OSKAR KOKOSCHKA Retrospektive

Die rund 250 Exponate umfassende Retrospektive trägt sämtlichen Schaffensphasen Kokoschkas mit hochkarätigen Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen Rechnung und präsentiert den vielseitigen Künstler mit Gemälden, Zeichnungen, Aquarellen, Druckgrafiken sowie seiner Arbeit für Kunstzeitschriften wie Der Sturm oder für das Theater. Anhand von politischen Allegorien, agitatorischen Plakaten und historischen Dokumenten wird Kokoschka als großer, durchaus ambivalenter „Homo politicus“ beleuchtet. Vom nationalsozialistischen Regime als „entarteter Künstler“ diffamiert, setzte er sich sein Leben lang für Humanismus und Pazifismus ein.

Stadt der FRAUEN

Die Wiener Frauen der Moderne werden durch die Schau mit ca. 260 Exponaten wieder ins Blickfeld gerückt. Gezeigt werden zum Teil wiederentdeckte oder gar erstmals präsentierte Werke von jenen Künstlerinnen, die zu ihrer Zeit angesehen waren und heute so gut wie unbekannt sind. Sie haben jedoch einen wesentlichen Beitrag zu Kunstrichtungen wie dem Stimmungsimpressionismus, Secessionismus, Expressionismus, Kinetismus oder der Neuen Sachlichkeit geleistet.

CLAUDE MONET Retrospektive

Die erste umfassende Präsentation von Claude Monet (1840–1926) seit über 20 Jahren in Österreich. Die Ausstellung spannt den Bogen von seinen ersten vorimpressionistischen Werken bis hin zu seinen allerletzten Gemälden, die in seinem Garten in Giverny entstanden sind. Die Retrospektive ist mit 100 Gemälden von über 40 Leihgebern bestückt. Dem bislang wenig untersuchten Farbkonzept und Claude Monets leidenschaftlicher Auseinandersetzung mit der Pflanzen- und Wasserwelt im Garten seines Landhauses in Giverny widmet sich die Albertina in einer großen, monografischen Ausstellung.

Pieter BRUEGEL – Der Ältere

2019 jährt sich der Todestag von Pieter Bruegel dem Älteren (um 1525/30 – 1569) zum 450. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums widmet das Kunsthistorische Museum Wien diesem bedeutendsten niederländischen Maler des 16. Jahrhunderts die weltweit erste große monographische Ausstellung. Es ist ein einzigartiges Zusammentreffen, das in der Ausstellung „Bruegel“ in Wien stattfindet. Denn rund die Hälfte aller Werke von Pieter Bruegel d. Ä. sind zu sehen. Weltweit werden dem Künstler ca. 40 Gemälde, 60 Zeichnungen und 80 Grafiken zugeschrieben. Ein kleines Wunder ist dieses Gipfeltreffen der Meisterwerke. Denn viele der internationalen Leihgaben reisen aufgrund ihres hohen Alters und ihrer Fragilität nur sehr selten. Zahlreiche Werke verlassen für die Ausstellung „Bruegel“ zum allerersten Mal ihre Heimatorte.

Florentina PAKOSTA

In Kooperation mit der Albertina, Wien, stellt das Sprengel Museum Hannover das Werk der österreichischen Künstlerin Florentina Pakosta anlässlich ihres 85. Geburtstages in einer umfangreichen Retrospektive vor. Von Beginn an ist ihr Werk politisch und gesellschaftlich engagiert und reagiert vor allem auf die Diskriminierung von Frauen. Anders als bei den meisten Vertreterinnen der feministischen Avantgarde ist aber nicht der weibliche Körper ihr Thema, sondern der weibliche Blick auf den männlichen Körper in seinem sozialen Kontext.

PETER PAUL RUBENS – Kraft der Verwandlung

Die zuvor in Wien gezeigte prachtvolle Kunstschau wartet mit zahlreichen internationalen Leihgaben auf und thematisiert einen bisher wenig beachteten Aspekt in Rubens’ Schaffensprozess: Sie zeigt, wie tief er in den Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen eintrat und wie dies sein etwa fünfzigjähriges Schaffen prägte. Seine Bezugnahme auf Werke von Künstlern unterschiedlicher Epochen ist häufig erst auf den zweiten Blick erkennbar – in der Ausstellung kann der Besucher die zuweilen überraschenden Korrelationen durch den direkten Vergleich nun im Detail nachvollziehen.

EGON SCHIELE – Selbsthingabe und Selbstbehauptung

Als Auftakt zum Schiele-Gedenkjahr 2018 zeigt die Albertina eine umfassende Ausstellung von Egon Schieles Werk. Sie positioniert sein radikales Œuvre in einer zwischen Moderne und Tradition gespaltenen Epoche. 160 seiner schönsten Gouachen und Zeichnungen führen in ein künstlerisches Werk ein, das sein großes Thema in der existenziellen Einsamkeit des Menschen findet und in drastischem Gegensatz zu den Wertvorstellungen der Gesellschaft des Fin de Siècle steht.

GEORGIA O’KEEFFE – Die Sinnlichkeit der Welt

Das Bank Austria Kunstforum Wien zeigt – in Kooperation mit der Tate Modern, London, und der Art Gallery of Ontario, Toronto – die bisher größte O’Keeffe-Ausstellungstour außerhalb der Vereinigten Staaten. Mit der Präsentation von 85 Werken O’Keeffes – und weiteren 60 Fotografien von befreundeten Fotografen – von insgesamt 50 Leihgebern bietet die Ausstellung die Möglichkeit, das malerische Werk dieser Ausnahmekünstlerin vollständig kennenzulernen.

Der Farbholzschnitt in Wien um 1900

Mit einer Ausstellung zum Farbholzschnitt in Wien zwischen 1900 und 1914 widmet sich die Albertina einem bislang wenig beachteten Kapitel des Wiener Jugendstils und präsentiert 100 herausragende Werke aus der eigenen Sammlung. Mit der Betonung von Umrisslinien, der Stilisierung der Motive sowie dem Spiel mit Farbkontrasten entsprechen ihre Werke ganz dem neuen Formideal des Jugendstils. Zu den Künstlerinnen und Künstlern, die diese Technik begeistert aufgriffen und modernisierten, zählten auch zahlreiche Mitglieder der Wiener Secession. Um die Wende zum 20. Jahrhundert fügte sich dieses vorrangig illustrative Medium durch seine Reproduzierbarkeit und leichte Verfügbarkeit ideal in ihr Konzept einer „Kunst für alle“, die sämtliche Lebensbereiche durchdringen sollte.

SEURAT SIGNAC VAN GOGH Pointillismus

Die Albertina kommt mit einer hochkarätigen Ausstellung daher, die den Beginn der Moderne mit dem Pointillismus als ihrem Geburtshelfer um ein wesentliches Kapitel vervollständigt: 100 ausgewählte Meisterwerke der Hauptvertreter Seurat und Signac sowie beeindruckende Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen moderner, von der Punktekunst faszinierter Meister wie Van Gogh, Matisse und Picasso illustrieren die atemberaubende Strahlkraft sowie den bedeutenden Einfluss dieser Kunstrichtung.

LUCIEN FREUD

Das Kunsthistorische Museum Wien zeigt bis 06. Januar 2014 erstmals in Österreich eine Ausstellung mit Werken des britischen Malers Lucian Freud (1922-2011). Der Enkel des Psychoanalytikers Sigmund Freud gilt als einer der bedeutendsten figurativen Maler des 20. und 21. Jahrhunderts.

ALBERT OEHLEN – Malerei

Die Ausstellung im mumok zeigt bis 20.10.2013 nicht nur erstmals in Österreich einen Überblick über Oehlens Werk von den frühen 1980er-Jahren bis in die Gegenwart mit Schlüsselwerken aus verschiedenen Schaffensphasen. Mit über 80 Gemälden, Collagen, Computerdrucken, Zeichnungen und einer Installation bietet das mumok vielmehr die bisher umfangreichste Darstellung von Albert Oehlens breitgefächertem Œuvre.

FRANZ WEST – Wo ist mein Achter?

Die große Überblicksausstellung Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main zeigt bis zum 13. Oktober 2013 erstmals nach dem Tod von Franz West (1947-2012) eine Vielzahl seiner Skulpturen, Collagen und großformatigen Rauminstallationen. Die Präsentation wurde in Zusammenarbeit mit dem mumok Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien realisiert und gibt mit rund 30 mehrteiligen Werken einen Einblick in die komplexe und vielschichtige Kunstpraxis von West.

MERET OPPENHEIM – 100 Jahre Freiheit

Aus Anlass des 100. Geburtstags von Meret Oppenheim (6.10.1913 — 1985) erinnern verschiedene Museen an die Surrealistin. Das Sprengel-Museum, Hannover stellte das zeichnerische OEuvre der Künstlerin in den Mittelpunkt. Im Wiener Kunstforum eröffnete im März eine große Retrospektive, die im Anschluss nach Berlin wandert und ab 16.08.13 im Martin-Gropius-Bau zu sehen ist.

MARIA LASSNIG | Körperempfindungen

Das Werk der 93-jährigen österreichischen Malerin wird erstmalig im Norden Deutschlands in den Deichtorhallen Hamburg vom 21. Juni bis 8. September 2013 mit rund 100 Exponaten von 1945 bis 2012 sowie zwei Filmen aus den siebziger Jahren umfassend vorgestellt. Den Kern der Ausstellung bilden noch nie gezeigte Arbeiten, die Maria Lassnig in ihrem Atelier gehütet hat.

GUSTAV KLIMT – 150 Jahre

2012 würde einer der bedeutendsten Maler Österreichs seinen 150. Geburtstag feiern: Gustav Klimt (1862—1918). Er hat die meiste Zeit seines Lebens in Wien verbracht. Der Großteil seiner Werke ist nach wie vor hier zu sehen. Deshalb widmen fast alle großen Museen Wiens dem Ausnahmekünstler 2012 Sonderausstellungen. Etwa 800 Klimt-Werke können in Wien bewundert werden.

Bad Painting – Good Art | MUMOK Wien

Interessante Maler des 20. Jahrhunderts wie Francis Picabia, René Magritte, Asger Jorn, Philip Guston, Neil Jenney, Georg Baselitz, Albert Oehlen, Martin Kippenberger oder Julian Schnabel griffen mit unterschiedlichen Strategien eines unkorrekten, schlechten, hässlichen oder bösen Malens ihr Medium radikal an …