DIE 80ER – Figurative Malerei in der BRD

Städel Museum, Frankfurt | bis 18. Oktober 2015
Die 80er - Figurative Malerei in der BRD - Katalog - 700

Mit rund 100 Werken von insgesamt 27 Künstlerinnen und Künstlern beleuchtet die Schau jene neuartige, irritierende und überaus dynamische figurative Malerei, die sich in den 1980er-Jahren nahezu zeitgleich vor allem in den Zentren Berlin, Hamburg und dem Rheinland entwickelte. Zu sehen sind Arbeiten u. a. von Ina Barfuss, Werner Büttner, Walter Dahn, Jirí Georg Dokoupil, Rainer Fetting, Georg Herold, Martin Kippenberger, Helmut Middendorf, Christa Näher, Albert Oehlen, Salomé oder Andreas Schulze.

DOUG AITKEN

Schirn Kunsthalle, Frankfurt | bis 27. September 2015
DOUG AITKEN Katalog

Im Sommer 2015 widmet die Schirn auf 1400 qm² ihre gesamte Ausstellungsfläche im Innen- und Außenraum dem Werk des US-amerikanischen Multimedia-Künstlers Doug Aitken. Es ist die bislang umfassendste Einzelpräsentation von Aitken weit über Deutschland hinaus, konzipiert als raum- und grenzüberschreitende Ausstellung. Doug Aitken nimmt den Betrachter seiner Film- und Soundarbeiten mit auf eine synästhetische Reise um die Welt und zu sich selbst. Er stellt existenzielle Fragen des Lebens, liefert jedoch keine einfachen Antworten. Stattdessen bringt der Künstler eine fast naive Begeisterung für das Menschsein und das gemeinschaftliche Zusammenwirken zum Ausdruck.

NAN GOLDIN – Scopophilia

kestnergesellschaft, Hannover | bis 27. September 2015
BUCH_NAN GOLDIN - Luzifers Garten

Nan Goldin (*1953 Washington, D.C.) nimmt eine zentrale Position in der zeitgenössischen Fotografie ein. Ihre Fotografien erzählen direkt und schonungslos vom persönlichen Lebensumfeld der Künstlerin, die ihre Freunde, aber auch sich selbst immer wieder porträtiert hat. Die Ausstellung in der kestnergesellschaft setzt einen Fokus auf die neueste Werkreihe »Scopophilia«, die erstmalig in Deutschland präsentiert wird. In der Ausstellung werden zudem einzelne Bilder aus der Scopophilia-Serie in Form von Rastern oder Diptychen präsentiert. Im Spannungsfeld zwischen kunsthistorisch bedeutsamen Werken und Goldins früheren Fotografien entsteht ein einfühlsamer Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

GENIALE DILLETANTEN. Subkultur der 1980er-Jahre in Deutschland

Haus der Kunst, München | bis 11. Oktober 2015
Katalog - Geniale Dilletanten

„Geniale Dilletanten“ lautete 1981 der absichtlich falsch buchstabierte Titel eines Musikfestivals in Berlin. Er wurde zum Synonym für die kurze Epoche des Aufbruchs der künstlerischen Alternativszene in Deutschland. Den Akteuren ging es um das unabhängige Produzieren von Platten, Konzerten und Ausstellungen, die Neugründung von Magazinen, Galerien und Clubs, aber auch um lautstarken Protest gegen den kulturellen Mainstream. Die Ausstellung präsentiert die große Bandbreite dieser Subkultur ausgehend von sieben Musikbands sowie Künstlern, Filmemachern und Designern. „Geniale Dilletanten“ wurde als Tourneeausstellung des Goethe-Instituts konzipiert und für die Präsentation im Haus der Kunst maßgeblich erweitert.

PHILLIP TOLEDANO – The Day Will Come When Man Falls

Deichtorhallen, Hamburg | bis 6. September 2015
a-new-kind-of-beauty-toledano

Die Deichtorhallen Hamburg zeigen vom 19. Juni bis 6. September 2015 unter dem Titel »The Day Will Come When Man Falls« zwei Ausstellungen im Rahmen der 6. Triennale der Photographie. Im Fokus stehen verschiedene Werkgruppen des New Yorker Fotografen Phillip Toledano, der gesellschaftsrelevante und persönliche Zukunftsvisionen entwickelt. Ergänzt wird die Schau durch eine Kabinettausstellung mit rund 50 Porträts aus der Sammlung F.C. Gundlach, dem Initiator der Triennale der Photographie in Hamburg.

MARLENE DUMAS – The Image as Burdon

Fondation Beyeler, Riehen b. Basel | bis 6. September 2015
KATALOG -  MARLENE DUMAS - Beast of Burdon 700

Die Ausstellung ist die bisher umfassendste Retrospektive in Europa zum Werk von Marlene Dumas und zeichnet anhand einer chronologischen Ordnung ihren künstlerischen Werdegang nach. Gezeigt werden eine Auswahl von über hundert Gemälden und Zeichnungen, darunter einige selten gesehene Collagen aus ihrem Frühwerk und einige erst kürzlich entstandene Gemälde. Die Schau bietet so einen umfassenden Überblick über das Schaffen der Künstlerin von der Mitte der 1970er-Jahre bis heute.