MARC CHAGALL und die Bibel

Mit rund 180 Gemälden, Grafiken, Keramiken, Glasmalereien und Handzeichnungen dokumentiert das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster bis 13. Januar 2013 Chagalls einzigartigen künstlerischen Umgang mit der Bibel. Den Besucher erwartet in der Ausstellung eine farbreiche Reise durch die beliebte Bilderwelt des Malers.

1912 MISSION MODERNE

Anlässlich des Jubiläums der Sonderbundausstellung zeigt das Wallraf, Köln mit „1912 — Mission Moderne“ bis 30. Dezember 2012 einen spektakulären Rückblick auf diese Jahrhundertschau. Mit mehr als hundert Meisterwerken, die damals zu sehen waren. [ van Gogh, Cézanne, Gauguin, Picasso u.a. ]

DENNIS HOPPER – The Lost Album

Die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau, Berlin zeigt bis 17. Dezember 2012 über vierhundert Vintage-Fotografien von Dennis Hopper — entstanden in den 1960er Jahren. In fünf Kisten, vergessen und verborgen, sind sie nach seinem Tod ans Licht gekommen. Diese Arbeiten sind jene, die Hopper aus der unendlichen Fülle der Fotografien, die zwischen 1961 bis 1967 entstanden sind, für seine erste große Fotografieausstellung 1969/70 im Fort Worth Art Museum, Texas persönlich ausgewählt hat.

BRIDGET RILEY – Farbe und Form

Die von Riley eigens für das Museum für Gegenwartskunst Siegen konzipierte Ausstellung zeigt bis 11. November 2012 Werkgruppen seit 1980. In diesen Werkgruppen werden verschiedene Strategien der Reihung und Verflechtung von Streifen, rhomboider, kurviger Formen, auch Kreisen vorgestellt.

GUSTAV KLIMT – 150 Jahre

2012 würde einer der bedeutendsten Maler Österreichs seinen 150. Geburtstag feiern: Gustav Klimt (1862—1918). Er hat die meiste Zeit seines Lebens in Wien verbracht. Der Großteil seiner Werke ist nach wie vor hier zu sehen. Deshalb widmen fast alle großen Museen Wiens dem Ausnahmekünstler 2012 Sonderausstellungen. Etwa 800 Klimt-Werke können in Wien bewundert werden.

RENOIR – Zwischen Bohème und Bourgeoisie

Das Kunstmuseum Basel zeigt bis 12.08.2012 Werke von Pierre-Auguste Renoir (1841 — 1919). Mit 50 Gemälden werden die frühen Jahre „Zwischen Bohème und Bourgeoisie“ gespiegelt. In Basel sind die Anfänge des Impressionismus, dargestellt an Renoirs Frühwerk von der Mitte der 1860er Jahre bis 1879, zu sehen.

CLAES OLDENBURG – The Sixties

Die Ausstellung im Museum Ludwig, Köln bietet bis 30. September 2012 den bislang umfassendsten Überblick zu Oldenburgs künstlerischem Werdegang von den späten 1950er bis in die Mitte der 1970er Jahre. Mit zahlreichen, nur selten in dieser Dichte zu sehenden Exponaten und Werkensembles, beleuchtet sie die Entstehungsgeschichte seines künstlerischen Vokabulars.

Deftig BAROCK – Von Cattelan bis Zurbarán

Das Kunsthaus Zürich zeigt bis 02. September 2012 eine Gegenüberstellung von rund 80 zeitgenössischen Gemälden, Skulpturen, Filmen und Installationen mit der Kunst des 17. Jahrhunderts. Die Präsentation betont das «Deftige», denn Kuratorin Bice Curiger wählt das Thema der Vitalität, des Existenziellen, die in der Literatur über den Barock immer wieder zitierte Lebensnähe!

EL GRECO und die Moderne

Die Schau rückt zum ersten Mal in Deutschland den 1541 geborenen Maler El Greco ins Zentrum der Betrachtung. In der bis 12. August 2012 gezeigten Ausstellung wird auch die Begeisterung vieler Künstler untersucht, die um 1912 erstmals in Düsseldorf einer größeren Werkgruppe El Grecos begegneten und so ein wahres El Greco-Fieber entfachten.

JEFF KOONS – Double Trouble

Im Sommer 2012 widmen sich die Schirn Kunsthalle und die Liebieghaus Skulpturensammlung bis 23. September 2012 dem Werk des US-amerikanischen Künstlers Jeff Koons. Bewusst trennen die parallel stattfindenden Ausstellungen zur Arbeit dieses seit den 1980er-Jahren richtungsweisenden Künstlers den skulpturalen und den malerischen Aspekt seines Œuvres und stellen diesen jeweils in einem gesonderten Kontext dar.

PIPILOTTI RIST – Augapfelmassage

Mannheim | Auf über 1000 Quadratmetern präsentiert die Kunsthalle Mannheim mit Pipilotti Rist: Augapfelmassage bis zum 24. Juni 2012 die bislang größte Werkschau der Künstlerin in Deutschland. Gezeigt werden 30 Videoarbeiten, Skulpturen und raumgreifende Installationen aus den letzten 25 Jahren.

ALBRECHT DÜRER – Das Frühwerk

Nürnberg | Das Germanische Nationalmuseum präsentiert bis Anfang September 2012 das Frühwerk des bekanntesten deutschen Künstlers. 51 Leihgeber aus 12 Nationen schicken 120 der bedeutendsten Dürer-Werke nach Nürnberg. Seit 2009 beschäftigte sich ein internationales Forscherteam am Germanischen Nationalmuseum mit dem Frühwerk Albrecht Dürers und präsentiert ab 24. Mai 2012 die Ergebnisse.

COSIMA VON BONIN – Lazy Susan

Das Museum Ludwig hat der Künstlerin Cosima von Bonin (*1962) eine Ausstellung gewidmet, die sich wie ein Work in Progress in vier europäischen Städten entwickelte. Ein überdimensionaler Stoffhase namens „Purple Sloth Rabbit“, der faul auf dem Rücken liegt, ein langnasiger Pinocchio mit dem Namen „Tagedieb“. Allen gemeinsam ist das Motiv „Faulheit“, das die Künstlerin in verschiedensten Materialien und Stilen umgesetzt hat.

NIKI DE SAINT PHALLE – Spiel mit mir

Das Max Ernst Museum Brühl zeigt bis zum 3.6.2012 in einer großen Übersichtsausstellung das weitgespannte Werk der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle (1930 in Neuilly-sur-Seine geboren und 2002 in San Diego, Kalifornien gestorben). In ihren Gemälden, Schießbildern und Assemblagen sowie Skulpturen, Graphiken und Architekturprojekten erforscht Niki de Saint Phalle auf vielseitige Weise ihre ganz individuellen Ausdrucksmöglichkeiten und prägt mit ihrer Formensprache unseren Blick auf eine „weibliche“ Kunst.

SARAH MORRIS – München 1972

Das Lenbachhaus zeigte 2008 als Premiere den siebten Film von Sarah Morris. Im Mittelpunkt ihres 1972-Films steht ein Interview mit Georg Sieber, dem Chefpsychologen des damaligen Sicherheitsdienstes der Olympiade und der Münchner Polizei, über die Tragödie der Geiselnahme von München und das Verhältnis von Vorhersagen und Planungen und den dabei möglichen Fehlern. Am Morgen des 5. September 1972 nahmen Mitglieder der Terrorgruppe Schwarzer September die israelische Mannschaft als Geiseln …

GEORGIA O’KEEFFE – Leben und Werk

Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München zeigt bis zum 13. Mai 2012 die erste umfangreiche Retrospektive der amerikanischen Künstlerin Georgia O’Keeffe (1887—1986) in Deutschland. Rund 75 Gemälde, Papierarbeiten und Skulpturen geben einen Überblick ihres Schaffens.

EDVARD MUNCH. Der moderne Blick

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt bietet bis zum 28. Mai 2012 eine neue Sicht auf sein Schaffen: Edvard Munch war ganz und gar modern — so die These dieser rund 130 Werke umfassenden Schau. Sie stellt das wenig erforschte Spätwerk bis 1944 in den Vordergrund und beweist, dass Munch nicht nur ein Künstler des 19. Jahrhunderts, sondern ebenso des 20. Jahrhunderts war.

FERDINAND HODLER und CUNO AMIET

Die Hamburger Ausstellung stellt bis zum 1. Mai 2012 zentrale Werkgruppen von Hodler und Amiet einander gegenüber und verdeutlicht den engen künstlerischen Dialog zwischen den Malern. Während Ferdinand Hodler zu den prominentesten Künstlern der Moderne gehört, gilt es Cuno Amiet in Deutschland neu in den Blick zu rücken.

ERRÔ | Porträt und Landschaft

Anlässlich des Ehrengastauftritts Islands bei der Frankfurter Buchmesse widmet die SCHIRN Kunsthalle dem isländischen Künstler Erró bis 8. Januar 2012 eine Einzelausstellung. Erró schuf innerhalb der letzten 50 Jahre ein opulentes, unverwechselbares Werk, das sich jeder Kategorisierung widersetzt. Er selbst nennt, was er tut, „narrative Figuration“. In seinen Collagen kombiniert er malerisch reproduzierte Bildvorlagen aus unterschiedlichen populären Quellen.

Max LIEBERMANN | Wegbereiter der Moderne

Max Liebermann (1847-1935) führte die Moderne in die deutsche Malerei ein. Die Hamburger Kunsthalle zeigt dies vom 30. September 2011 bis 19. Februar 2012 in einer umfangreichen Retrospektive, die über hundert Gemälde all seiner Schaffensphasen vereint. Neben dem großen Bestand der Hamburger Kunsthalle werden zahlreiche Werke aus nationalen und internationalen Museen gezeigt, die durch wichtige Leihgaben aus Privatbesitz ergänzt werden. Zudem werden Liebermanns eindrucksvolle Pastelle mit Hamburger Motiven aus dem Bestand der Kunsthalle präsentiert.

Ferdinand KRIWET – yester and today

Im Frühjahr 2011 widmet die Kunsthalle Düsseldorf dem Gesamtwerk des gebürtigen Düsseldorfers Ferdinand Kriwet (geb. 1942) als weltweit erste Institution bis zum 01.05.2011 eine umfassende retrospektiv angelegte Schau. Ferdinand Kriwet ist ein Pionier der Medienkunst | Hörspiel parallel zur Retrospektive: BeatTheater am 27./28.4.2011 Bühnen-Performance am Schauspielhaus Düsseldorf

UWE LAUSEN – Ende schön Alles schön

Frankfurt / München / Hamburg | UWE LAUSEN Live fast Die young | DER deutsche Künstler neben Kippenberger, der das RocknRoll-Credo der 1960er „schnell [radikal] leben, jung sterben“ in die Tat umsetzte. Anlässlich seines vierzigsten Todestags im Jahr 2010 widmete die Schirn Kunsthalle Frankfurt dem Maler und Zeichner Uwe Lausen eine große Retrospektive, die auch nach München in die Villa Stuck wandert und abschließend in der Sammlung Falckenberg, Hamburg gezeigt wird.

Female Trouble

Die Ausstellung »Female Trouble« bietet bis 26. Oktober 2008 auf ca. 800 qm Ausstellungsfläche erstmalig im deutschen Sprachraum einen pointierten Überblick zum Wandel des Frauenbildes anhand von Fotografie und Videokunst.

PAUL THEK – Artists Artist

Mit der Ausstellung „Paul Thek – Werkschau im Kontext zeitgenössischer Kunst“ wurden Ende Mai 2008 die umgebauten und erheblich erweiterten Räumlichkeiten der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg neu eröffnet. Damit entstand die größte private Kunsthalle Norddeutschlands.

Gerhard Richter | Das Kölner Domfenster

Gerhard Richter – Zufall. „4900 Farben“ und Entwürfe zum Kölner Domfenster
Parallel zur Weihe des neuen Fensters, das Gerhard Richter für den Kölner Dom entworfen hat, zeigt das Museum Ludwig Entwürfe für das Fenster sowie ein neues, großformatiges Farbtafelbild.

HEINO JAEGER – Phrasenzertrümmerer durch Mimikry

1997 verstorbenes Hamburg-Harburger Genie der Realsatire. Wenn Ihnen einer auf die Nerven geht, dann ist es Heino Jaeger … denn Heino Jaeger macht Menschen nach und redet und redet und redet und redet und redet und redet…

Weiterlesen

You may also like