DIETER ROTH und die Musik

Hamburger Bahnhof, Berlin | bis 16. August 2015
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Im Hamburger Bahnhof wird die Ausstellung zur Musik im Schaffen von Dieter Roth ergänzt um ausgewählte Werke und Schallplatten von Künstlerinnen und Künstlern, die sich hinsichtlich ihrer Fragestellungen und Herangehensweisen an die musikalische Tradition mit Roths Arbeiten in Beziehung setzen lassen. Im Zusammenspiel mit Werken von George Brecht, Rodney Graham, Annika Kahrs, Ragnar Kjartansson & Alterazioni Video, Bruce Nauman, Nam June Paik, Markus Sixay, Die Tödliche Doris und Schallplatten aus dem Archiv Broken Music. Diese Werke zeugen vom bis heute anhaltenden Interesse bildender Künstler an der Musik. Die Ausstellung vereint – in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik / Fachhochschule Nordwestschweiz, Musik-Akademie Basel, Edizioni Periferia, Luzern und der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin – rund 200 Werke, von Papierarbeiten bis Installationen, sowie Tonaufnahmen und Dokumente, in denen Musik eine Rolle spielt.

ZERO – Let us explore the stars

Martin Gropius Bau, Berlin | bis 8. Juni 2015
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Über 50 Jahre nach Gründung der ZERO-Bewegung widmet sich die Ausstellung sowohl den ersten Gründungskünstlern Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker, den ZERO nahestehenden internationalen Künstlern wie Yves Klein und Lucio Fontana, als auch den in Vergessenheit geratenen Künstlern wie Hermann Goepfert, Oskar Holweck oder Hans Salentin. Zum ersten Mal werden in großem Umfang Hauptwerke der internationalen Bewegung von 1957 bis 1967 zusammen gezeigt. Gleichzeitig präsentiert die ZERO Foundation in Berlin mit rund 200 Werken die bisher umfassendste ZERO-Ausstellung seit Bestehen der Bewegung.

JOCHEN GERZ | 75 Jahre

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Am SA 04 APR 15 wird der Konzeptkünstler Jochen Gerz 75 Jahre alt | Die Teilung der Welt in Künstler und Betrachter gefährdet die Demokratie, hat Jochen Gerz in einem Interview gesagt. Aus diesem Grund realisiert der Künstler Projekte im öffentlichen Raum, die mit einem Aufruf zur Beteiligung der Bürger starten. Eine seiner bekanntesten Arbeiten ist das – mit dem Bremer Roland-Preis für “Kunst im öffentlichen Raum” ausgezeichnete – Mahnmal gegen den Faschismus in Hamburg-Harburg.

Gerz lebt und arbeitet seit den späten 1960er Jahren in Paris. Zu seinen herausragenden Fähigkeiten gehört die Fähigkeit, einen hohen intellektuellen Anspruch mit den besonderen Bedingungen, Erwartungen und Möglichkeiten eines Kunstpublikums sowie einer engeren oder breiteren Öffentlichkeit zu verbinden. Verschiedene seiner Interventionen im öffentlichen Raum, vornehmlich in Frankreich (“Le monument vivant de Biron”, 1996; “Le Cadeau”, 2001), und in Deutschland (“Mahnmal gegen den Faschismus”, 1986; Hamburg-Harburg, “Mahnmal gegen Rassismus”, 1993; Saarbrücken) sind Beispiele einer rigorosen Haltung wider das Vergessen, die Ausgrenzung und für die Wahrung der Freiheit.

MONET und die Geburt des IMPRESSIONISMUS

Städel Museum, Frankfurt | bis 21. Juni 2015
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Die groß angelegte Ausstellung, die zu den Höhepunkten des Programms im Rahmen von „200 Jahre Städel“ zählt, zeigt anhand von rund 100 Meisterwerken aus den bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt die Anfänge der impressionistischen Bewegung in den frühen 1860er-Jahren bis hin zum Jahr 1880. Im Blickpunkt stehen Claude Monet als Schlüsselfigur des Impressionismus und Künstlerkollegen wie Auguste Renoir, Édouard Manet, Berthe Morisot, Edgar Degas, Alfred Sisley und Camille Pissarro, die innerhalb weniger Jahre die Malerei revolutionierten.

SIGMAR POLKE – Alibis – Retrospektive

Museum Ludwig, Köln | bis 05. Juli 2015
Alibis Sigmar Polke 1963-2010 Katalog-300

In seiner ersten posthumen Retrospektive, die nach New York und London vom 14. März 2015 an im Museum Ludwig in Köln gezeigt wird, werden zum ersten Mal alle künstlerischen Medien berücksichtigt, mit denen Polke Zeit seines Lebens intensiv arbeitete. Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von 1963 bis 2010. Viele Werke wurden noch nie in Deutschland gezeigt.

LOUISE BOURGEOIS – Strukturen des Daseins – Die Zellen

Haus der Kunst, München | bis 02. August 2015
Louise Bourgeois - Strukturen des Daseins - Die Zellen - Katalog

Die Ausstellung im Haus der Kunst vereint die größte Anzahl von “Zellen”, die je zusammen gezeigt worden sind. Damit widmet sie sich einem Schlüsselaspekt in Bourgeois’ Schaffen. Die “Zellen”, eine Serie von architektonischen Räumen und Situationen, gehören zu den innovativsten und anspruchsvollsten skulpturalen Arbeiten innerhalb ihres umfangreichen Œuvres.

Der späte REMBRANDT

Rijksmuseum, Amsterdam | bis 17. Mai 2015
Der späte Rembrandt - Katalog

Mit 40 Gemälden, 20 Zeichnungen und 30 Drucken zeigt “Der späte Rembrandt” eine erschöpfende Übersicht der Arbeiten des Malers zwischen etwa 1652 und seinem Tod im Jahr 1669.

DIE AFFICHISTEN – Poesie der Großstadt

Schirn Kunsthalle, Frankfurt | bis 25. MAI 2015
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Die SCHIRN würdigt die Kunstströmung der Affichisten mit einer eigenen umfassenden Ausstellung und beleuchtet ihren besonderen Stellenwert innerhalb der Avantgarde der 1950er und 1960er-Jahre | Auf Streifzügen durch Paris und Rom sammelten die Affichisten Teile der in den Straßen der Stadt allgegenwärtigen, oft verwitterten und zerfetzten, sich in Schichten überlagernden Plakatwände und erhoben die urbane Alltagswelt selbst zum Gemälde.

PAUL GAUGUIN – Retrospektive

Fondation Beyeler, Riehen b. Basel | bis 28. Juni 2015
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Die Fondation Beyeler präsentiert in einer großen Retrospektive mit rund fünfzig Meisterwerken einen der faszinierendsten französischen Künstler überhaupt. Vor allem stehen Gauguins weltberühmte, auf Tahiti entstandene Gemälde im Vordergrund. In ihnen feiert der Künstler seine Idealvorstellung von einer unversehrten exotischen Welt und verbindet darin Natur und Kultur, Mystik und Erotik, Traum und Wirklichkeit auf harmonischste Weise. Neben Gemälden präsentiert die Ausstellung auch eine Auswahl geheimnisvoller Skulpturen Gauguins, welche die damals schon weitgehend verschwundene Kunst der Südsee lebendig werden lassen.

MIRÓ – Malerei als Poesie

Bucerius Kunst Forum, Hamburg | bis 25. Mai 2015
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Die Ausstellung widmet sich Joan Mirós lebenslangem Interesse für die Literatur. Wort und Bild gehen auf seinen Leinwänden vieldeutige Verbindungen ein. Miró schuf zusammen mit Dichterfreunden zahlreiche aufwändig gestaltete Künstlerbücher. Erstmals beleuchtet eine Ausstellung dieses Thema umfassend und zeigt Mirós Werk aus einem neuen Blickwinkel.