Lockruf der DÉCADENCE – Deutsche Malerei und Bohème 1840-1920

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Mit dieser Epochenschau bietet das Museum Georg Schäfer einen Einblick in den Zusammenhang des Freiheitsrufs „L’art pour L’art“ („Die Kunst um der Kunst willen“) zur Décadence-Bewegung, die ab 1860 von Paris ausging. Gemeinsam erfassten beide bald ganz Europa. Gezeigt werden 135 z.T. großformatige themenbezogene Gemälde und Zeichnungen von 64 Künstlerinnen und Künstlern, darunter befinden sich zahlreiche Leihgaben aus europäischen Sammlungen. Hinzu kommt Literatur der Bohème.

PICASSO – Skulpturen

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Nach dem MoMA in New York und dem Musée national Picasso in Paris präsentiert das BOZAR Centre for Fine Arts bildhauerische Arbeiten von Picasso und zeigt somit zum ersten Mal in der Geschichte eine Retrospektive seines bildhauerischen Werks in Belgien. Mit mehr als 80 Skulpturen, rund zwanzig Gemälden und Keramiken sowie afrikanischen und ethnischen Kunstobjekten aus der Privatsammlung des Künstlers unternimmt „Picasso. Sculptures“ einen außergewöhnlichen Streifzug durch die intime Welt Picassos und bietet die Möglichkeit, den ästhetischen Ansatz des Meisters aus einem ganz neuen Blickwinkel zu betrachten.

Der figurative POLLOCK

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Untrennbar mit dem Namen Jackson Pollock sind dessen abstrakte Drip Paintings verbunden, die auf dem Boden seines Ateliers entstanden. Davor, in den 1930er- und 40er-Jahren, setzte sich Pollock mit figurativen Bildsprachen auseinander. Die Ausstellung gibt einen repräsentativen Überblick über Pollocks künstlerische Entwicklung als figurativer Maler von der Mitte der 1930er- bis zu den 1950er-Jahren. Insgesamt sind rund 100 Gemälde und Arbeiten auf Papier zu sehen, neben wichtigen Arbeiten aus Privatsammlungen auch hochkarätige Werke aus Museumssammlungen in Europa, Japan, Australien und den USA.

POSTWAR – Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965

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Die Ausstellung untersucht erstmals in der jüngeren Ausstellungsgeschichte die turbulente und ereignisreiche Nachkriegszeit als ein globales Phänomen. In acht Kapiteln führt die Ausstellung den Besucher durch die ersten 20 Jahre nach dem Krieg. Dabei macht sie sichtbar, wie die Kunstschaffenden auf die Traumata von Holocaust, Hiroshima und Nagasaki reagierten; wie die zwei politischen Blöcke im Kalten Krieg die Künste instrumentalisierten und so den Gegensatz von Sozialistischem Realismus und Abstraktion festschrieben. Diese eingehende, global ausgerichtete Ausstellung zur Kunst der Nachkriegszeit zeigt Malerei, Plastik, Installationen, Collagen, Performances, Filme, Künstlerbücher, Dokumente und Fotografien, insgesamt 350 Werke von 218 Künstlern aus 65 Ländern.

MAX LIEBERMANN – Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport

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Sport durchdringt heute nahezu alle Lebensbereiche. Er gehört zum modernen Lifestyle, er wird zum populären Massenspektakel oder verleiht elitäres Prestige. Der Siegeszug des Sports begann in Deutschland vor über hundert Jahren. Max Liebermann war der erste deutsche Künstler, der sich intensiv mit diesem Thema auseinandersetzte. Die Sonderausstellung „Max Liebermann – Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport“ in der Kunsthalle Bremen untersucht Max Liebermanns Blick auf Bewegung und Sport und erzählt zugleich die Geschichte vom Reiten, Tennis und Polo in der Kunst.

Der Farbholzschnitt in Wien um 1900

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Mit einer Ausstellung zum Farbholzschnitt in Wien zwischen 1900 und 1914 widmet sich die Albertina einem bislang wenig beachteten Kapitel des Wiener Jugendstils und präsentiert 100 herausragende Werke aus der eigenen Sammlung. Mit der Betonung von Umrisslinien, der Stilisierung der Motive sowie dem Spiel mit Farbkontrasten entsprechen ihre Werke ganz dem neuen Formideal des Jugendstils. Zu den Künstlerinnen und Künstlern, die diese Technik begeistert aufgriffen und modernisierten, zählten auch zahlreiche Mitglieder der Wiener Secession. Um die Wende zum 20. Jahrhundert fügte sich dieses vorrangig illustrative Medium durch seine Reproduzierbarkeit und leichte Verfügbarkeit ideal in ihr Konzept einer „Kunst für alle“, die sämtliche Lebensbereiche durchdringen sollte.

SEURAT, SIGNAC, VAN GOGH – Wege des Pointillismus

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Die Albertina kommt mit einer hochkarätigen Ausstellung daher, die den Beginn der Moderne mit dem Pointillismus als ihrem Geburtshelfer um ein wesentliches Kapitel vervollständigt: 100 ausgewählte Meisterwerke der Hauptvertreter Seurat und Signac sowie beeindruckende Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen moderner, von der Punktekunst faszinierter Meister wie Van Gogh, Matisse und Picasso illustrieren die atemberaubende Strahlkraft sowie den bedeutenden Einfluss dieser Kunstrichtung.

Ernst Ludwig KIRCHNER – Hieroglyphen

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Mit der Ausstellung Ernst Ludwig Kirchner: Hieroglyphen werden die Werke Kirchners aus der Sammlung der Nationalgalerie erstmals geschlossen vorgestellt. Kaum ein Museum in Deutschland kann die Vielfalt im Schaffen dieses Künstlers so eindrücklich wiedergeben wie gerade die Nationalgalerie mit ihrem Bestand. Ergänzt durch markante Leihgaben, die Kirchners Konzept der ‚Hieroglyphe‘ verdeutlichen, und Arbeiten der zeitgenössischen Künstler Rosa Barba und Rudolf Stingel bietet die Ausstellung einen neuen Einblick in das Schaffen des Expressionisten.

KANDINSKY, MARC & DER BLAUE REITER

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Die Ausstellung der Fondation Beyeler widmet sich – mit über 90 Werken aus bedeutenden internationalen Museen und Privatsammlungen – einem der faszinierendsten Kapitel in der Geschichte der Kunst, das unter dem Namen »Der Blaue Reiter« Berühmtheit erlangte und exemplarisch für einen zentralen Aspekt in der Entwicklung der modernen Kunst steht.

PIONIERE des COMIC – Eine andere Avantgarde

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Die Schirn Kunsthalle Frankfurt zeigt mit ca. 230 seltenen Comic-Seiten von 1905 bis in die 1940er-Jahre die erste umfassende Themenausstellung zu den „Pionieren des Comic“, darunter viele sehr seltene Originalzeichnungen der Comic-Künstler, von denen die Mehrzahl in der Schirn erstmals öffentlich zu sehen ist. Vorgestellt werden sechs für die Kulturgeschichte des Comics herausragende, vornehmlich US-amerikanische Zeichner, die experimentierfreudig und progressiv die künstlerischen und inhaltlichen Maßstäbe des frühen Comics setzten.

Die MALWEIBER von Paris: Deutsche Künstlerinnen im Aufbruch

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Die Ausstellung an der Kunststätte Bossard in Jesteburg bei Hamburg stellt bis zum 11. September 2016 zehn „Malweiber“ und ihre Werke vor. Heute bekannte Künstlerinnen wie Paula Modersohn-Becker oder Käthe Kollwitz sind ebenso darunter wie weniger bekannte Talente, wie die inzwischen weitgehend unbekannte Martha Bernstein, deren Werke zum Teil eigens für die Ausstellung restauriert wurden und das erste Mal ausgestellt werden. An die 70 Gemälde, Plastiken und Zeichnungen geben ein facettenreiches Bild vom Selbstverständnis als Frau und Künstlerin um 1900.

Verkehrte Welt. Das Jahrhundert von BOSCH

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Anlässlich des 500. Todesjahres von Hieronymus Bosch beleuchtet das Bucerius Kunst Forum, wie seine phantastischen Szenerien der Hölle und drastischen Schilderungen des Sündhaften die niederländische Kunst des 16. Jahrhunderts prägten. Gezeigt werden etwa 80 Kupferstiche und Radierungen von Künstlern der folgenden Generation, die Boschs Bildsprache aufgriffen, über die Druckgraphik verbreiteten und weiterentwickelten. Diese werden ergänzt durch rund zehn Gemälde und geschnitzte Architekturelemente, die zum Teil erstmals öffentlich zu sehen sind.

EMIL NOLDE und die Künstler der Brücke – Ein Stück norddeutscher Himmel

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Nach der großen Schau zu Max Slevogt und dem „Deutschen Impressionismus“ zeigt das Landesmuseum Mainz nun die andere bedeutende künstlerische Strömung des frühen 20. Jahrhunderts, den Expressionismus, zu dem es selbst einst eine Sammlung besaß. Deutsche Expressionisten sind ein Schwerpunkt der Sammlung, bereits im Jahr 1907 fand dort die erste Ausstellung der Künstlergruppe Brücke statt.

GEORG BASELITZ – Die Helden

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Georg Baselitz (*1938) zählt zu den prägendsten Malern und Bildhauern unserer Zeit. Seine kraftvolle Werkgruppe der „Helden“ und „Neuen Typen“ gilt weltweit als Schlüsselwerk der deutschen Kunst der 1960er-Jahre und wird in der von Max Hollein kuratierten Schau erstmals in großem Umfang gezeigt. Zu sehen sind 70 Gemälde und Arbeiten auf Papier, deren monumentale Figuren, aggressiv und trotzig gemalt, bis heute ambivalent, schicksalhaft und verletzlich wirken. Die Ausstellung im Städel Museum präsentiert die ‚Helden‘-Bilder Baselitz’ in einem Spiel aus Leere und Verdichtung über zwei Stockwerke des Ausstellungshauses.

Ken Schles – Jeffrey Silverthorne – Miron Zownir | Der radikale Blick

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Die Großstadt als Thema mit ihren Subkulturen, Verheißungen und Gefahren eint die drei fotografischen Positionen von KEN SCHLES, JEFFREY SILVERTHORNE und MIRON ZOWNIR, die im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg vorgestellt werden. „Ausweitung der Kampfzonen, Übungen in Mitleid und Furcht: Eine Hamburger Fotoausstellung dokumentiert das Elend des Lebens und des Sterbens. Nichts für Kinder oder zarte Gemüter.“ [ Freddy Langer, FAZ ]

HANNAH HÖCH – Revolutionärin der Kunst

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Die Kunsthalle Mannheim zeigt eine Ausstellung über das Werk von Hannah Höch nach 1945. Es ist die erste umfassende Retrospektive ihres nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffenen Werks. Zu sehen sind rund 150 Exponate, gegliedert in acht Themenkomplexen. Darunter finden sich auch Werke, die bisher noch nie ausgestellt waren. Zu entdecken gibt es im Werk von Hannah Höch viel, umfasst es doch von 1916 bis 1979 über 60 Schaffensjahre. Gleichwohl wurde die Künstlerin nach dem Zweiten Weltkrieg fast ausschließlich als Grande Dame des Dadaismus rezipiert. Diese einseitige Konzentration auf das dadaistische Werk der 1920er Jahre prägt bis heute das Bild von der Künstlerin – und verstellt den Blick auf das nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffene Werk.

MANET. Sehen – Der Blick der Moderne

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Bis 04. September 2016 zeigt die Hamburger Kunsthalle aus Anlass ihrer Wiedereröffnung eine Ausstellung der Superlative: Mit Meisterwerken von Édouard Manet (1832-1883) präsentiert sie einen der bedeutendsten Wegbereiter der modernen Malerei, der die Kunst im 19. Jahrhundert wie kein Zweiter revolutioniert hat. Mit Manets Spitzenwerken aus internationalen Museen bietet die Ausstellung die einmalige Gelegenheit, den ganzen Manet vom Frühwerk bis zum Spätwerk zu sehen – eine Chance, die es in Deutschland seit Jahrzehnten nicht gegeben hat

MANIERA – Pontormo, Bronzino und das Florenz der Medici

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Anhand von rund 120 bedeutenden Leihgaben wird erstmals in Deutschland ein zentrales Kapitel der italienischen Kunstgeschichte in seiner ganzen Bandbreite vorgestellt: der Florentiner Manierismus. Zu sehen sind Werke u. a. von Jacopo Pontormo, Agnolo Bronzino, Andrea del Sarto, Rosso Fiorentino und Giorgio Vasari. „Für ‚Maniera‘ ist es uns gelungen, eine ganz besonders hochkarätige Werkauswahl in Frankfurt zu versammeln. So können die Besucher im Städel den italienischen Manierismus und seinen kreativen Eigensinn in all seiner medialen Vielfalt erleben.“, so Max Hollein, Direktor des Städel Museums.

Hieronymus BOSCH – Visionen eines Genies

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Das Werk von Bosch (ca. 1450–1516) mit seiner ausdrucksstarken Formsprache und ausschweifenden Fantasie hat bis heute nichts an seiner Faszination eingebüßt. Monster, Teufel und surreale Wesen bevölkern die Welt seiner Bilder und erregen bereits seit Jahrhunderten die Fantasie der Betrachter. Im niederländischen sHertogenbosch lebte und arbeitete der Künstler – dort wird nun, 500 Jahre nach seinem Todestag, die bisher größte und bedeutendste Ausstellung präsentiert.

RAYMOND PETTIBON – Homo Americanus

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Ein geschärftes Spiegelbild der US-amerikanischen Kultur: Mit Raymond Pettibon. Homo Americanus präsentiert das Museum der Moderne Salzburg das außergewöhnliche Werk eines großen Zeichners. Die Ausstellung zeigt Raymond Pettibon als Mythologen, der die prägenden Narrative der amerikanischen Kultur von Woodstock über die Präsidentschaften bis zum Krieg gegen den Terrorismus aufgreift und unterläuft. Sein Mittel sind Zeichnungen, in denen er Bild und Text uneinheitlich miteinander verbindet. Seit Ende der 1970er Jahre dürfte er etwa 20.000 Werke geschaffen haben. Darüber hinaus sind Filme, Malereien, Künstlerbücher sowie Flyer und Plattenhüllen für Punkrockbands und Zines entstanden.

I Got Rhythm. KUNST und JAZZ seit 1920

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Die Ausstellung zeigt anhand herausragender Künstler wie Otto Dix, Piet Mondrian, Jackson Pollock, Andy Warhol, K.R.H. Sonderborg, A.R. Penck und Jean-Michel Basquiat, wie der Jazz das 20. Jahrhundert hindurch eine bemerkenswerte Rezeption in der Kunst hervorgerufen hat. Und noch in der Gegenwart finden sich zahlreiche Belege dafür, dass der Jazz künstlerische Prozesse, Ideen und Produktionen beeinflussen. 140 Kunstwerke, überwiegend Gemälde, aber auch Filme, LP-Covers, Objekte und Assemblagen, sind in der Ausstellung zu sehen.

Joan MIRÓ: Mauer, Fries, Wandbild

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Die Schirn zeigt ein halbes Jahrhundert Malerei, ausgehend von Mirós emblematischem Gemälde Der Bauernhof (1921/22) über seine geschätzten Traumbilder der 1920er-Jahre, das Schlüsselwerk Malerei (Die Magie der Farbe) aus dem Jahr 1930, seine auf unkonventionellen Malgründen gearbeiteten Werke und Friese der 1940er- und 1950er-Jahre bis hin zu den späten Arbeiten wie die monumentalen und außergewöhnlichen Triptychen Blau I–III (1961) und Malerei I–III (1973). Mit rund 50 Kunstwerken aus bedeutenden Museen und öffentlichen Sammlungen weltweit, u. a. aus dem Solomon R. Guggenheim Museum, New York, der National Gallery of Art, Washington D.C., dem Museo Reina Sofia, Madrid, und dem Centre Pompidou, Paris eröffnet die Präsentation einen neuen Blick auf Mirós Kunst

STURM-FRAUEN. Künstlerinnen der Avantgarde in Berlin 1910 – 1932

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DER STURM. Ein Name so revolutionär wie seine Wirkung. Mit der Gründung dieser Zeitschrift gab Herwarth Walden 1910 in Berlin das Signal zum Aufbruch in die moderne Kunst. In seiner Galerie bot er vielen herausragenden Künstlerinnen die Gelegenheit, ihre Werke innerhalb der internationalen Avantgarde öffentlich zu präsentieren. Die groß angelegte Themenausstellung STURM-FRAUEN stellt den weiblichen Beitrag zur Entwicklung der Moderne nun erstmals umfassend dar. Mit rund 280 Kunstwerken sind 18 STURM-Künstlerinnen des Expressionismus, des Kubismus, des Futurismus, des Konstruktivismus und der Neuen Sachlichkeit vertreten.

Von POUSSIN bis MONET. Die Farben Frankreichs

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Die Ausstellung beleuchtet den Weg Frankreichs in die Moderne. Präsentiert werden zentrale Meisterwerke, die größtenteils noch nie zuvor in Deutschland zu sehen waren. Das Bucerius Kunst Forum versammelt 60 Gemälde und 12 Zeichnungen von Künstlern wie Nicolas Poussin, Jean-Antoine Watteau, Jean-Siméon Chardin, Eugène Delacroix, Jean-Baptiste Camille Corot, Gustave Courbet, Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Paul Cézanne oder Vincent Van Gogh. Eindrücklich zeigt die Schau die bildnerischen Umbrüche, die von der französischen Malerei in dieser von Aufklärung und Französischer Revolution geprägten Zeit ausgingen.

Franz Ludwig CATEL – Italienbilder der Romantik

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Die Hamburger Kunsthalle zeigt die erste Retrospektive des Werks von Franz Ludwig Catel (1778–1856), der zu den gefragtesten Landschaftsmalern seiner Zeit gehörte. Seine Ansichten von Rom und seine stimmungsvollen Ausblicke auf Neapel, den Vesuv und die Amalfi-Küste haben unser Bild vom italienischen Süden bis heute geprägt. In der Verschmelzung von naturalistischer Landschaftsdarstellung und pittoresken Motiven des italienischen Landlebens schuf Catel die ihm eigene Form der romantischen Landschaft. Die Ausstellung spannt den Bogen vom Frühwerk Catels als Zeichner und Illustrator in Berlin und Paris bis hin zu seinem Œuvre als romantischem Landschaftsmaler in Rom und Neapel.

MACK. Das Licht meiner Farben

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Das Ulmer Museum feiert in diesem Jahr sein 90jähriges Bestehen mit einer großen Sonderausstellung zum Werk von Heinz Mack. Bereits in den späten 1950er Jahren stand der international erfolgreiche Künstler in regem Austausch mit Ulm. Die Präsentation Mack. Das Licht meiner Farben ermöglicht mit 140 Arbeiten einen Überblick über fast 60 Jahre seines Schaffens von 1959 bis heute. Das zentrale künstlerische Thema von Heinz Mack ist das Licht. Trotz dieser allgegenwärtigen Auseinandersetzung mit der Wirkung und der Darstellung von Licht sowie dem Zusammenspiel von Licht, Farbe, Struktur und Material ist sein Gesamtwerk außerordentlich vielschichtig. Diesen verschiedenen Aspekten sowie der sichtbaren Präsenz des Lichts in der Malerei und in der Skulptur, trägt die umfassende Werkschau in Ulm Rechnung.

ZURBARÁN – Meister der Details

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Das Museum Kunstpalast widmet dem spanischen Barockmaler Francisco de Zurbarán (1598 – 1664) erstmalig in Deutschland eine Retrospektive mit rund 70 Werken. Zurbarán gilt neben Velázquez nicht nur als einer der bedeutendsten Vertreter des glanzvollen Goldenen Zeitalters in Spanien, er zählt auch zu den Großen der europäischen Malerei. Die Ausstellung präsentiert unter anderem Werke, die bislang noch nie oder nur selten in der Öffentlichkeit zu sehen waren.

DANIEL RICHTER – Hello, I Love You

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Einzelpräsentation einer neuer Serie des deutschen Malers Daniel Richter. Die rund 30 Gemälde, die in der Schirn zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden, stellen eine Zäsur im Werk des Künstlers dar. Daniel Richter hat sich für seine neue Werkserie während der letzten zwei Jahren einem „Erneuerungsprozeß“ ausgesetzt. Aus diesem Prozeß sind Werke entstanden, die eine Weiterentwicklung darstellen, erste Werkblöcke von Gemälden, die eine neuartige Konfrontation suchen, die sowohl auf der formalen als auch der inhaltlichen Ebene grobe, simplifizierte Farb- und Bedeutungsmassen aufeinanderstoßen lassen – diagrammartige Farbkompositionen, die ihre Körperlichkeit, ihr repräsentatives Potenzial erst langsam und widerwillig preisgeben.