Kategorie: Düsseldorf

LUCAS CRANACH DER ÄLTERE | Meister – Marke – Moderne

Museum Kunstpalast, Düsseldorf | bis 30. Juli 2017

Als einer der Höhepunkte im Reformationsjahr 2017 widmet das Museum Kunstpalast in Düsseldorf dem berühmten Wittenberger Maler eine groß angelegte Werkschau. Zu sehen sind hochkarätige Exponate wie die lebensgroße „Venus“ aus St. Petersburg, Christus und die Ehebrecherin aus Budapest und der sogenannte Prager Altar, dessen weitverstreute Teile für die Laufzeit der großen Schau in Düsseldorf vereint werden. Weitere bedeutende Tafelbilder, Zeichnungen und Drucke dokumentieren die maßgebliche Rolle Cranachs bei der Verbreitung der Reformation und sein geschicktes Agieren im Dienste der bedeutendsten fürstlichen Auftraggeber des 16. Jahrhunderts.

OTTO DIX – Der böse Blick – Düsseldorfer Jahre

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf | bis 14. Mai 2017

Die intensiven Düsseldorfer Schaffensjahre des Künstlers von 1922 – 1925 bilden das Zentrum dieser 230 Werke umfassenden Ausstellung. Zu sehen sind Porträts, in denen er seine Mitmenschen schonungslos im Bild fixierte und vom Glanz und Elend der 1920er Jahre erzählen. Neben Gemälden, Aquarellen und Grafiken ist sein berühmter Radierzyklus „Der Krieg“ zu sehen, in dem Dix drastisch mit der modernen Kriegsmaschinerie des 1. Weltkrieges abrechnet.

Hinter dem Vorhang. Verhüllung und Enthüllung seit der Renaissance. Von Tizian bis Christo

Museum Kunstpalast, Düsseldorf | bis 22. Januar 2017

In dem letzten von ihm erarbeiteten Ausstellungsprojekt widmet sich Beat Wismer, der 2017 scheidende Generaldirektor des Museum Kunstpalast dem vielfältigen Themenspektrum von Verhüllung und Enthüllung in der Kunst. Gezeigt werden bedeutende Kunstwerke aus sechs Jahrhunderten. Werden Stoffe beiseite geschoben, lenken sie die Aufmerksamkeit auf das Enthüllte und schüren die Neugier, noch Verstecktes zu entdecken. Das faszinierende künstlerische Wechselspiel zwischen Verbergen und Zeigen, Verhüllen und Enthüllen mit Vorhang, Schleier oder Draperien steht im Fokus von Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen und Installationen, die den Bogen von Renaissance und Barock über die Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst spannen.

ZURBARÁN – Meister der Details

Museum Kunstpalast, Düsseldorf | bis 31. Januar 2016

Das Museum Kunstpalast widmet dem spanischen Barockmaler Francisco de Zurbarán (1598 – 1664) erstmalig in Deutschland eine Retrospektive mit rund 70 Werken. Zurbarán gilt neben Velázquez nicht nur als einer der bedeutendsten Vertreter des glanzvollen Goldenen Zeitalters in Spanien, er zählt auch zu den Großen der europäischen Malerei. Die Ausstellung präsentiert unter anderem Werke, die bislang noch nie oder nur selten in der Öffentlichkeit zu sehen waren.

WIM WENDERS – Landschaften

Museum Kunstpalast, Düsseldorf | bis 16. August 2015

Anlässlich des 70. Geburtstages des Künstlers im Jahr 2015 zeigt das Museum Kunstpalast in Kooperation mit Wenders Images und der Wim Wenders Stiftung eine Auswahl von 79 großformatigen Fotografien, die stets analog, ohne Kunstlicht, ohne Stativ entstanden sind. Das Spektrum reicht von den frühen Schwarz-Weiß-Fotografien über die monumentalen Landschaftspanoramen bis hin zu erst im letzten Jahr entstandenen Fotografien.

MIRÓ – Malerei als Poesie

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf | bis 27. September 2015

Die Ausstellung widmet sich Joan Mirós lebenslangem Interesse für die Literatur. Wort und Bild gehen auf seinen Leinwänden vieldeutige Verbindungen ein. Miró schuf zusammen mit Dichterfreunden zahlreiche aufwändig gestaltete Künstlerbücher. Erstmals beleuchtet eine Ausstellung dieses Thema umfassend und zeigt Mirós Werk aus einem neuen Blickwinkel. Etwa 110 Gemälde, Zeichnungen und Malerbücher aus allen Schaffensphasen werden durch zahlreiche Objekte aus Mirós privater Bibliothek ergänzt, die als Leseraum rekonstruiert wird. Renommierte öffentliche und private Sammlungen aus Europa und den USA unterstützen die Ausstellung mit großzügigen Leihgaben.

Nach Ägypten! Die Reisen von MAX SLEVOGT und PAUL KLEE

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20, Düsseldorf | bis 04.01.2015

Über die Jahrhunderte hinweg diente Ägypten vielen Malern als Inspirationsquelle — so auch Max Slevogt (1868—1932) und Paul Klee (1879—1940). Die intensive Auseinandersetzung mit dem Land und seiner jahrtausendealten Kultur inspirierte beide Künstler zu eindrücklichen Bildern, die in der Ausstellung erstmals gegenübergestellt werden.

GERHARD RICHTER – Editionen

K20 Düsseldorf | bis 09.03.2014

Die präsentierte Auswahl an Editionen entstand überwiegend in den vergangenen zehn Jahren und sind Leihgaben der Olbricht Collection, die die weltweit umfangreichste Sammlung von Gerhard Richters Auflagenwerken besitzt. Anlass der Ausstellung ist das Erscheinen des neuen Werkverzeichnisses der Editionen.

GILLIAN WEARING

Das Museum Brandhorst, München zeigt bis 7.7.2013 nicht nur die erste Überblicksschau der in London lebenden Turner Prize Gewinnerin von 1997 überhaupt, sondern damit im deutschsprachigen Raum auch die erste repräsentative Einzelausstellung Wearings. Zu sehen sind etwa 40 Arbeiten aus der Zeit von 1992 bis heute.

EL GRECO und die Moderne

Die Schau rückt zum ersten Mal in Deutschland den 1541 geborenen Maler El Greco ins Zentrum der Betrachtung. In der bis 12. August 2012 gezeigten Ausstellung wird auch die Begeisterung vieler Künstler untersucht, die um 1912 erstmals in Düsseldorf einer größeren Werkgruppe El Grecos begegneten und so ein wahres El Greco-Fieber entfachten.

Ferdinand KRIWET – yester and today

Im Frühjahr 2011 widmet die Kunsthalle Düsseldorf dem Gesamtwerk des gebürtigen Düsseldorfers Ferdinand Kriwet (geb. 1942) als weltweit erste Institution bis zum 01.05.2011 eine umfassende retrospektiv angelegte Schau. Ferdinand Kriwet ist ein Pionier der Medienkunst | Hörspiel parallel zur Retrospektive: BeatTheater am 27./28.4.2011 Bühnen-Performance am Schauspielhaus Düsseldorf

Sonic Youth etc. | Sensational Fix

Die Kunsthalle Düsseldorf widmet sich bis 10. Mai 2009 der experimentellen Gitarrenband Sonic Youth, die seit ihrer Gründung im Jahr 1981 in der Musik- und der Kunstszene stilbildend war. Die interdisziplinäre Schau erzählt eine alternative Geschichte der zeitgenössischen Kultur, vom Aufstand der Teenager, von jugendlicher Rastlosigkeit, von Ruhmessucht und Identitätsfindung, Geschlechterrollen, Sexualität und Religion.