FLORENZ und seine Maler: GIOTTO bis DA VINCI

Alte Pinakothek, München | bis 27. Januar 2019

Mit rund 120 Meisterwerken präsentiert die Ausstellung die bahnbrechenden künstlerischen Innovationen am Geburtsort der Renaissance. Eine umfassende Auswahl herausragender Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen führt in das Zeitalter der Medici und zeigt die Entwicklung der neuzeitlichen Kunst von ihren Anfängen mit Giottos Wirken bis hin zu den Schöpfungen von Leonardo da Vinci.


Im Fokus der Präsentation stehen die Ideenwelt und Arbeitsweise der Maler. Mit neuem Selbstbewusstsein erforschten sie die Wirklichkeit und suchten nach den Gesetzen von Harmonie und Schönheit, sie zeichneten nach der Natur und studierten die Werke der Antike.

Werbung

Ehrgeizig setzten sie sich mit den Themen, Formen und Techniken ihres Schaffens auseinander. So gewannen sie nicht nur für profane Bilderzählungen und Porträts, sondern auch für die Bilder der privaten und kirchlichen Andacht eine nie dagewesene Vielfalt künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten.

Die Ausstellung eröffnet detaillierte Einblicke in die Arbeitsmethoden der Florentiner Maler und erläutert die engen Zusammenhänge von technischem und stilistischem Wandel.

———

Alte Pinakothek, München | bis 27. Januar 2019

FLORENZ und seine MALER: Von GIOTTO bis LEONARDO DA VINCI

Pressetext: Alte Pinakothek www.pinakothek.de
Kurator: Andreas Schumacher

KATALOG | Florenz und seine Maler: Von Giotto bis Leonardo da Vinci

Gebundene Ausgabe
384 Seiten
226 Abbildungen in Farbe
Verlag: Hirmer
Sprache: Deutsch
24 x 4 x 29,2 cm

Im Florenz des 15. Jahrhunderts erfindet sich die Malerei neu. Innovativ experimentieren Künstler mit Bildthemen, Formen und Techniken und gewinnen so eine nie dagewesene Vielfalt künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten. Spannend und facettenreich erzählt der Band von einer schöpferisch einzigartigen Entwicklung, die die Kunst in Europa nachhaltig veränderte.

Anhand hochkarätiger Werke aus Malerei, Skulptur und Zeichenkunst eröffnet das Buch vielfältige Einblicke in die Ideenwelt und Arbeitsweise der Florentiner Künstler. Mit neuem Selbstbewusstsein erforschen sie die Wirklichkeit und die Gesetze von Harmonie und Schönheit. Sie zeichnen nach der Natur und studieren die Kunst der Antike.

So finden die Maler ausgehend von der Zeichnung und im Wettstreit mit der Skulptur zu ganz neuen Formen lebensnaher Darstellungen des Menschen etwa im Porträt sowie zu emotional ergreifenden Bildern der Andacht.

Jüngste Forschungen zum herausragenden Florentiner Bestand der Alten Pinakothek ermöglichen dabei neue Sichtweisen auf eines der spannendsten Kapitel der Kunstgeschichte.

 


PRESSESCHAU

Die Alte Pinakothek feiert Wiedereröffnung. Dafür hat sie die kostbarsten Werke der Renaissance aus aller Welt geholt. Selten hat man so viele große Meister in einer Schau vereint gesehen. Diese Ausstellung ist eine Sensation.

VIDEO | Meisterwerke aus Florenz | 6 Min. | Verfügbar bis 23.10.2019 | Quelle: © Bayerischer Rundfunk

 


Kopf ab und heiter weiter

Hanno Rauterberg für die ZEIT | Artikel lesen

War die Renaissance wirklich so glorreich innovativ, wie immer gesagt wird?

„Früher war erstens alles besser, und zweitens auf mehrfache Weise. In der Renaissance beispielsweise, jener Epoche, in der Botticelli, Leonardo oder Donatello die schöne alte Antike frisch beleben wollten, kam anderen diese Damals-Sehnsucht viel zu neumodisch vor. Wo sei denn bitte „jene Einfachheit, jene Tugend und Rechtschaffenheit der Alten“ geblieben, wo jene Kunst, die mehr bot als nur „vordergründige Pracht“? Schrecklich, all die jungen Künstler, die „mehr auf Schein als auf die Wahrheit“ zielen. Schrecklich, diese Renaissance!“


Junge Wilde in Florenz

Stefan Trinks für die FAZ | Artikel lesen

„Es gibt nichts an malerischen Innovationen im fünfzehnten Jahrhundert, dem Zeitraum der Schau, das Giotto oder van Eyck nicht fast hundert Jahre zuvor bereits entfaltet hätten. Und doch gelang es den nur 31 Meistern und ihren Werkstätten, die Florenz zu seiner goldenen Gründerzeit um 1470 hatte, die Legende einer Neuerfindung der Malerei in der Arnostadt durchzusetzen. Im Verbund mit den Medici und den vielen reichen Auftraggebern der Stadt schafft es diese Generation Junger Wilder, das „Mittelalter“, auch eine Wortneuschöpfung von Florentiner Humanisten, als hoffnungslos verstaubt hinter sich zu lassen und sich als Neustart der Kunst zu inszenieren.“


Wie in Florenz das Wunder der Renaissance entstand

Hans-Joachim Müller für die WELT | Artikel lesen

„Junge Helden, selbstbestimmte Frauen und das Licht der Aufklärung: Eine grandiose Ausstellung in Münchnen zeigt, was im Florenz des 15. Jahrhunderts an zivilisatorischer Selbstbefreiung geschehen ist.“


Wie die Stadt Florenz zur Kunstmetropole aufstieg

Heike Mund für die Deutsche Welle | Artikel lesen

Florenz war im 15. Jahrhundert das Zentrum der neuzeitlichen Kunst. Der Geldadel gab Porträts und Gemälde in Auftrag. Eine Ausstellung in der Alten Pinakothek zeigt, wie die Maler davon profitierten.

„Die Arbeitsweise und Ideenwelt der Künstler dieser Zeit, die nebenher auch ihren eigenen künstlerischen Ambitionen nachgingen, steht im Mittelpunkt der aktuellen Themenausstellung in der Alten Pinakothek in München. „Florenz und seine Maler. Von Giotto bis Leonardo da Vinci“ heißt der Titel, hinter dem sich eines der bedeutendsten Kapitel der europäischen Kunstgeschichte verbirgt. Aufschlussreich wird in der Ausstellung dokumentiert, wie einzelne Gemälde in den Florentiner Werkstätten entstanden sind. Ein Aspekt, der den Ausstellungsmachern als kunsthistorischer Hintergrund sehr wichtig ist.“


Alte Pinakothek
Barer Str. 27,
80333 München

Öffnungszeiten:
DI-MI 10 – 21 Uhr
DO-SO 10 – 18 Uhr

———

SOCIAL MEDIA anonym durch Einsatz des c't-Projektes Shariff