Kategorie: Berlin

FREIHEIT – Die Kunst der Novembergruppe

Berlinische Galerie | bis 11. März 2019

Von 1919 bis 1932 realisierte die Novembergruppe knapp 40 Ausstellungen, veröffentlichte Publikationen und veranstaltete Konzerte, Lesungen, Feste und Kostümbälle. So wurde die Gruppe auf vielen Ebenen zur Kunstvermittlerin der Moderne und sorgte für Gesprächsstoff und heftigen Streit. Mit 119 Werken von 69 Künstler*innen, darunter 48 Gemälde, 14 Skulpturen, 12 Architekturmodelle und -zeichnungen wird mit dieser allerersten umfassenden Überblicksschau der 100. Geburtstag, der bekanntesten unbekannten Kreativgemeinschaft in dramatischen Zeiten, gefeiert.

Lee Bul – Crash

Gropius Bau, Berlin | bis 13. Januar 2019

Die koreanische Performance- und Installationskünstlerin zeigt ihre erste Einzelausstellung in Berlin. Lee Bul verwandelt den Gropius Bau in eine spektakuläre Traumlandschaft mit monströsen Körpern, futuristischen Cyborgs, glitzernden Spiegelwelten und einem surrealen Monumental-Zeppelin. Die Ausstellung, die mehr als 100 Werke von den späten 1980er Jahren bis heute zusammenführt, zeigt die ganze Bandbreite von Lee Buls Werk, von provokativen frühen Performances bis hin zu den jüngsten großen Installationen, die versuchen, unseren Körper und unser Gehirn gleichzeitig zum Arbeiten zu bringen.

LOTTE LASERSTEIN. Von Angesicht zu Angesicht

Städel Museum, Frankfurt am Main | bis 17. März 2019

Lasersteins Œuvre gehört zu den großen Wiederentdeckungen der letzten Jahre. Anhand von rund 40 Gemälden und Zeichnungen nimmt die Ausstellung Lasersteins künstlerische Entwicklung in den Blick. Der Fokus liegt auf ihren Arbeiten der 1920er- und 1930er-Jahre, die den Glanzpunkt ihres Schaffens markieren. Durch Porträts ihrer Zeitgenossen machte sich die Malerin Lotte Laserstein im pulsierenden Berlin der Weimarer Republik einen Namen. In ihren Gemälden zeigte die Künstlerin das sie umgebende Berliner Leben, richtete dabei den Fokus auf Darstellungen der sogenannten „Neuen Frau“ und fing ihre Bildmotive mit einem dezidiert weiblichen Blick ein.

Bewegte Zeiten – Archäologie in Deutschland

Martin-Gropius-Bau, Berlin | bis 06. Januar 2019

In Kooperation mit dem Verband der Landesarchäologen zeigt das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin die große Sonderausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“. Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 präsentieren alle 16 Bundesländer hier ihre spektakulärsten Funde und aktuelle Forschungsergebnisse der letzten 20 Jahre.

WANDERLUST | Von Caspar David Friedrich bis Auguste Renoir

Alte Nationalgalerie, Berlin | bis 16. September 2018

Der Ausstellung in der Alten Nationalgalerie Berlin liegt die Idee vom Wandern als authentische Erfahrung, als identitätsstiftende Praktik zugrunde, mit der sich die Landschaftsmalerei grundlegend erneuerte. Es sind Kunstwerke vorwiegend des 19., aber auch des frühen 20. Jahrhunderts zu sehen. Mit Rousseaus Parole „Zurück zur Natur!“ und Goethes Sturm-und-Drang-Dichtung wird das Wandern um 1800 zum Ausdruck eines modernen Lebensgefühls. Angesichts der rasanten gesellschaftlichen Umbrüche seit der Französischen Revolution entwickelt sich in einer Gegenbewegung eine neue Form der entschleunigten Selbst- und Welterkenntnis, die bis heute nachwirkt.

Neue Gärten! GARTENKUNST zwischen Jugendstil und Moderne

Liebermann-Villa am Wannsee, Berlin | bis 27. Mai 2018

Die Ausstellung „Neue Gärten – Gartenkunst zwischen Jugendstil und Moderne“ in der Liebermann-Villa zeigt die Ursprünge der Gartenreformbewegung und ihre Auswirkung auf die Gartenkunst um 1900. Mit ausgewählten Gemälden, Plänen und Dokumenten macht sie den Liebermann-Garten als herausragendes Beispiel dieser Kunst erkennbar. Um 1900 wandelten sich Kunst und Architektur grundlegend. Mit der Geburt des Reformgartens manifestiert sich dies auch in Gärten und Parks. Bekannte Architekten wie Joseph Maria Olbrich oder Peter Behrens widmeten sich der architektonischen Gartengestaltung. Maler wie Max Liebermann und Emil Nolde porträtierten ihre eigenen Gärten.

DANNY LYON – Message to the Future

C/O-Berlin | bis 03. Dezember 2017

Das C/O Berlin zeigt eine umfassende Retrospektive des amerikanischen Fotografen und Dokumentarfilmers Danny Lyon (*1942). Als engagierter und scharfer Beobachter dokumentiert Lyon seit über 50 Jahren gesellschaftspolitische Themen, Randgruppen und Subkulturen, wobei er sich tief in das Geschehen hineinbegibt und stets eine besondere Nähe zu den Menschen aufbaut, die vor seiner Kamera stehen. Die Werkschau versammelt mit rund 175 Fotografien sowohl die wichtigsten Serien der späten 1960er- und 70er-Jahre als auch die weniger bekannten Filme, Collagearbeiten und Materialien aus Danny Lyons privatem Archiv.

IMPRESSIONISMUS. Die Kunst der Landschaft

Museum Barberini, Potsdam | bis 28. Mai 2017

Eröffnungsausstellung Museum Barberini, Potsdam: Mit Gemälden von Künstlern wie Claude Monet, Auguste Renoir und Gustave Caillebotte widmet sich die Kunstschau den malerischen Erfindungen des Impressionismus und dem Naturverständnis der Moderne. Die Ausstellung zeigt, dass die impressionistischen Landschaften keineswegs spontane Stimmungsmalerei sind, sondern Experimentierfelder der Künstler. Präsentiert werden Meisterwerke im Kontext von 92 Gemälden, die aus 32 internationalen Museums- und Privatsammlungen stammen. Sie werden in Themenräumen gezeigt, die Bildreihen der wichtigsten Motive vorführen. Ein neuer Blick auf die impressionistischen Künstler und ihre obsessive Beschäftigung mit der individuellen Wahrnehmung von Licht und Natur.

VELÁZQUEZ und das goldene Zeitalter der spanischen Kunst

München | Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung | bis 26. März 2017

El Siglo de Oro – das goldene Zeitalter der spanischen Kunst – zählt zu den bedeutendsten wie populärsten Kapiteln der europäischen Kulturgeschichte. Erstmals kann in diesem Sommer in Berlin die faszinierende Vielfalt der Malerei und Skulptur des 17. Jahrhunderts auch außerhalb Spaniens umfassend erlebt werden – mit über 150 Meisterwerken von Velázquez, El Greco, Francisco de Zurbarán und Bartolomé E. Murillo sowie bislang kaum bekannten Künstlern wie Alonso Cano und Gregorio Fernández.

Werkstatt für PHOTOGRAPHIE 1976 – 1986

Berlin | bis 12. Februar 2017 / Essen | bis 19. Februar 2017 / Hannover | bis 19. März 2017

In einer städteübergreifenden Kooperation realisieren das Museum Folkwang, C/O Berlin, das Sprengel Museum Hannover ein gemeinsames Ausstellungsprojekt. Ausgehend von der Berliner „Werkstatt für Photographie“ und der jungen Essener Szene entdeckt die Ausstellung ein wichtiges Kapitel der deutschen Geschichte für Fotografie neu – jenseits der Erfolgsgeschichte der Düsseldorfer Schule.

OMER FAST – Reden ist nicht immer die Lösung

Martin-Gropius-Bau, Berlin | bis 12. März 2017

Omer Fast (* 1972) gehört zu den markantesten Film- und Videokünstlern seiner Generation. Er kreiert in seinen Filmen eine Narration, die die Grenzen zwischen eigener und medialer Erzählung sowie aktueller und historischer Ereignisse in Frage stellt. Sein Werk verweist auf das Spannungsverhältnis zwischen Dokumentation und Fiktion. Der Martin-Gropius-Bau zeigt sieben seiner Projekte in einer ersten großen Soloausstellung in Berlin. Verbunden wurden die sieben Videowerke durch drei inszenierte ( für den Martin-Gropius-Bau konzipierte ) Warteräume, ähnlich derer beim Arzt, am Flughafen oder bei der Ausländerbehörde.

Ernst Ludwig KIRCHNER – Hieroglyphen

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin | bis 26. Februar 2017

Mit der Ausstellung Ernst Ludwig Kirchner: Hieroglyphen werden die Werke Kirchners aus der Sammlung der Nationalgalerie erstmals geschlossen vorgestellt. Kaum ein Museum in Deutschland kann die Vielfalt im Schaffen dieses Künstlers so eindrücklich wiedergeben wie gerade die Nationalgalerie mit ihrem Bestand. Ergänzt durch markante Leihgaben, die Kirchners Konzept der ‚Hieroglyphe‘ verdeutlichen, und Arbeiten der zeitgenössischen Künstler Rosa Barba und Rudolf Stingel bietet die Ausstellung einen neuen Einblick in das Schaffen des Expressionisten.

Piet MONDRIAN. Die Linie

Martin-Gropius-Bau, Berlin | bis 6. Dezember 2015

Die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau zeigt Arbeiten aus allen Schaffensperioden: von frühen Zeichnungen aus den 1890er Jahren bis zu späten Werken aus den 1930er/40er Jahren des 20. Jahrhunderts. Sie zeigt Mondrians Suche nach einem eigenen künstlerischen Weg, der ihn letzlich zur abstrakten Kunst führen sollte. „Ich suche nach der richtigen Harmonie zwischen Rhythmus und steter Proportion“, schrieb Piet Mondrian 1919 an einen Künstlerkollegen. Da ahnte er noch nicht, dass sich seine abstrakten Form- und Farbexperimente schon kurze Zeit später als wegweisend für die gesamte Kunstwelt erweisen sollten. Bis heute begeistern seine revolutionären Kompositionen aus Rastern und Primärfarben die Betrachter weltweit.

The BOTTICELLI Renaissance

Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin | bis 24. Januar 2016

Die Botticelli-Schau mit mehr als 40 Originalen stellt moderne und zeitgenössische Werke Botticellis alten Meisterwerken gegenüber. Erstmals wird das Schaffen Sandro Botticellis in einer Ausstellung in Bezug gesetzt zu seinen Aneignungen und Interpretationen. Insgesamt sind über 150 Exponate zu sehen, darunter zahlreiche Meisterwerke aus den bedeutendsten Sammlungen der Welt. Neben Gemälden präsentiert die Ausstellung Zeichnungen, Skulpturen, Fotografien, Videos sowie Objekte aus Mode und Design.

DIETER ROTH und die Musik

Hamburger Bahnhof, Berlin | bis 16. August 2015

Im Hamburger Bahnhof wird die Ausstellung zur Musik im Schaffen von Dieter Roth ergänzt um ausgewählte Werke und Schallplatten von Künstlerinnen und Künstlern, die sich hinsichtlich ihrer Fragestellungen und Herangehensweisen an die musikalische Tradition mit Roths Arbeiten in Beziehung setzen lassen. Im Zusammenspiel mit Werken von George Brecht, Rodney Graham, Annika Kahrs, Ragnar Kjartansson & Alterazioni Video, Bruce Nauman, Nam June Paik, Markus Sixay, Die Tödliche Doris und Schallplatten aus dem Archiv Broken Music. Diese Werke zeugen vom bis heute anhaltenden Interesse bildender Künstler an der Musik. Die Ausstellung vereint – in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik / Fachhochschule Nordwestschweiz, Musik-Akademie Basel, Edizioni Periferia, Luzern und der Nationalgalerie — Staatliche Museen zu Berlin – rund 200 Werke, von Papierarbeiten bis Installationen, sowie Tonaufnahmen und Dokumente, in denen Musik eine Rolle spielt.

ZERO – Let us explore the stars

Martin Gropius Bau, Berlin | bis 8. Juni 2015

Über 50 Jahre nach Gründung der ZERO-Bewegung widmet sich die Ausstellung sowohl den ersten Gründungskünstlern Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker, den ZERO nahestehenden internationalen Künstlern wie Yves Klein und Lucio Fontana, als auch den in Vergessenheit geratenen Künstlern wie Hermann Goepfert, Oskar Holweck oder Hans Salentin. Zum ersten Mal werden in großem Umfang Hauptwerke der internationalen Bewegung von 1957 bis 1967 zusammen gezeigt. Gleichzeitig präsentiert die ZERO Foundation in Berlin mit rund 200 Werken die bisher umfassendste ZERO-Ausstellung seit Bestehen der Bewegung.

AI WEIWEI – Evidence in Berlin

Martin-Gropius-Bau, Berlin | bis 07.07.2014

Der Martin-Gropius-Bau, Berlin zeigt in der bisher größten Einzelausstellung des Künstlers Arbeiten, die eigens für den Martin-Gropius-Bau entstanden oder noch nie in Deutschland zu sehen waren. Ai Weiwei bespielt mit seinen Werken das gesamte, ca. 3000 Quadratmeter umfassende Erdgeschoss des Ausstellungsgebäudes. Für jeden der 20 Räume sowie den Lichthof entwickelt er eine eigene Komposition, mehr als die Hälfte der Werke entsteht direkt für die Berliner Schau.

ANISH KAPOOR | in Berlin

Martin-Gropius-Bau, Berlin | bis 24.11.2013

Für seine erste große Ausstellung in Berlin bespielt er bis zum 24. November 2013 das gesamte Erdgeschoß des Martin-Gropius-Baus, einschließlich des grandiosen Lichthofs. Etliche Arbeiten wurden eigens für das Haus entworfen. Die Schau bietet mit etwa 70 Werken auch einen Überblick über das abstrakt-poetische Werk des Turner-Preisträgers von 1982 bis heute.

MERET OPPENHEIM – 100 Jahre Freiheit

Martin-Gropius-Bau, Berlin | bis 01.12.2013

Aus Anlass des 100. Geburtstags von Meret Oppenheim (6.10.1913 — 1985) erinnern verschiedene Museen an die Surrealistin. Das Sprengel-Museum, Hannover stellte das zeichnerische OEuvre der Künstlerin in den Mittelpunkt. Im Wiener Kunstforum eröffnete im März eine große Retrospektive, die im Anschluss nach Berlin wandert und ab 16.08.13 im Martin-Gropius-Bau zu sehen ist.

DENNIS HOPPER – The Lost Album

Die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau, Berlin zeigt bis 17. Dezember 2012 über vierhundert Vintage-Fotografien von Dennis Hopper — entstanden in den 1960er Jahren. In fünf Kisten, vergessen und verborgen, sind sie nach seinem Tod ans Licht gekommen. Diese Arbeiten sind jene, die Hopper aus der unendlichen Fülle der Fotografien, die zwischen 1961 bis 1967 entstanden sind, für seine erste große Fotografieausstellung 1969/70 im Fort Worth Art Museum, Texas persönlich ausgewählt hat.

DANI KARAVAN | Retrospektive

Erstmals ist in Deutschland dem israelischen Künstler Dani Karavan eine große Retrospektive gewidmet. Die Ausstellung wird bis zum 01. Juni 2008 im Martin-Gropius-Bau gezeigt und entstand in Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie — Staatliche Museen zu Berlin. Die Ausstellung ist ein Beitrag zum 60. Geburtstag Israels. Das Besondere der künstlerischen Arbeit von Dani Karavans ist es, Stadt- und Landschaftsräume auf neue und bemerkenswerte Weise erfahrbar und erlebbar zu machen.