HANNAH HÖCH – Revolutionärin der Kunst

Kunsthalle, Mannheim | bis 14. August 2016
Hannah Höch. Revolutionärin der Kunst - Katalog

Die Kunsthalle Mannheim zeigt eine Ausstellung über das Werk von Hannah Höch nach 1945. Es ist die erste umfassende Retrospektive ihres nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffenen Werks. Zu sehen sind rund 150 Exponate, gegliedert in acht Themenkomplexen. Darunter finden sich auch Werke, die bisher noch nie ausgestellt waren. Zu entdecken gibt es im Werk von Hannah Höch viel, umfasst es doch von 1916 bis 1979 über 60 Schaffensjahre. Gleichwohl wurde die Künstlerin nach dem Zweiten Weltkrieg fast ausschließlich als Grande Dame des Dadaismus rezipiert. Diese einseitige Konzentration auf das dadaistische Werk der 1920er Jahre prägt bis heute das Bild von der Künstlerin – und verstellt den Blick auf das nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffene Werk.

MANET – Sehen – Der Blick der Moderne

Kunsthalle, Hamburg | bis 04. September 2016
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Bis 04. September 2016 zeigt die Hamburger Kunsthalle aus Anlass ihrer Wiedereröffnung eine Ausstellung der Superlative: Mit Meisterwerken von Édouard Manet (1832-1883) präsentiert sie einen der bedeutendsten Wegbereiter der modernen Malerei, der die Kunst im 19. Jahrhundert wie kein Zweiter revolutioniert hat. Mit Manets Spitzenwerken aus internationalen Museen bietet die Ausstellung die einmalige Gelegenheit, den ganzen Manet vom Frühwerk bis zum Spätwerk zu sehen – eine Chance, die es in Deutschland seit Jahrzehnten nicht gegeben hat

MANIERA – Pontormo, Bronzino und das Florenz der Medici

Städel Museum, Frankfurt | bis 05. Juni 2016
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Anhand von rund 120 bedeutenden Leihgaben wird erstmals in Deutschland ein zentrales Kapitel der italienischen Kunstgeschichte in seiner ganzen Bandbreite vorgestellt: der Florentiner Manierismus. Zu sehen sind Werke u. a. von Jacopo Pontormo, Agnolo Bronzino, Andrea del Sarto, Rosso Fiorentino und Giorgio Vasari. „Für ‚Maniera‘ ist es uns gelungen, eine ganz besonders hochkarätige Werkauswahl in Frankfurt zu versammeln. So können die Besucher im Städel den italienischen Manierismus und seinen kreativen Eigensinn in all seiner medialen Vielfalt erleben.“, so Max Hollein, Direktor des Städel Museums.

Hieronymus BOSCH – Visionen eines Genies

Het Noordbrabants Museum, Holland | bis 08. Mai 2016
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Das Werk von Bosch (ca. 1450–1516) mit seiner ausdrucksstarken Formsprache und ausschweifenden Fantasie hat bis heute nichts an seiner Faszination eingebüßt. Monster, Teufel und surreale Wesen bevölkern die Welt seiner Bilder und erregen bereits seit Jahrhunderten die Fantasie der Betrachter. Im niederländischen sHertogenbosch lebte und arbeitete der Künstler – dort wird nun, 500 Jahre nach seinem Todestag, die bisher größte und bedeutendste Ausstellung präsentiert.

RAYMOND PETTIBON – Homo Americanus

Sammlung Falckenberg, Hamburg-Harburg | bis 11. September 2016
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Auf vier Stockwerken der Sammlung Falckenberg wird in den Hamburg-Harburger Phoenix-Hallen die größte jemals präsentierte Ausstellung des Werkes des amerikanischen Künstlers Raymond Pettibon (geb. 1957) gezeigt. Zu sehen sind mehr als siebenhundert Zeichnungen, dazu hunderte von Flyern, Plattenhüllen und Fanzines sowie Filme, Malereien und Wandzeichnungen. Die Ausstellung zeigt Raymond Pettibon als Mythologen, der die prägenden Narrative der amerikanischen Kultur von Woodstock über die Präsidentschaften bis zum Krieg gegen den Terrorismus aufgreift und unterläuft. Sein Mittel sind Zeichnungen, in denen er Bild und Text uneinheitlich miteinander verbindet. Seit Ende der 1970er Jahre dürfte er etwa 20.000 Werke geschaffen haben. Darüber hinaus sind Filme, Malereien, Künstlerbücher sowie Flyer und Plattenhüllen für Punkrockbands und Zines entstanden.

I Got Rhythm. KUNST und JAZZ seit 1920

Kunstmuseum Stuttgart | bis 06. März 2016
I Got Rhythm Katalog

Die Ausstellung zeigt anhand herausragender Künstler wie Otto Dix, Piet Mondrian, Jackson Pollock, Andy Warhol, K.R.H. Sonderborg, A.R. Penck und Jean-Michel Basquiat, wie der Jazz das 20. Jahrhundert hindurch eine bemerkenswerte Rezeption in der Kunst hervorgerufen hat. Und noch in der Gegenwart finden sich zahlreiche Belege dafür, dass der Jazz künstlerische Prozesse, Ideen und Produktionen beeinflussen. 140 Kunstwerke, überwiegend Gemälde, aber auch Filme, LP-Covers, Objekte und Assemblagen, sind in der Ausstellung zu sehen.