Kategorie: Ausstellungen

MONICA BONVICINI – Desire Desiese Devise

Hamburg-Harburg | Die Sammlung Falckenberg zeigt bis 18. November 2012 in Kooperation mit dem Städtischen Museum Abteiberg in Mönchengladbach mit »Desire Desiese Devise« die erste anthologische Ausstellung der umfangreichen Produktion von Zeichnungen, Collage- und Textarbeiten im Werk von Monica Bonvicini.

BRIDGET RILEY – Farbe und Form

Die von Riley eigens für das Museum für Gegenwartskunst Siegen konzipierte Ausstellung zeigt bis 11. November 2012 Werkgruppen seit 1980. In diesen Werkgruppen werden verschiedene Strategien der Reihung und Verflechtung von Streifen, rhomboider, kurviger Formen, auch Kreisen vorgestellt.

William N. COPLEY

Das Max Ernst Museum Brühl präsentiert bis 4.11.2012 mit 70 Arbeiten eine umfassende Werkschau des vielseitigen Amerikaners William N. Copley, der mit seiner unorthodoxen und von beißendem Humor gekennzeichneten Bildsprache zu den eigenwilligsten Persönlichkeiten der jüngeren Kunstgeschichte gehört.

GUSTAV KLIMT – 150 Jahre

2012 würde einer der bedeutendsten Maler Österreichs seinen 150. Geburtstag feiern: Gustav Klimt (1862—1918). Er hat die meiste Zeit seines Lebens in Wien verbracht. Der Großteil seiner Werke ist nach wie vor hier zu sehen. Deshalb widmen fast alle großen Museen Wiens dem Ausnahmekünstler 2012 Sonderausstellungen. Etwa 800 Klimt-Werke können in Wien bewundert werden.

RENOIR – Zwischen Bohème und Bourgeoisie

Das Kunstmuseum Basel zeigt bis 12.08.2012 Werke von Pierre-Auguste Renoir (1841 — 1919). Mit 50 Gemälden werden die frühen Jahre „Zwischen Bohème und Bourgeoisie“ gespiegelt. In Basel sind die Anfänge des Impressionismus, dargestellt an Renoirs Frühwerk von der Mitte der 1860er Jahre bis 1879, zu sehen.

CLAES OLDENBURG – The Sixties

Die Ausstellung im Museum Ludwig, Köln bietet bis 30. September 2012 den bislang umfassendsten Überblick zu Oldenburgs künstlerischem Werdegang von den späten 1950er bis in die Mitte der 1970er Jahre. Mit zahlreichen, nur selten in dieser Dichte zu sehenden Exponaten und Werkensembles, beleuchtet sie die Entstehungsgeschichte seines künstlerischen Vokabulars.

Deftig BAROCK – Von Cattelan bis Zurbarán

Das Kunsthaus Zürich zeigt bis 02. September 2012 eine Gegenüberstellung von rund 80 zeitgenössischen Gemälden, Skulpturen, Filmen und Installationen mit der Kunst des 17. Jahrhunderts. Die Präsentation betont das «Deftige», denn Kuratorin Bice Curiger wählt das Thema der Vitalität, des Existenziellen, die in der Literatur über den Barock immer wieder zitierte Lebensnähe!

EL GRECO und die Moderne

Die Schau rückt zum ersten Mal in Deutschland den 1541 geborenen Maler El Greco ins Zentrum der Betrachtung. In der bis 12. August 2012 gezeigten Ausstellung wird auch die Begeisterung vieler Künstler untersucht, die um 1912 erstmals in Düsseldorf einer größeren Werkgruppe El Grecos begegneten und so ein wahres El Greco-Fieber entfachten.

ALLEN JONES – Off The Wall

Die Kunsthalle Tübingen zeigt bis zum 16. September 2012 anlässlich des 75. Geburtstages von Allen Jones die bislang umfangreichste Retrospektive des international einflussreichen Pop-Art-Künstlers. Mit seinen provokativen Möbelskulpturen von 1969 sorgte er weltweit für Furore.

JEFF KOONS – Double Trouble

Im Sommer 2012 widmen sich die Schirn Kunsthalle und die Liebieghaus Skulpturensammlung bis 23. September 2012 dem Werk des US-amerikanischen Künstlers Jeff Koons. Bewusst trennen die parallel stattfindenden Ausstellungen zur Arbeit dieses seit den 1980er-Jahren richtungsweisenden Künstlers den skulpturalen und den malerischen Aspekt seines Œuvres und stellen diesen jeweils in einem gesonderten Kontext dar.

ANSELM KIEFER – Am Anfang

Parallel zur dOCUMENTA 13 in Kassel präsentiert die Bundeskunsthalle in Bonn bis 16. September 2012 auf über 2000 m² wichtige Werke des 1945 geborenen Künstlers aus dem Privatbesitz Familie Grothe. 24 teilweise mehrteilige, großformatige Gemälde und Skulpturen belegen exemplarisch die umfassende Themenvielfalt bei Kiefer und bieten vielfältige Assoziationsmöglichkeiten.

ALICE im WUNDERLAND der Kunst

Hamburger Kunsthalle | bis 30. September 2012

Die Hamburger Kunsthalle zeigt bis 30. September 2012 eine, stark überarbeitete Version der Ausstellung Alice in Wonderland, die vorher in der Tate Liverpool zu sehen war. Die Schau umfasst etwa 200 Werke, darunter Gemälde, Skulpturen, Buchillustrationen, Photographien, Zeichnungen, Filme und Rauminstallationen von zeitgenössischen Künstlern wie Stephan Huber und Pipilotti Rist.

AI WEIWEI – Never Sorry

Ai Weiwei ist der prominenteste chinesische Gegenwartskünstler und schärfste Regimekritiker im eigenen Land. Er ist Teil der internationalen Kunstszene und der globalen Popkultur. Alison Klayman hat den international gefeierten Künstler und Aktivisten drei Jahre lang begleitet. Ihr Film-Portrait ermöglicht einen einzigartigen Einblick in Ai Weiweis Persönlichkeit, sein Privatleben und sein Schaffen: eine differenzierte Beschreibung des heutigen Chinas zwischen Willkür und Widerstand.

LOUISE BOURGEOIS – Passage dangereux

Anlässlich ihres 100. Geburtstags zeigt die Hamburger Kunsthalle bis zum 17. Juni 2012 Skulpturen, Rauminstallationen, Radierungen, Arbeiten aus Stoff und Tapisserien der letzten 15 Lebensjahre der Künstlerin Louise Bourgeois (1911-2010), die als eine der bedeutendsten und einflussreichsten Künstlerinnen unserer Zeit gilt. Einige der ausgestellten Werke sind zum ersten Mal überhaupt öffentlich zu sehen.

JONATHAN MEESE — Mama Johnny

Die Hamburger Deichtorhallen präsentierten 2006 die erste umfassende Werkübersicht von Jonathan Meese in Deutschland. Es wurden 150 Gemälde, Skulpturen, fotografische und installative Arbeiten des „selbsternannten Kulturexorzisten“ ( Tate Modern London ) gezeigt. Ein Rückblick mit Video von der legendären Pressekonferenz.

CARDIFF / MILLER – Werke aus der Sammlung Goetz

Das Haus der Kunst München zeigt bis zum 8. Juli 2012 mit acht Kunstwerken aus gut einem Jahrzehnt, von Playhouse 1997 und The Paradise Institute2001, zu Cabin Fever 2004 und The Killing Machine 2007 einen Ausschnitt aus dem komplexen Werk des aus Kanada kommenden und in Berlin lebenden Künstlerpaars Janet Cardiff und George Bures Miller .

PIPILOTTI RIST – Augapfelmassage

Mannheim | Auf über 1000 Quadratmetern präsentiert die Kunsthalle Mannheim mit Pipilotti Rist: Augapfelmassage bis zum 24. Juni 2012 die bislang größte Werkschau der Künstlerin in Deutschland. Gezeigt werden 30 Videoarbeiten, Skulpturen und raumgreifende Installationen aus den letzten 25 Jahren.

ALBRECHT DÜRER – Das Frühwerk

Nürnberg | Das Germanische Nationalmuseum präsentiert bis Anfang September 2012 das Frühwerk des bekanntesten deutschen Künstlers. 51 Leihgeber aus 12 Nationen schicken 120 der bedeutendsten Dürer-Werke nach Nürnberg. Seit 2009 beschäftigte sich ein internationales Forscherteam am Germanischen Nationalmuseum mit dem Frühwerk Albrecht Dürers und präsentiert ab 24. Mai 2012 die Ergebnisse.

GEORGE CONDO – Mental States

Die Frankfurter Schirn präsentiert bis zum 28. Mai 2012 eine umfassende Retrospektive von GEORGE CONDO, dessen künstlicher Realismus wie „eine Mischung aus John Currin und Robert Crumb, aus Referenz-Hysterie, Handwerk und sozio-pathetischem Comic“ daherkommt. Neben 66 bedeutenden Gemälden aus unterschiedlichen Schaffensperioden zeigt die Schirn in thematisch und stilistisch geordneten Gruppen zudem eine Auswahl von etwa zehn Skulpturen sowie neue Arbeiten George Condos.

COSIMA VON BONIN – Lazy Susan

Das Museum Ludwig hat der Künstlerin Cosima von Bonin (*1962) eine Ausstellung gewidmet, die sich wie ein Work in Progress in vier europäischen Städten entwickelte. Ein überdimensionaler Stoffhase namens „Purple Sloth Rabbit“, der faul auf dem Rücken liegt, ein langnasiger Pinocchio mit dem Namen „Tagedieb“. Allen gemeinsam ist das Motiv „Faulheit“, das die Künstlerin in verschiedensten Materialien und Stilen umgesetzt hat.

NIKI DE SAINT PHALLE – Spiel mit mir

Das Max Ernst Museum Brühl zeigt bis zum 3.6.2012 in einer großen Übersichtsausstellung das weitgespannte Werk der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle (1930 in Neuilly-sur-Seine geboren und 2002 in San Diego, Kalifornien gestorben). In ihren Gemälden, Schießbildern und Assemblagen sowie Skulpturen, Graphiken und Architekturprojekten erforscht Niki de Saint Phalle auf vielseitige Weise ihre ganz individuellen Ausdrucksmöglichkeiten und prägt mit ihrer Formensprache unseren Blick auf eine „weibliche“ Kunst.

MAX ERNST – Im Garten der Nymphe Ancolie

Das Max Ernst Museum Brühl des LVR stellt bis 24.2.2013 das einzige in seiner Vollständigkeit erhaltene Wandbild und mit 22 Quadratmetern größte Werk von Max Ernst „Pétales et jardin de la nymphe Ancolie“ (Blütenblätter und Garten der Nymphe Ancolie) vor. Das entrückte Reich der Nymphe Ancolie, die in der griechischen Mythologie nicht vorkommt, ist ein moderner Garten der Lüste.

SARAH MORRIS – München 1972

Das Lenbachhaus zeigte 2008 als Premiere den siebten Film von Sarah Morris. Im Mittelpunkt ihres 1972-Films steht ein Interview mit Georg Sieber, dem Chefpsychologen des damaligen Sicherheitsdienstes der Olympiade und der Münchner Polizei, über die Tragödie der Geiselnahme von München und das Verhältnis von Vorhersagen und Planungen und den dabei möglichen Fehlern. Am Morgen des 5. September 1972 nahmen Mitglieder der Terrorgruppe Schwarzer September die israelische Mannschaft als Geiseln …

MICHEL MAJERUS

Das Kunstmuseum Stuttgart zeigt bis 9. April 2012 eine umfassende Werkschau von Michel Majerus. Zu sehen sind über hundert Gemälde und Installationen mit Themen und Motive aus der Computerwelt, aus Comics oder Werbung. Aufgrund der großen Formate seiner Arbeiten und ihres installativen Charakters konnten bislang nur wenige Museen sein Werk in allen Facetten zeigen. Diese Lücke schließt wird nun in Stuttgart geschlossen.

GEORGIA O’KEEFFE – Leben und Werk

Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München zeigt bis zum 13. Mai 2012 die erste umfangreiche Retrospektive der amerikanischen Künstlerin Georgia O’Keeffe (1887—1986) in Deutschland. Rund 75 Gemälde, Papierarbeiten und Skulpturen geben einen Überblick ihres Schaffens.

EDVARD MUNCH. Der moderne Blick

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt bietet bis zum 28. Mai 2012 eine neue Sicht auf sein Schaffen: Edvard Munch war ganz und gar modern — so die These dieser rund 130 Werke umfassenden Schau. Sie stellt das wenig erforschte Spätwerk bis 1944 in den Vordergrund und beweist, dass Munch nicht nur ein Künstler des 19. Jahrhunderts, sondern ebenso des 20. Jahrhunderts war.

FERDINAND HODLER und CUNO AMIET

Die Hamburger Ausstellung stellt bis zum 1. Mai 2012 zentrale Werkgruppen von Hodler und Amiet einander gegenüber und verdeutlicht den engen künstlerischen Dialog zwischen den Malern. Während Ferdinand Hodler zu den prominentesten Künstlern der Moderne gehört, gilt es Cuno Amiet in Deutschland neu in den Blick zu rücken.