MANIERA – Pontormo, Bronzino und das Florenz der Medici

Städel Museum, Frankfurt | bis 05. Juni 2016
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Anhand von rund 120 bedeutenden Leihgaben wird erstmals in Deutschland ein zentrales Kapitel der italienischen Kunstgeschichte in seiner ganzen Bandbreite vorgestellt: der Florentiner Manierismus. Zu sehen sind Werke u. a. von Jacopo Pontormo, Agnolo Bronzino, Andrea del Sarto, Rosso Fiorentino und Giorgio Vasari. „Für ‚Maniera‘ ist es uns gelungen, eine ganz besonders hochkarätige Werkauswahl in Frankfurt zu versammeln. So können die Besucher im Städel den italienischen Manierismus und seinen kreativen Eigensinn in all seiner medialen Vielfalt erleben.“, so Max Hollein, Direktor des Städel Museums.

Hieronymus BOSCH – Visionen eines Genies

Het Noordbrabants Museum, Holland | bis 08. Mai 2016
Hieronymus-Bosch-Visionen_eines_Genies-Ausstellungskatalog

Das Werk von Bosch (ca. 1450–1516) mit seiner ausdrucksstarken Formsprache und ausschweifenden Fantasie hat bis heute nichts an seiner Faszination eingebüßt. Monster, Teufel und surreale Wesen bevölkern die Welt seiner Bilder und erregen bereits seit Jahrhunderten die Fantasie der Betrachter. Im niederländischen sHertogenbosch lebte und arbeitete der Künstler – dort wird nun, 500 Jahre nach seinem Todestag, die bisher größte und bedeutendste Ausstellung präsentiert.

RAYMOND PETTIBON – Homo Americanus

Sammlung Falckenberg, Hamburg-Harburg | bis 11. September 2016
Raymond-Pettibon-Homo-Americanus-Collected-Works-600

Auf vier Stockwerken der Sammlung Falckenberg wird in den Hamburg-Harburger Phoenix-Hallen die größte jemals präsentierte Ausstellung des Werkes des amerikanischen Künstlers Raymond Pettibon (geb. 1957) gezeigt. Zu sehen sind mehr als siebenhundert Zeichnungen, dazu hunderte von Flyern, Plattenhüllen und Fanzines sowie Filme, Malereien und Wandzeichnungen. Die Ausstellung zeigt Raymond Pettibon als Mythologen, der die prägenden Narrative der amerikanischen Kultur von Woodstock über die Präsidentschaften bis zum Krieg gegen den Terrorismus aufgreift und unterläuft. Sein Mittel sind Zeichnungen, in denen er Bild und Text uneinheitlich miteinander verbindet. Seit Ende der 1970er Jahre dürfte er etwa 20.000 Werke geschaffen haben. Darüber hinaus sind Filme, Malereien, Künstlerbücher sowie Flyer und Plattenhüllen für Punkrockbands und Zines entstanden.

I Got Rhythm. KUNST und JAZZ seit 1920

Kunstmuseum Stuttgart | bis 06. März 2016
I Got Rhythm Katalog

Die Ausstellung zeigt anhand herausragender Künstler wie Otto Dix, Piet Mondrian, Jackson Pollock, Andy Warhol, K.R.H. Sonderborg, A.R. Penck und Jean-Michel Basquiat, wie der Jazz das 20. Jahrhundert hindurch eine bemerkenswerte Rezeption in der Kunst hervorgerufen hat. Und noch in der Gegenwart finden sich zahlreiche Belege dafür, dass der Jazz künstlerische Prozesse, Ideen und Produktionen beeinflussen. 140 Kunstwerke, überwiegend Gemälde, aber auch Filme, LP-Covers, Objekte und Assemblagen, sind in der Ausstellung zu sehen.

ECKERSBERG – Faszination Wirklichkeit

Kunsthalle, Hamburg | bis 16. Mai 2016
Eckersberg – Faszination Wirklichkeit - Katalog - 700

Mit einer großen Retrospektive zu Christoffer Wilhelm Eckersberg (1783–1853) würdigt die Hamburger Kunsthalle den bedeutendsten dänischen Maler der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Ausstellung umfasst mit rund 90 Gemälden sowie ca. 40 Zeichnungen und Druckgraphiken aus allen Schaffensphasen zugleich sämtliche Hauptwerke des Künstlers.

Joan MIRÓ: Mauer, Fries, Wandbild

Schirn Kunsthalle, Frankfurt | 26. Februar bis 12. Juni 2016
Joan Miró Mauer, Fries, Wandbild - Katalog 700

Die Schirn zeigt ein halbes Jahrhundert Malerei, ausgehend von Mirós emblematischem Gemälde Der Bauernhof (1921/22) über seine geschätzten Traumbilder der 1920er-Jahre, das Schlüsselwerk Malerei (Die Magie der Farbe) aus dem Jahr 1930, seine auf unkonventionellen Malgründen gearbeiteten Werke und Friese der 1940er- und 1950er-Jahre bis hin zu den späten Arbeiten wie die monumentalen und außergewöhnlichen Triptychen Blau I–III (1961) und Malerei I–III (1973). Mit rund 50 Kunstwerken aus bedeutenden Museen und öffentlichen Sammlungen weltweit, u. a. aus dem Solomon R. Guggenheim Museum, New York, der National Gallery of Art, Washington D.C., dem Museo Reina Sofia, Madrid, und dem Centre Pompidou, Paris eröffnet die Präsentation einen neuen Blick auf Mirós Kunst