GENIALE DILLETANTEN. Subkultur der 1980er-Jahre in Deutschland

Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg | 23. Januar bis 30. April 2016
Katalog - Geniale Dilletanten

„Geniale Dilletanten“ lautete 1981 der absichtlich falsch buchstabierte Titel eines Musikfestivals in Berlin. Er wurde zum Synonym für die kurze Epoche des Aufbruchs der künstlerischen Alternativszene in Deutschland. Den Akteuren ging es um das unabhängige Produzieren von Platten, Konzerten und Ausstellungen, die Neugründung von Magazinen, Galerien und Clubs, aber auch um lautstarken Protest gegen den kulturellen Mainstream. Die Ausstellung präsentiert die große Bandbreite dieser Subkultur ausgehend von sieben Musikbands sowie Künstlern, Filmemachern und Designern.

STURM-FRAUEN. Künstlerinnen der Avantgarde in Berlin 1910 – 1932

Schirn Kunsthalle, Frankfurt | bis 07. Februar 2016
STURM-Frauen Künstlerinnen der Avantgarde in Berlin - Katalog

DER STURM. Ein Name so revolutionär wie seine Wirkung. Mit der Gründung dieser Zeitschrift gab Herwarth Walden 1910 in Berlin das Signal zum Aufbruch in die moderne Kunst. In seiner Galerie bot er vielen herausragenden Künstlerinnen die Gelegenheit, ihre Werke innerhalb der internationalen Avantgarde öffentlich zu präsentieren. Die groß angelegte Themenausstellung STURM-FRAUEN stellt den weiblichen Beitrag zur Entwicklung der Moderne nun erstmals umfassend dar. Mit rund 280 Kunstwerken sind 18 STURM-Künstlerinnen des Expressionismus, des Kubismus, des Futurismus, des Konstruktivismus und der Neuen Sachlichkeit vertreten.

MALEREI, BÖSE

Kunstverein Hamburg | bis 10. Januar 2016
Bernhard-Martin-Gaehnen-und-Applaudieren-im-Orchestergraben

Der Kunstverein in Hamburg stößt mit der Ausstellung „Malerei, Böse“ eine inhaltliche Auseinandersetzung über das subversive Potenzial von Malerei an. Im Fokus stehen Arbeiten, die mit den vielfältigen Einschreibungen des Mediums operieren, um Geschmacks- und Wertvorstellungen herauszufordern | Mit Arbeiten von Lydia Balke, Birgit Brenner, Martin Eder, Bernhard Martin und Dawn Mellor.

Von POUSSIN bis MONET. Die Farben Frankreichs

Bucerius Kunst Forum, Hamburg | bis 17. Januar 2016
Von Poussin bis Monet. Die Farben Frankreichs - Katalog2

Die Ausstellung beleuchtet den Weg Frankreichs in die Moderne. Präsentiert werden zentrale Meisterwerke, die größtenteils noch nie zuvor in Deutschland zu sehen waren. Das Bucerius Kunst Forum versammelt 60 Gemälde und 12 Zeichnungen von Künstlern wie Nicolas Poussin, Jean-Antoine Watteau, Jean-Siméon Chardin, Eugène Delacroix, Jean-Baptiste Camille Corot, Gustave Courbet, Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Paul Cézanne oder Vincent Van Gogh. Eindrücklich zeigt die Schau die bildnerischen Umbrüche, die von der französischen Malerei in dieser von Aufklärung und Französischer Revolution geprägten Zeit ausgingen.

Franz Ludwig CATEL – Italienbilder der Romantik

Kunsthalle, Hamburg | bis 31. Januar 2016
Franz Ludwig Catel - Italienbilder der Romantik - Katalog

Die Hamburger Kunsthalle zeigt die erste Retrospektive des Werks von Franz Ludwig Catel (1778–1856), der zu den gefragtesten Landschaftsmalern seiner Zeit gehörte. Seine Ansichten von Rom und seine stimmungsvollen Ausblicke auf Neapel, den Vesuv und die Amalfi-Küste haben unser Bild vom italienischen Süden bis heute geprägt. In der Verschmelzung von naturalistischer Landschaftsdarstellung und pittoresken Motiven des italienischen Landlebens schuf Catel die ihm eigene Form der romantischen Landschaft. Die Ausstellung spannt den Bogen vom Frühwerk Catels als Zeichner und Illustrator in Berlin und Paris bis hin zu seinem Œuvre als romantischem Landschaftsmaler in Rom und Neapel.

MACK. Das Licht meiner Farben

Ulmer Museum | bis 10. Januar 2016
Heinz_Mack-Das_Licht_meiner_Farben-Katalog-700

Das Ulmer Museum feiert in diesem Jahr sein 90jähriges Bestehen mit einer großen Sonderausstellung zum Werk von Heinz Mack. Bereits in den späten 1950er Jahren stand der international erfolgreiche Künstler in regem Austausch mit Ulm. Die Präsentation Mack. Das Licht meiner Farben ermöglicht mit 140 Arbeiten einen Überblick über fast 60 Jahre seines Schaffens von 1959 bis heute. Das zentrale künstlerische Thema von Heinz Mack ist das Licht. Trotz dieser allgegenwärtigen Auseinandersetzung mit der Wirkung und der Darstellung von Licht sowie dem Zusammenspiel von Licht, Farbe, Struktur und Material ist sein Gesamtwerk außerordentlich vielschichtig. Diesen verschiedenen Aspekten sowie der sichtbaren Präsenz des Lichts in der Malerei und in der Skulptur, trägt die umfassende Werkschau in Ulm Rechnung.