JOAQUÍN SOROLLA – Spaniens Meister des Lichts

Museo Sorolla, Madrid | 24. November 2016 – 19. März 2017

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Joaquín Sorolla - The Skipping Rope, 1907, 
[Public domain], via Wikimedia Commons, Google Art Project

Das Museo Sorolla zeigt eine umfangreiche Retrospektive des spanischen Malers Joaquín Sorolla (1863–1923). Der in Valencia geborene Künstler hat es wie kein anderer seiner Zeit verstanden, das Licht des Südens in Farbe zu fassen; seine sonnendurchfluteten Bilder haben selbst Zeitgenossen wie Claude Monet tief beeindruckt.


Die Ausstellung, die schon in der Münchener Kunsthalle zu sehen war,  zeigt 120 Werke aus allen Schaffensphasen des Künstlers, von seinen Anfängen in Paris, die deutlich von den französischen Impressionisten geprägt sind, bis hin zu seinen unverwechselbaren, zu ganz eigenem Stil gereiften Werken, die in Europa und den USA gefeiert wurden.

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Neben der spanischen Landschaft und Strandszenen sind einfühlsame Porträts immer wiederkehrende Motive. Ein besonderer Fokus der Ausstellung liegt zudem auf den großformatigen Gemälden, mit denen er im Pariser Salon Aufmerksamkeit erregte.

Joaquín Sorolla gilt als bedeutendster spanischer Künstler der Jahrhundertwende.

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Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, München | 4. März - 3 Juli 2016
Joaquín Sorolla — Spaniens Meister des Lichts

Musée des impressionnismes Giverny | 14. Juli - 6. November 2016
Sorolla, un peintre espagnol à Paris ( and the Paris Years )
Museo Sorolla, Madrid | 24. November 2016 - 19. März 2017 
Sorolla en Parí ( and the Paris Years )

JOAQUÍN SOROLLA – Spaniens Meister des Lichts

Pressetext: Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, München | www.kunsthalle-muc.de

„Das Werk von Sorolla ist eine geschickte und ganz eigene Kombination aus naturalistischer Malerei und dem Glanz und der Leuchtkraft des Impressionismus. Der Impressionismus erreichte ungefähr 20 Jahre vor der ersten Ausstellung Sorollas in Paris seine Blütezeit und blieb auch nach 1900 der populärste Kunststil.

Sorolla kannte und verehrte einige seiner bedeutendsten Vertreter, allen voran Claude Monet und Edgar Degas. Die Schnelligkeit seines Pinselstrichs und der hohe Stellenwert von Wasser und Reflexionen in seinen Werken zeigen den Einfluss Monets, der Fokus auf den Augenblick und seine fotografische Abbildungsweise ist inspiriert durch Degas.“
[ Lisa Severin im Gespräch mit den Kuartorinnen María Lopez und der Großenkelin des Malers, Blanca Pons-Sorolla. ]

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KATALOG | JOAQUÍN SOROLLA – Spaniens Meister des Lichts

LESEPROBE / Blick ins Buch

Gebundene Ausgabe
248 Seiten
181 Abbildungen in Farbe und S/W
Verlag: Hirmer
Sprache: Deutsch
24,7 x 2,5 x 28,7 cm

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Joaquín Sorolla (1863 –1923) ist ein einzigartiges Malerphänomen um die Wende zum 20. Jahrhundert. Seine lichtgetränkten Impressionen vom Leben an den Stränden Spaniens, der badenden Kinder und der mondänen Gesellschaft, der stillen Patios und der schattigen Gärten haben auf Weltausstellungen und in Salons von Paris Furore gemacht. Seine steile Karriere ließ ihn zu einem vielgefragten Künstler werden, dessen Bilder auf beiden Seiten des Atlantiks hoch gehandelt wurden.

Das Katalogbuch präsentiert die Meisterwerke in all ihrer sinnlich-heiteren Opulenz.


The exhibition features around fifty paintings from the Museo Sorolla in Madrid, as well as from numerous public and private collections in America and Europe. The works exhibited at the Salon in Paris and at the exhibition at the Georges Petit Gallery in 1906 enabled him to establish his reputation. They make up the majority of the works we have selected. These works are supplemented by around fifty studies from the collections of the Museo Sorolla.

CATALOGUE |  Sorolla and the Paris Years

With full-page reproductions of all the exhibited works
248 pages

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Die Ausstellung zeigt Gemälde aus allen Schaffensphasen des in Valencia geborenen Künstlers: von seinen frühen sozialrealistischen Darstellungen über die vom Impressionismus geprägten Arbeiten bis hin zu seinem Spätwerk, in dem er verschiedenste Einflüsse auf ganz eigene Art zusammenführte. Ein besonderer Fokus der Ausstellung liegt auf den großformatigen Gemälden, mit denen er im Pariser Salon Aufmerksamkeit erregte.

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Joaquín Sorolla - After Bathing, Valencia, 1909,
[Public domain], via Wikimedia Commons, Google Art Project

Vor allem die meisterhaften Darstellungen des Meeres verhalfen Sorolla zu Ruhm: Durch seine Wiedergabe des Lichts und der Farbigkeit der funkelnden Wasseroberfläche, wie beispielsweise in Szenen badender und am Strand spielender Kinder, vermittelt er dem Betrachter ein mediterranes Sommererlebnis. Die spanische Landschaft wiederum inspirierte Sorolla zu mutigen Kompositionen mit modernen Farbkontrasten. Neben diesen spektakulären Naturszenen zeigt er sich als großer Porträtist. In den einfühlsamen Bildnissen seiner Frau und seiner Kinder, wie auch in denen wichtiger Persönlichkeiten seiner Zeit, trifft die Tradition höfischer Porträts im Sinne Diego Velázquez’ (get. 1599–1660) auf die Leuchtkraft und den lockeren Pinselduktus der Impressionisten.

Stilistisch wusste Sorolla den Naturalismus eines Adolph Menzel (1815–1905) oder Jules Bastien-Lepage (1848–1884) mit der Spontaneität und farbigen Leuchtkraft der Impressionisten ebenso zu kombinieren wie mit ungewöhnlichen, durch die Fotografie und den japanischen Holzschnitt inspirierten Perspektiven. Auch seine Bewunderung für die nebulös-atmosphärischen Bilder James McNeill Whistlers (1834–1903) und das gleißende Licht der nordischen Künstler wie Anders Zorn (1860–1920) schlägt sich in seinem Werk nieder.

Beeinflusst durch die Arbeiten der französischen Impressionisten arbeitete er unter freiem Himmel und seine dunkle Palette hellte sich auf. Es entstanden Porträts, Genreszenen, Landschaftsbilder und Buchillustrationen. Zu seinen bevorzugten Themen gehörten Darstellungen spanischen Volkslebens und Strandbilder seiner Heimatstadt Valencia, beispielsweise das 1909 entstandene Gemälde Strandspaziergang.“
[ Seite „Joaquín Sorolla". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie ]

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Joaquín Sorolla - Strandspaziergang / Paseo a la orillas del mar, 1909, 
205 × 200 cm, Öl, [P[Public domain]via Wikimedia Commons, Google Art Project

Joaquín Sorolla gilt als bedeutendster spanischer Künstler der Jahrhundertwende. In der Metropole Paris, einem wahren Schmelztiegel unterschiedlichster künstlerischer Tendenzen im Fin de Siècle, knüpfte Sorolla ein Netzwerk mit wichtigen Mäzenen, Kunsthändlern und Maler-Kollegen.

Erfolgreich nahm er an großen europäischen Wettbewerben teil und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Grand Prix der Pariser Weltausstellung von 1900. Sein Erfolg gipfelte in einer Reihe monografischer Ausstellungen in Paris, Berlin, Düsseldorf, Köln und London (1906–1908) sowie in der wiederholten Teilnahme an der Biennale in Venedig (1895–1905).

Bis heute liebt ihn das spanische Publikum: Die 2009 vom Museo Nacional del Prado in Madrid ausgerichtete Retrospektive war die erfolgreichste in der Geschichte des Museums. Sie zählte mehr Besucher als die Ausstellungen zu den Großmeistern Velázquez und Francisco de Goya (1746–1828).

Die Retrospektive versammelt Werke, die Sorolla für seine europäischen Ausstellungen auswählte. Sie sind beispielhaft für sein technisches Können, die Unverwechselbarkeit seines Stils und sein hohes Maß an Modernität.

Die Gemälde und Ölskizzen stammen aus bedeutenden Privatsammlungen und internationalen Museen, wie dem Museo Sorolla und dem Prado in Madrid, dem Metropolitan Museum of Art in New York oder dem Museo Nacional de Bellas Artes de Cuba in Havanna.


VIDEO | Bayerischer Rundfunk
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