern genauso wie Familie und Freunde.

OTTO DIX – Der böse Blick – Düsseldorfer Jahre

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf | bis 14. Mai 2017

Die intensiven Düsseldorfer Schaffensjahre des Künstlers von 1922 – 1925 bilden das Zentrum dieser 230 Werke umfassenden Ausstellung. Zu sehen sind Porträts, in denen er seine Mitmenschen schonungslos im Bild fixierte und vom Glanz und Elend der 1920er Jahre erzählen. Neben Gemälden, Aquarellen und Grafiken ist sein berühmter Radierzyklus „Der Krieg“ zu sehen, in dem Dix drastisch mit der modernen Kriegsmaschinerie des 1. Weltkrieges abrechnet.

MAGRITTE – Der Verrat der Bilder

Schirn Kunsthalle, Frankfurt | bis 05. Juni 2017

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet dem großen belgischen Surrealisten René Magritte eine konzentrierte Präsentation, die sein Verhältnis zur Philosophie seiner Zeit abbildet. Es ist die erste große Einzelausstellung in Deutschland seit 20 Jahren. Die Kunstschau präsentiert Magrittes meisterhafte Bilderrätsel der 1920er- bis 1960er-Jahre und vereint rund 70 Arbeiten, darunter zahlreiche Meisterwerke aus bedeutenden internationalen Museen, öffentlichen und privaten Sammlungen.

PARIS BORDONE – Die Poesie der venezianischen Malerei

Hamburger Kunsthalle | bis 21. Mai 2017

Die Poesie der venezianischen Malerei würdigt das umfangreiche Œuvre des venezianischen Malers Paris Bordone (1500-1571) im Schatten seines Lehrers Tizian und stellt es im Kontext herausragender venezianischer Künstler wie Palma il Vecchio und Lorenzo Lotto vor. Erstmalig werden dabei die Hauptwerke Paris Bordones in einer Schau zusammengeführt – eine derart umfangreiche Würdigung seines facettenreichen Werkes ist im deutschsprachigen und internationalen Raum bisher einmalig.

IMPRESSIONISMUS. Die Kunst der Landschaft

Museum Barberini, Potsdam | bis 28. Mai 2017

Eröffnungsausstellung Museum Barberini, Potsdam: Mit Gemälden von Künstlern wie Claude Monet, Auguste Renoir und Gustave Caillebotte widmet sich die Kunstschau den malerischen Erfindungen des Impressionismus und dem Naturverständnis der Moderne. Die Ausstellung zeigt, dass die impressionistischen Landschaften keineswegs spontane Stimmungsmalerei sind, sondern Experimentierfelder der Künstler. Präsentiert werden Meisterwerke im Kontext von 92 Gemälden, die aus 32 internationalen Museums- und Privatsammlungen stammen. Sie werden in Themenräumen gezeigt, die Bildreihen der wichtigsten Motive vorführen. Ein neuer Blick auf die impressionistischen Künstler und ihre obsessive Beschäftigung mit der individuellen Wahrnehmung von Licht und Natur.

PAULA MODERSOHN-BECKER – Der Weg in die Moderne

Bucerius Kunst Forum, Hamburg | bis 01. Mai 2017

Das Bucerius Kunst Forum präsentiert eine konzentrierte Neubetrachtung des Werks der deutschen Ausnahmekünstlerin Paula Modersohn-Becker. Die Schau will durch gezielt gewählte – teils auch weniger bekannte – Gemälde und Zeichnungen einen neuen Blick auf das herausragende Werk von Paula Modersohn-Becker ermöglichen. Während Modersohn-Beckers eigenwilliger und avantgardistischer Stil zu ihren Lebzeiten als irritierend oder befremdlich empfunden wurde, gilt er heute als revolutionär und zukunftsweisend. Die Einzelausstellung veranschaulicht anhand von rund 80 Werken die singuläre Bedeutung ihres kurzen künstlerischen Schaffens in einer Zeit zwischen zwei grundverschiedenen Künstlergenerationen: den Spätimpressionisten und den Expressionisten.

CLAUDE MONET – Licht, Schatten und Reflexion

Fondation Beyeler, Riehen b. Basel | bis 28. Mai 2017

Zu ihrem 20. Geburtstag präsentiert die Fondation Beyeler CLAUDE MONET. Die Ausstellung ist ein Fest des Lichts und der Farben. Sie beleuchtet die künstlerische Entwicklung des französischen Malers von der Zeit des Impressionismus bis zu den berühmten Seerosenbildern. Die Ausstellung zeigt 62 Gemälde aus bedeutenden Museen Europas, der USA und Japans, darunter dem Musée d’Orsay, Paris; dem Metropolitan Museum, New York; dem Museum of Modern Art, New York; dem Museum of Fine Art, Boston und der Tate, London. Eine Besonderheit sind 15 Gemälde aus unterschiedlichem Privatbesitz, die äußerst selten öffentlich zu sehen sind und lange nicht mehr im Monet-Kontext gezeigt wurden.

VELÁZQUEZ und das goldene Zeitalter der spanischen Kunst

München | Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung | bis 26. März 2017

El Siglo de Oro – das goldene Zeitalter der spanischen Kunst – zählt zu den bedeutendsten wie populärsten Kapiteln der europäischen Kulturgeschichte. Erstmals kann in diesem Sommer in Berlin die faszinierende Vielfalt der Malerei und Skulptur des 17. Jahrhunderts auch außerhalb Spaniens umfassend erlebt werden – mit über 150 Meisterwerken von Velázquez, El Greco, Francisco de Zurbarán und Bartolomé E. Murillo sowie bislang kaum bekannten Künstlern wie Alonso Cano und Gregorio Fernández.

Werkstatt für PHOTOGRAPHIE 1976 – 1986

Berlin | bis 12. Februar 2017 / Essen | bis 19. Februar 2017 / Hannover | bis 19. März 2017

In einer städteübergreifenden Kooperation realisieren das Museum Folkwang, C/O Berlin, das Sprengel Museum Hannover ein gemeinsames Ausstellungsprojekt. Ausgehend von der Berliner „Werkstatt für Photographie“ und der jungen Essener Szene entdeckt die Ausstellung ein wichtiges Kapitel der deutschen Geschichte für Fotografie neu – jenseits der Erfolgsgeschichte der Düsseldorfer Schule.

GEORGIA O’KEEFFE – Die Sinnlichkeit der Welt

Kunstforum Wien | bis 26. März 2017

Das Bank Austria Kunstforum Wien zeigt – in Kooperation mit der Tate Modern, London, und der Art Gallery of Ontario, Toronto – die bisher größte O’Keeffe-Ausstellungstour außerhalb der Vereinigten Staaten. Mit der Präsentation von 85 Werken O’Keeffes – und weiteren 60 Fotografien von befreundeten Fotografen – von insgesamt 50 Leihgebern bietet die Ausstellung die Möglichkeit, das malerische Werk dieser Ausnahmekünstlerin vollständig kennenzulernen.

MAX BECKMANN in New York

The Metropolitan Museum of Art, New York | bis 20. Februar 2017

Die Max-Beckmann-Kunstschau zeigt die besondere Verbindung des Künstlers mit New York City. Die Ausstellung umfasst 14 Gemälde, die Beckmann in New York von 1949 bis 1950 entwarf, sowie 25 Werke von 1920 bis 1948 aus New Yorker Sammlungen. Die Ausstellung versammelt mehrere Gruppen von ikonischen Werken, darunter Selbstporträts; Mythische, expressionistische Interieurs; Robuste, bunte Porträts von Frauen und Performern; Landschaften; Und Tyrannen.

OTTO DIX – Der Isenheimer Altar

Musée Unterlinden, Colmar | bis 30. Januar 2017

Anlässlich des 125. Geburtstags von Otto Dix und der 500. Jährung der Entstehung des Isenheimer Altars untersucht die Ausstellung – als erste große Präsentation moderner Kunst des neu eröffneten Musée Unterlinden – den Einfluss des spätmittelalterlichen, 1512 bis 1516 entstandenen Meisterwerks von Matthias Grünewald auf das Schaffen von Otto Dix (1891–1969). Anhand von 100 Gemälden und Zeichnungen, von denen zahlreiche aus Privatsammlungen stammen und hier zum ersten Mal gezeigt werden, belegt die Ausstellung, dass Dix zeitlebens von Grünewald fasziniert war und sich in seinem Schaffen immer wieder neu mit dessen ungeheurer, für seine Zeit revolutionärer Bildsprache beschäftigte.

GESCHLECHTERKAMPF – Franz von Stuck bis Frida Kahlo

Städel Museum, Frankfurt | bis 19. März 2017

Die Ausstellung behandelt die künstlerische Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Anhand einer Auswahl von etwa 140 Werken der Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie sowie Filmen macht es sich das groß angelegte Ausstellungsprojekt zur Aufgabe, besonders prägnante künstlerische Positionen zu bestimmen und in einen Dialog zu stellen. Vor dem Hintergrund der intensiven Diskussion um Genderfragen und die sich stetig wandelnde Rolle von Frau und Mann bietet das Projekt einen Einblick in die Komplexität der Problematik und beleuchtet die kunsthistorische Dimension eines hochrelevanten gesellschaftspolitischen Themas.

OMER FAST – Reden ist nicht immer die Lösung

Martin-Gropius-Bau, Berlin | bis 12. März 2017

Omer Fast (* 1972) gehört zu den markantesten Film- und Videokünstlern seiner Generation. Er kreiert in seinen Filmen eine Narration, die die Grenzen zwischen eigener und medialer Erzählung sowie aktueller und historischer Ereignisse in Frage stellt. Sein Werk verweist auf das Spannungsverhältnis zwischen Dokumentation und Fiktion. Der Martin-Gropius-Bau zeigt sieben seiner Projekte in einer ersten großen Soloausstellung in Berlin. Verbunden wurden die sieben Videowerke durch drei inszenierte ( für den Martin-Gropius-Bau konzipierte ) Warteräume, ähnlich derer beim Arzt, am Flughafen oder bei der Ausländerbehörde.

Hinter dem Vorhang. Verhüllung und Enthüllung seit der Renaissance. Von Tizian bis Christo

Museum Kunstpalast, Düsseldorf | bis 22. Januar 2017

In dem letzten von ihm erarbeiteten Ausstellungsprojekt widmet sich Beat Wismer, der 2017 scheidende Generaldirektor des Museum Kunstpalast dem vielfältigen Themenspektrum von Verhüllung und Enthüllung in der Kunst. Gezeigt werden bedeutende Kunstwerke aus sechs Jahrhunderten. Werden Stoffe beiseite geschoben, lenken sie die Aufmerksamkeit auf das Enthüllte und schüren die Neugier, noch Verstecktes zu entdecken. Das faszinierende künstlerische Wechselspiel zwischen Verbergen und Zeigen, Verhüllen und Enthüllen mit Vorhang, Schleier oder Draperien steht im Fokus von Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen und Installationen, die den Bogen von Renaissance und Barock über die Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst spannen.